Mit dem Ball ins Korb

13-09-2019

Der Basketball ist hierzulande nicht so beliebt wie etwa in den USA. Doch die Erfolge der Nationalspieler bei der laufenden WM haben das Interesse an dem Sport beflügelt.

Košíková (Foto: ČTK/AP/Lintao Zhang)Košíková (Foto: ČTK/AP/Lintao Zhang) Basketball heißt auf Tschechisch košíková. Viel häufiger nutzt man aber den internationalen Begriff basketbal. Umgangssprachlich ist die Rede vom basket. Bei dieser Ballsportart – míčový sport versuchen zwei Mannschaften, den Ball – míč in den jeweils gegnerischen Korb – koš zu werfen. Dafür sammeln sie Punkte. Und zwar je nach der Entfernung zwei Punkte, beziehungsweise drei Punkte bei einem Korbwurf von jenseits der Drei-Punkte-Linie – trojkový oblouk oder trojka. Einen Punkt zählt wiederum getroffener Freiwurf, im Tschechischen Strafwurf – trestný hod. Einen Freiwurf bekommt ein Spieler, der durch einen Foul – faul bei seinem Korbwurfversuch gehindert wurde. In der Regel erfolgt er von der Freiwurflinie – čára trestného hodu aus.

Ein Spieler darf mit dem Ball in der Hand nicht laufen. Er muss dribbeln – driblovat, wenn er sich fortbewegen will. Tut er dies nicht, wird auf Schrittfehler – kroky entschieden und der Gegner bekommt einen Einwurf von der Seitenlinie. Beim Korbwurf werden verschiedene Techniken genutzt. Die häufigsten sind der Korbleger – dvoutakt, der Sprungwurf – střelba z výskoku, der Hakenwurf – střelba přes hlavu und das Dunking – smeč. Auf Wiederhören! Na slyšenou!