Heute im Briefkasten gefunden

Ihre Reisen nach Tschechien, die schwierige Karpfensaison und Radio 360.eu: Wir zitieren aus Ihren Zuschriften.

Antonín Panenka (Foto: Ondřej Tomšů)Antonín Panenka (Foto: Ondřej Tomšů) Unsere Quiz-Frage für den Monat Dezember lautet:

Der Fußballspieler Antonín Panenka wurde am vergangenen Sonntag 70 Jahre alt. Er hat den berühmten Elfmeter geschossen, mit dem die Tschechoslowakei ihren einzigen EM-Titel geholt hat. Wer war damals der Gegner des tschechoslowakischen Teams im Finale?

Schreiben Sie uns den Namen des Landes an cr@radio.cz. Wir hoffen, dass die Frage für Sie dieses Mal nicht besonders schwer ist.

Im November wollten wir eine Zahl von Ihnen wissen. Tomáš Garrigue Masaryk, der erste tschechoslowakischen Staatspräsident, Politiker und Philosoph, wurde gleich mehrere Male für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen? Wir haben gefragt, wie viele Male dies der Fall war? Und die richtige Antwort: 17 Mal. Allerdings hat er den Preis nie bekommen.

Ein Sachpreis für die richtige Antwort geht unter anderem an Andreas Hanslok aus Deutschland.

 

Foto: SplitShire, Pixabay / CC0Foto: SplitShire, Pixabay / CC0 Und nun blättern wir in der Hörerpost.

Horst Cersovsky hat uns im Oktober Grüße aus Hongkong geschickt, wo er im Urlaub war. Auch dort konnte er Radio Prag empfangen. Im November hat er sich wieder aus seinem Heimatort Sangerhausen gemeldet und schreibt:

„Ich finde es immer wieder erstaunlich, welchen Umfang an Informationen die täglichen deutschen Sendungen von Radio Prag in kompakter Form vermitteln. Das Programm ist durch die Vielfalt der Themen auch immer sehr hörenswert. Ich habe dazu heute gern wieder Hör-Angebot von Radio 360.eu genutzt. Es war etwas schade, dass während der abschließenden gut acht Minuten dann nur leichte instrumentale Musik zu hören war. Hier hätten auch gut ein, zwei Titel mit tschechischer Musik die Sendung noch abgerundet. Nach dem Programm besuche ich nun die Homepage von Radio Prag, um meinen Empfangsbericht zu senden. Ich habe bei dieser Gelegenheit kurz auch die Tagessendung auf dieser Seite aufgerufen. Es war interessant, dass der Nachrichtenblock einige Meldungen abweichend vom Podcast-Angebot enthielt. Offenbar wird das deutsche Programm im Verlauf des Tages auch noch einmal aktualisiert.“

Foto: SupraphonFoto: Supraphon Am vergangenen Sonntag haben wir in unserer Musiksendung die neue CD von Schlagersänger Karel Gott vorgestellt. Heinz Günter Hessenbruch aus Remscheid hat dies kurz und bündig kommentiert:

„Na, was soll ich sagen oder schreiben? Das war wieder eine Sonntagssendung, da gibt es nichts zu kommentieren... Freude und Erinnerungen pur. Danke schön!“

Hartmut Smikac aus Bitterfeld-Wolfen hat auf unsere Reihe „Ausländer über Tschechien“ reagiert. Er habe mit großem Interesse die Berichte von Ausländern bei Besuchen in Tschechien gelesen, heißt es in seiner Zuschrift. Und weiter schreibt er:

„Ich war früher schon einmal in Ihrem schönen Land, welches damals aber noch Československo hieß – später hat sich ein Besuch leider nicht mehr ergeben. Das soll jetzt aber anders werden. Im kommenden Jahr möchten meine Frau und ich Ihr Land besuchen. Gegenwärtig bemühen wir uns, die erforderlichen Informationen zu bekommen. Denn wir würden nicht unbedingt nach Prag reisen, sondern möchten gern das Land und die Tschechen kennenlernen. Eine Reise ist für mich zudem schwierig, weil ich inzwischen einseitig beinamputiert bin und bisher nur wenige Informationen für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen gefunden habe. Ein zweiter Punkt meiner Schwierigkeiten besteht darin, dass ich kaum Tschechisch spreche. Das möchte ich gegenwärtig etwas ändern. Ich bin zwar schon 70 Jahre alt, habe dennoch begonnen, mich etwas mit der tschechischen Sprache zu beschäftigen. Dazu nutze ich übrigens auch die Rubrik ‚Tschechisch gesagt‘ von Radio Prag. So habe ich die Hoffnung, dass wir im kommenden Jahr doch einmal Ihr Land besuchen werden.“

Ostrava-Vítkovice (Foto: Ondřej Tomšů)Ostrava-Vítkovice (Foto: Ondřej Tomšů) Wir wünschen Ihnen eine angenehme Reise und hoffen, dass Ihnen Tschechien und der Aufenthalt hier gefallen werden, Herr Smikac.

Dieter Feltes aus Pyrbaum bedankt sich für die Informationen über die Stadt Vítkovice.

„Die Bilder im Internet haben mir sehr gut gefallen. Aufgefallen ist mir ein Gebäude, in der Mitte steht ‚Ahol‘. Um was für ein Gebäude handelt es sich?“

Ahol ist eine weiterführende Schule in Ostrava / Ostrau. Zurück aber zu der Zuschrift von Herrn Feltes:

Cheb (Foto: Archiv des Tschechischen Rundfunks - Radio Prag)Cheb (Foto: Archiv des Tschechischen Rundfunks - Radio Prag) „So alles viertel Jahr fahren meine Frau und eine Bekannte nach Cheb / Eger. Gegenüber den vergangenen Jahren hat sich die Stadt sehr schön entwickelt. Alte Häuser wurden abgerissen und bestehende neu saniert. Wenn wir in Lokalen essen gehen, stehen die Speisen nicht nur in Tschechisch, sondern auch in Deutsch auf der Karte. Das wird wahrscheinlich nur in Grenznähe so sein. Bei den Gerichten suche ich mir die Speisen aus, zu denen böhmische Knödel serviert werden. Auch aus dem Supermarkt nehme ich mir einige mit.“

Soweit einige Anmerkungen von Herrn Feltes. Hans-Joachim Pellin aus Lübz hat seinem Empfangsgericht auch den Wunsch einer frohen und besinnlichen Adventszeit beigefügt. Vielen Dank dafür. Um Weihnachten, besser um das typische böhmische Weihnachtsgericht, geht es in folgender Frage von Monika und Horst Kuhn aus Hamburg:

„Das Durchschnittsgewicht der diesjährigen Weihnachtskarpfen ist durch das trockene Wetter und weniger Futter in Deutschland zu niedrig für gute Verkäufe. Wie ist das in Tschechien?“

Foto: Jina Lee, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0Foto: Jina Lee, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 Die Lage ist ähnlich. Auch hierzulande wurden kleinere Fische geerntet, und der Ertrag lag niedriger. Die Händler haben bereits angekündigt, dass der Weihnachtskarpfen um etwa zehn Prozent teurer wird.

Siegbert Gerhard aus Frankfurt am Main hat uns sogar ein paar Fotos vom Frankfurter Weihnachtsmarkt geschickt. Er schreibt dazu:

„Falls es auch in Euren Städten und Ländern Weihnachtsmärkte und besondere Adventsbräuche gibt, würde ich mich über eine Berichterstattung in Euren Sendungen sehr freuen. Auch rege ich an, an den Adventssamstagen und Adventssonntagen geeignete Folkloremusik in Euer Programm aufzunehmen.“

Folklore steht nicht auf dem Programm der nächsten Sonntagssendungen, aber Weihnachtsmusik durchaus. Außerdem können Sie bei uns an Heiligabend einiges zu Kunsthandwerk und Weihnachtsbräuchen hören. Mein Kollege Lothar Martin zum Beispiel hat dazu das Museumsdorf Dlaskův statek bei Turnov / Turnau besucht.

Und das war’s für heute! Schicken Sie uns weiter Ihre Empfangsberichte, und schreiben Sie uns an: Radio Prag – Deutschsprachige Redaktion, Vinohradská 12, 120 99 Prag 2, Tschechische Republik, oder per E-Mail an: deutsch@radio.cz. Auf Wiederhören!