Deutsch-tschechische Beziehungen im Bereich des Films

Arabella, die Märchenbraut, Lucie, der Schrecken der Straße, Pan Tau - wer kennt sie nicht. All diese Filmfiguren haben tschechoslowakische ebenso wie deutsche Fernsehzuschauer in ihren Bann gezogen und auch heute noch gilt im Deutschen Fernsehen: Kein Weihnachtsfest ohne die Drei Nüsse für Aschenbrödel. Der kleine Maulwurf ist aus der Sendung mit der Maus ebenfalls nicht mehr wegzudenken. Im heutigen Kultursalon gehen wir der Frage nach, was diese Filme gemeinsam haben, wie sich die deutsch-tschechischen "Filmbeziehungen" in der Vergangenheit gestaltet haben und wie sie gegenwärtig sind. Bei der Gelegenheit stellen wir Ihnen außerdem ein Filmfestival vor, von dem Sie vielleicht noch nicht gehört haben. Hierzu heiße ich Sie herzlich willkommen.

Pan TauPan Tau Pan Tau - so tschechisch der Name dieser Filmfigur auch klingt: "Ganz" tschechisch ist der Mann mit der Melone und der berühmten Handbewegung nicht. Er ist das Produkt einer deutsch-tschechischen Liaison, auch Koproduktion genannt. Das gilt auch für Arabella, Lucie und viele andere Fernsehlieblinge, die ihren Weg auf die Bildschirme in den 1970er - und 80er-Jahren gefunden haben. Immer wieder werden Wiederholungen dieser Filme und Serien ausgestrahlt. Es scheint als sei es in den letzten Jahren jedoch sehr ruhig geworden um den gemeinsamen tschechisch-deutschen Film. Ob es überhaupt noch gemeinsame Projekte gibt, erzählt uns Filip Albrecht, der tschechische Filme im deutschsprachigen Ausland vertreibt:

Dann hoffen wir also, dass durch das Festival in Zlin so viele neue Kontakte geknüpft werden konnten, dass bald neue deutsch-tschechische Filme entstehen. Hiermit schließen wir unseren heutigen Kultursalon und freuen uns, sie in einer Woche wieder hier begrüßen zu dürfen.