Aus dem Briefkasten im Februar

Im vergangenen Monat hatten Sie besonderes Interesse an den Sendezeiten unseres Hörerforums, der Sparte „Programmarchiv“ auf unserer Webseite und älteren QSL-Karten. Unter anderem darum ging es in Ihren Zuschriften an unsere Redaktion. Wie gewohnt, wollen wir alle Ihre Fragen in unserem Hörerforum beantworten.

Foto: Gentle07, Pixabay / CC0Foto: Gentle07, Pixabay / CC0

Ema Destinnová (Foto: Library of Congress (US), Dupont, Public Domain)Ema Destinnová (Foto: Library of Congress (US), Dupont, Public Domain) Auch im März haben wir eine neue Quiz-Frage für Sie, liebe Hörerinnen und Hörer. Sie lautet:

Vor 100 Jahren trugen erstmals Autos den Namen „Tatra“. In welcher Stadt wird diese Automarke hergestellt?

Die richtige Lösung schicken Sie bitte bis Ende dieses Monats an cr@radio.cz.

Vergangenen Monat haben wir Sie nach der berühmten Operndiva gefragt, die vor 110 Jahren in New York die Rolle der Marie beziehungsweise Mařenka in der Oper „Die verkaufte Braut“ von Bedřich Smetana verkörperte. Unter anderem Anna Mross aus Deutschland hat korrekt mit Ema Destinnová geantwortet und bekommt deshalb einen Sachpreis von uns. Herzlichen Glückwunsch!

 

Foto: Archiv des Tschechischen Rundfunks - Radio PragFoto: Archiv des Tschechischen Rundfunks - Radio Prag Und nun zu Ihren Briefen und Zuschriften. Fangen wir an mit einer Frage von Joachim Thiel aus Wuppertal:

„Wird das Hörerforum regelmäßig gebracht und, falls ja, zu welchen Zeiten?“

Die Antwort auf Ihre Frage heißt Ja und Nein, lieber Herr Thiel. Generell wird das Hörerforum regelmäßig gesendet, und zwar jeweils am ersten Dienstag im Monat. Bei sehr vielen Zuschriften bringen wir ab und zu noch eine zweite Hörerpostsendung sozusagen als Bonus. Auch diese wird in der Regel am Dienstag ausgestrahlt. Aus aktuellem Anlass kann es aber passieren, dass eine andere Sendereihe Vorrang bekommt und das Hörerforum auf einen anderen Tag geschoben wird. Soweit unsere Antwort an Joachim Thiel.

QSL aus dem Jahre 1987QSL aus dem Jahre 1987 Peter Vaegler aus Stralsund erinnert sich in seinem Brief an seinen Besuch in der Redaktion von Radio Prag im letzten Sommer. Außerdem schreibt er:

„Da ich damals schon alle QSL-Karten des Jahres 2018 hatte, habe ich mal meine Sammlung überprüft und festgestellt, dass mir von einzelnen Jahren noch einige Karten fehlen. Daher schickte ich im September einen Bericht und bat um eine bestimmte mir noch fehlende Karte. Leider habe ich bisher keine Antwort erhalten. Früher war es nie ein Problem, noch ältere Exemplare zu bekommen, hat sich daran etwas geändert?“

Lieber Herr Vaegler, vielen Dank für Ihren Empfangsbericht. Entschuldigen Sie bitte, dass Sie bisher auf eine Reaktion von uns warten mussten, wahrscheinlich ist entweder Ihre Zuschrift oder unsere Antwort irgendwo auf dem Weg verloren gegangen. Auf Anfrage verschicken wir weiterhin gerne auch ältere QSL-Karten, sofern diese noch in unserem Karten-Archiv zur Verfügung stehen. Sagen Sie uns bitte noch einmal, welche Karte Sie sich wünschen würden. Wenn wir sie auf Lager haben, erhalten Sie diese dann für einen nächsten Empfangsbericht.

Holzbrunnen aus der Jungsteinzeit (Foto: Ondřej Wolf, Archiv des Tschechischen Rundfunks)Holzbrunnen aus der Jungsteinzeit (Foto: Ondřej Wolf, Archiv des Tschechischen Rundfunks) Bei Helmut Matt aus Herbolzheim konnten wir wiederum mit folgenden Beiträgen aus unserem Programm Interesse wecken.

„Besonders das ‚Geschichtskapitel‘ fand ich ungemein spannend. Das war ja in der Tat ein sensationeller Fund, der da zufällig bei Bauarbeiten an der geplanten Autobahn D35 in Ostböhmen ausgegraben worden ist. Holz ist ja eigentlich ein Material mit eher kurzer Lebenszeit. Dass nun in Olomouc ein über 7000 Jahre alter Holzbrunnen aus der Jungsteinzeit ausgegraben wurde, ist wirklich sensationell. Ist das nicht fast schon ein Wunder, dass der Brunnen noch fast vollständig erhalten geblieben ist? Noch erstaunlicher als den Fund selbst finde ich, dass es dank der Dendrochronologie mittlerweile möglich ist, das genaue Alter fast auf das Jahr genau zu ermitteln. Wenn nach Abschluss der Konservierungsarbeiten das Fundstück schließlich im Schlossmuseum in Pardubice ausgestellt werden kann, dann dürfte sich ein Ausflug in den ostböhmischen Ort wohl doppelt lohnen.“

Unser Hörer und Leser hat uns zudem eine Frage gestellt:

„Als ich heute auf Ihren Internetseiten ‚geblättert‘ habe, ist mir aufgefallen, dass unter dem ‚Programmarchiv‘ die Auflistung und Zusammenstellung der Sendungen nicht mit dem tatsächlichen Ablauf des Programms übereingestimmt hat. So findet man dort am 23.02.2019 nur das Geschichtskapitel und einen ‚Nachrichtenüberblick‘. Der tatsächlich gesendete Sprachkurs und der Kultursalon sind in der Übersicht nicht zu finden. Für mich ist das eigentlich nicht weiter schlimm, da ich sowieso immer am liebsten das aktuelle Tagesprogramm am Stück höre. Etwas verwirrend ist es aber trotzdem. Vielleicht können Sie ja nochmal einen Blick darauf werfen?“

Plan zum Bau eines neuen Regierungskomplexes in Prag (Foto: ČT24)Plan zum Bau eines neuen Regierungskomplexes in Prag (Foto: ČT24) Herr Matt, in dem Programmarchiv sind nur Sendungen aufgelistet, die an dem jeweiligen Tag ihre Premiere hatten. Da es sich bei dem Sprachkurs um eine Wiederholung vom Freitag handelt, ist die aktuelle Ausgabe immer im Programmarchiv für den Vortag zu finden. Ähnlich ist es auch mit dem Kultursalon. In diesem Fall war es die Wiederholung eines älteren Beitrags, die nicht mehr ins Programmarchiv eingetragen wurde.

Ralf Urbanczyk aus Eisleben hat uns folgenden Kommentar geschickt:

„Interessiert verfolgte ich in den letzten Tagen in Ihren Sendungen die Berichte und Interviews zu den Plänen zum Bau eines neuen Regierungskomplexes in Prag. Die unterschiedlichen Meinungen, das Pro und Contra zu diesem Projekt, waren ganz spannend zu hören. Auch wenn es ähnliche Debatten in anderen Metropolen der Welt gibt, ist es bei Prag doch etwas Besonderes. Denn in dieser Stadt war ich schon häufiger zu Besuch als in jeder anderen ausländischen Hauptstadt der Welt. Ich hoffe, die verantwortlichen Politiker und Verwaltungsbeamten finden eine gute Lösung, die die Lebendigkeit der Prager Innenstadt bewahrt und aus dem neuen Regierungsviertel ein attraktives Quartier macht. Ich werde diese Diskussion bestimmt weiter in Ihren Sendungen verfolgen.“

Hans-Joachim Pellin aus Lübz hat eine Erinnerung für uns parat. Diese wurde geweckt, nachdem er einen Beitrag über die Weltreisenden Miroslav Zikmund und Jiří Hanzelka gelesen hat. Da Ersterer im Februar seinen 100. Geburtstag gefeiert hat, wagten wir einen Rückblick auf die Fahrten der beiden Abenteurer. Herr Pellin schreibt:

„Ich kann mich noch daran erinnern, dass meine Eltern Bücher von Zikmund und Hanzelka hatten. In meiner Erinnerung waren diese recht groß. Beide Namen sind mir aus meiner Kindheit ein Begriff. Ich glaube, es handelte sich um den Band ‚Afrika – Traum und Wirklichkeit‘. Ich kann mich nur an das große Format und die reiche Ausstattung an Bildern erinnern. Leider habe ich die Bücher nicht mehr. Das sind meine kurzen Erinnerungen zu Zikmund und Hanzelka. Es ist lange her, aber die Werke haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.“

Und das war’s für heute. Schreiben Sie uns bitte an Radio Prag – Deutschsprachige Redaktion, Vinohradská 12, 120 99 Prag 2, Tschechische Republik, oder per E-Mail an: deutsch@radio.cz.