Agrofert legt Höhe erhaltener Subventionen offen

Insgesamt sieben Milliarden Kronen (271 Millionen Euro) hat der Ex-Konzern von Tschechiens Premier Andrej Babiš in den Jahren 2014 bis 2017 an staatlichen und EU-Subventionen erhalten. Die Zahlen legte das Agrochemie-Unternehmen am Wochenende vor. Dabei bekam Agrofert im vergangenen Jahr die größte Summe aus öffentlichen Kassen, also in der Zeit, nachdem Premier Babiš den Konzern an einen Treuhandfonds überschrieben hatte.

Andrej Babiš steht im Verdacht, sich wegen Subventionen an seinen Ex-Konzern in einem Interessenskonflikt zu befinden. Mit der Angelegenheit beschäftigt sich unter anderem die Europäische Kommission.