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            <title>Radio Prag - Rubrik Heute am Mikrophon</title>
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            <title>Josef Bolf – Kunst als Abstandhalter zu sich selbst</title>
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            <updated>2013-09-24T16:09:07+02:00</updated>
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Reden ist nicht seine Sache, die Kindheit war es auch nicht, und trotzdem
kehrt er in seinen Bildern immer wieder zu ihr zurück. Es sind Bilder
voller Schmerz und Einsamkeit. Seit einigen Jahren schon verkaufen sie sich
gut, Josef Bolf gilt als einer der ungewöhnlichsten tschechischen Maler
der Gegenwart und wurde sogar zur „Tschechischen Künstlerpersönlichkeit
des Jahres 2010“ gewählt. Christian Rühmkorf sprach mit ihm in seinem
Prager Atelier.
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            <title>Illustratorin, Schriftstellerin und Filmemacherin Ludmila Zeman</title>
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            <updated>2013-09-10T13:49:35+02:00</updated>
            <summary>
Sie ist Illustratorin, Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Filmemacherin:
Ludmila Zeman. Zudem ist sie Tochter des international anerkannten
tschechischen Filmregisseurs Karel Zeman. Seit 1984 lebt die Künstlerin
mit ihrer Familie in Kanada. Im Herbst letzten Jahres besuchte sie Prag, um
an der Eröffnung eines Museums über das Werk ihres Vaters teilzunehmen.
Bei dieser Gelegenheit beantwortete sie auch Fragen für die Sendungen von
Radio Prag.
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            <title>„Unter unserem Haus ist Kohle“ - die Schülerin Julia Wendelová aus Karviná</title>
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            <updated>2013-08-27T15:24:24+02:00</updated>
            <summary>
Sie ist zwölf Jahre alt, kommt aus Deutschland, lebt aber im schlesischen
Karviná, einem alten Kohlerevier ganz im Osten der Tschechischen Republik
- mit schlechter Luft und hoher Arbeitslosigkeit. Sie heißt Julia Wendel
oder auch Julia Wendelová – je nachdem. Ihre Eltern sind der Konditor
Thomas Wendel aus Schleswig-Holstein und die gelernte Damenschneiderin
Barbara Wendelová, die ursprünglich aus Karviná stammt. Als Julia sieben
Jahre alt war, zog die Familie von Neustadt in Holstein an der Ostsee nach
Karviná um. Der Betrieb, in dem Vater Thomas als Konditor gearbeitet
hatte, war Pleite gegangen, neue Arbeit zu finden, war schwer. Und so
entschloss sich die Familie zu einem ungewöhnlichen Schritt: Arbeit in
Karviná zu suchen und umzuziehen.
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            <title>Ein Künstler zwischen Wien und Prag: Jan Brabenec</title>
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            <updated>2013-08-13T16:41:58+02:00</updated>
            <summary>
Jan Brabenec ist ein Multitalent: Er malt, zeichnet, schafft Statuen und
kreiert aus Leder Schmuck sowie verschiedene Kunstobjekte. Jan Brabenec
schreibt zudem Bücher. Der Künstler lebt seit 1980 in Wien, wo er am
Spittelberg seine eigene Galerie besitzt. Vor einiger Zeit stellte er in
Prag sein neuestes Buch über Wien vor. Das folgende Gespräch entstand im
Prager Atelier von Jan Brabenec.
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            <title>„Ein alter Bergsteiger ist ein guter Bergsteiger“ – Karel Plechač
über sein Leben</title>
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            <updated>2013-07-30T17:33:21+02:00</updated>
            <summary>
Karel Plechač beginnt mit dem Klettern im Sandstein Nordböhmens und wird
ein erfolgreicher Bergsteiger. In seiner aktiven Zeit ist er Mitgründer
des nordböhmischen Bergsteigerverbands Spartak Ústí nad Labem. Plechač
schafft es zum Lektor und Instruktor alpiner Ausbildungskurse, er leitet
Expeditionen und kann auf 5700 Besteigungen, darunter mehrere
Erstbesteigungen zurückblicken. Der 79-Jährige lebt noch immer in
Nordböhmen und erzählt aus seinem bewegten Leben.
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            <title>„Einfach nur gegen das Regime“ – Künstlerin Jetelová über Kunst im Kommunismus</title>
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            <updated>2013-07-16T17:45:20+02:00</updated>
            <summary>Jedes Jahr vergibt das Außenministerium Preise an Personen, die sich um
die Tschechische Republik verdient gemacht haben. Bei der diesjährigen 17.
Verleihung ging eine der Glaskugeln an die aus einer sudetendeutschen
Familie stammende tschechische Künstlerin Magdalena Jetelová. Die
Bildhauerin emigrierte 1985 nach Westdeutschland, nachdem sie die
Niederschlagung des Prager Frühlings und die bleierne Zeit der
Normalisierung in der Tschechoslowakei erlebt hatte. Nach ihrer Ausreise
konnte sie ihre Arbeiten in renommierten Museen wie der Londoner Tate
Gallery und dem Museum of Modern Art in New York vorstellen und nahm an der
Sydney Biennale und der Documenta in Kassel teil. 1999 begann sie dann, an
den Kunstakademien in Düsseldorf und München zu arbeiten.</summary>
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            <title>Radůza - zwischen Kindern, Dudelsack und Konzert</title>
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            <updated>2013-07-02T15:04:32+02:00</updated>
            <summary>
Radůza ist derzeit wohl die bekannteste tschechische Liedermacherin. Ihre
letzte CD „Ocelový město“ kam im vergangenen Jahr heraus. Radio Prag
hat Radůza im Vorfeld eines Konzerts vor das Mikrophon gebeten, um mit ihr
unter anderem auch über Ihre Anfänge sowie ihr heutiges Leben als
Musikerin und Mutter zweier Kinder zu sprechen.
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            <title>„Ich vermisse nur Menschen, aber keine Orte“ - Katja Fusek über
Tschechien und die Schweiz</title>
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            <updated>2013-06-18T12:30:00+02:00</updated>
            <summary>
Katja Fusek ist Schriftstellerin und lebt in der Nähe von Basel. Geboren
wurde sie in Prag. Vor 35 Jahren emigrierte ihre Mutter mit ihr aus der
ehemaligen Tschechoslowakei in die Schweiz, damals war sie zehn Jahre alt.
Fuseks Romane handeln oftmals vom Fremdsein und dem Verlust der eigenen
Heimat.
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            <title>„Man hat uns unsere Identität genommen“ – Eugenie Trützschler über ihre Emigration nach Deutschland</title>
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            <updated>2013-06-04T17:14:53+02:00</updated>
            <summary>Als sie in den 1950er Jahren in Prag in die Schule kam, stellte sie fest,
dass sie einen Vornamen hatte wie niemand sonst dort: Eugenie. Später
wurde ihr klar, dass die Lehrerin sie möglicherweise auch wegen ihrer
Herkunft schlug. Die Familie Fügner galt während des Kommunismus als
„nichtarbeitende Intelligenz“. Mit 17 Jahren emigrierte Eugenie mit
ihrer Mutter nach Deutschland. Seitdem beschäftigt sie die Frage nach
ihrer eigenen Identität und allgemein die Bedeutung von Identität. Sie
hat darüber promoviert und später als Beamtin im thüringischen Landtag
zahlreiche Projekte in der Euroregion dazu veranstaltet.</summary>
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            <title>„Die Natur ist meine Braut“ – der Maler und Graphiker Ludvík Feller</title>
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            <updated>2013-05-21T16:44:59+02:00</updated>
            <summary>
Sein Werk ist hierzulande nicht sehr bekannt, weil er viele Jahre im
Ausland lebte und arbeitete. Der Maler, Graphiker und Illustrator Ludvík
Feller wurde 1929 in Prag geboren und war seitdem unter anderem in den USA,
Kanada und Deutschland tätig. Feller unterrichtete als Dozent an der
Universität der Künste in Berlin, wo er Vorträge über angewandte
Semiotik und visuelle Rhetorik hielt. Neben der Malerei und Bildhauerei
entwarf der Künstler schon immer Firmenlogos oder gestaltete
Orientierungssysteme für Städte und Gebäude. Heutzutage pendelt der
Künstler zwischen Deutschland und Tschechien. Anfang Mai wurde in der
Prager Galerie Dion eine Ausstellung aus Fellers Werk mit dem Titel
„Retro“ eröffnet. Bei dieser Gelegenheit entstand das folgende
Interview mit Ludvík Feller.
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            <title>„In den letzten Jahren hat sich viel getan“ - Marie Janoušková über
den Nonprofit-Sektor in Tschechien</title>
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            <updated>2013-05-07T16:53:16+02:00</updated>
            <summary>
Pragkontakt ist ein Projekt, das deutschsprachige Gruppen bei ihrer Reise
nach Prag organisatorisch unterstützt. Es ermöglicht ihnen,
tiefergehendes Wissen über Prag und die Tschechische Republik zu erlangen.
Geleitet wird das Büro von Marie Janoušková. Nach dem Abitur zog es sie
nach Deutschland, und sie studierte dort später Kultur und Management. Von
Anfang an wusste sie, dass sie nach dem Studium im Nonprofit-Bereich
arbeiten will. Seit 2010 arbeitet sie nun für die Brücke/Most-Stiftung in
Prag. Im Gespräch mit Radio Prag erzählt sie von ihren Erfahrungen im
tschechischen NGO-Sektor.
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            <title>„Überwältigender Raum moderner Architektur“ - Daniela
Hammer-Tugendhat über die Villa ihrer Familie</title>
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            <updated>2013-04-23T16:35:07+02:00</updated>
            <summary>
Die Brünner Villa Tugendhat ist das einzige moderne Baudenkmal in
Tschechien, das auf der Weltkulturerbeliste der Unesco steht. Der Architekt
Mies van der Rohe hat das einzigartige Familienhaus in den Jahren 1929/1930
für das Ehepaar Fritz und Greta Tugendhat erbaut. Die Familie konnte aber
nur einige Jahre in der Villa wohnen, denn 1938 mussten die Tugendhats vor
den Nazis aus der damaligen Tschechoslowakei fliehen. Sie gingen zunächst
in die Schweiz und später nach Venezuela. Daniela Hammer-Tugendhat ist die
jüngste Tochter von Fritz und Greta Tugendhat. Die
Universitätsprofessorin für Kunstgeschichte hat sich zusammen mit ihrem
Mann, dem Kunsthistoriker und Restaurator Ivo Hammer, jahrelang für eine
Restaurierung der Villa Tugendhat eingesetzt. Im vergangenen Jahr nahm
Daniela Hammer-Tugendhat an der feierlichen Wiedereröffnung der Villa nach
der denkmalgerechten Wiederherstellung teil.
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            <title>Jaroslav Žídek: Kochen mit einer Prise Frechheit</title>
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            <updated>2013-04-09T15:12:23+02:00</updated>
            <summary>
Im Januar vor zwanzig Jahren hat sich die Tschechoslowakei geteilt. Unter
dem Titel „20 Jahre gemeinsam und getrennt“ sprechen wir über
tschechische Themen, slowakische und tschechoslowakische. Heute
präsentieren wir Ihnen einen Tschechen, der seinen Lebensmittelpunkt in
die Slowakei verlagert hat.
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            <title>Ondrej Lenárd: Prager Rundfunkorchester ist wie meine Familie</title>
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            <updated>2013-03-26T14:59:47+01:00</updated>
            <summary>
Der slowakische Dirigent Ondrej Lenárd steht bereits in der zweiten Saison
als Chefdirigent an der Spitze des Rundfunksymphonieorchesters in Prag. Bei
diesem Engagement findet das ‚tschechische’ Kapitel seiner
künstlerischen Laufbahn einen symbolischen Höhepunkt. Lenárd war bereits
als Chefdirigent führender Orchester in Bratislava tätig, zum Beispiel in
der Oper, im Slowakischen Rundfunkorchester und bei der Slowakischen
Philharmonie. Immer aber hat er zugleich mit tschechischen Musikern
zusammengearbeitet und regelmäßig an tschechischen Konzert- und
Opernbühnen gastiert. Radio Prag hat mit Ondrej Lenárd über seine Arbeit
in Tschechien und über sein Leben zwischen Prag und Bratislava gesprochen.
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            <title>„In Prag zu spielen ist eine Herzenssache“ – der Schweizer Dirigent
Kaspar Zehnder</title>
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            <updated>2013-03-12T16:58:07+01:00</updated>
            <summary>
Er ist ein junger und erfolgreicher Dirigent, der schon früh seine
Karriere begann: Kaspar Zehnder stammt ursprünglich aus einem kleinen Dorf
in der Schweiz und ist heute auf den Bühnen der Welt zu Hause. Seit 2012
ist er der künstlerische Leiter des Sinfonie Orchesters Biel. In diesem
Jahr hat er das Eröffnungskonzert des Schweizer Frühlings im Prager
Rudolfinum dirigiert. In einem Interview für Radio Prag sprach der
Dirigent über seine Beziehung zur Musik, die Vorliebe für Prag und seine
Träume.
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            <title>„Unter unserem Haus ist Kohle“ - die Schülerin Julia Wendelová aus Karviná</title>
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            <updated>2013-02-26T16:38:40+01:00</updated>
            <summary>Sie ist zwölf Jahre alt, kommt aus Deutschland, lebt aber im schlesischen
Karviná, einem alten Kohlerevier ganz im Osten der Tschechischen Republik
mit schlechter Luft und hoher Arbeitslosigkeit. Sie heißt Julia Wendel
oder auch Julia Wendelová – je nachdem. Ihre Eltern sind der Konditor
Thomas Wendel aus Schleswig-Holstein und die gelernte Damenschneiderin
Barbara Wendelová, die ursprünglich aus Karviná stammt. Als Julia
sieben
Jahre alt war, zog die Familie von Neustadt in Holstein an der Ostsee nach
Karviná um. Der Betrieb, wo Vater Thomas als Konditor gearbeitet hatte,
war Pleite gegangen, neue Arbeit zu finden, war schwer. Und so entschloss
sich die Familie zu einem ungewöhnlichen Schritt: Arbeit in Karviná
suchen und umziehen.</summary>
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            <title>ARD-Expertin Wilhelm: Sehen spannende WM-Rennen vor toller Kulisse</title>
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            <updated>2013-02-12T19:10:51+01:00</updated>
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Bei der Biathlon-Weltmeisterschaft in Nové Město na Moravě gibt sich
dieser Tage auch eine Reihe erfolgreicher Skijäger vergangener Tage die
Klinke in die Hand. Zu den besonders renommierten gehört die dreifache
Olympiasiegerin und fünffache Weltmeisterin Kati Wilhelm (36), die seit
2011 als Biathlon-Expertin für die ARD arbeitet. Zwischen den WM-Rennen am
zurückliegenden Sonntag hatte Radio Prag Gelegenheit, mit der einstigen
Ausnahmeathletin zu sprechen.
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            <title>Milena Oda schreibt auf Deutsch: „Der ganze Körper ist in Bewegung, wenn
ich schreibe“</title>
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            <updated>2013-01-29T17:00:09+01:00</updated>
            <summary>
Prag ist berühmt für jene Schriftsteller, die bis zur zweiten Hälfte des
vergangenen Jahrhunderts auf Deutsch schrieben. Das Prager Literaturhaus
deutschsprachiger Autoren will diese Tradition pflegen. In der Gegenwart
sind tschechische Schriftsteller, die auf Deutsch schreiben, aber eher
spärlich gesät. Milena Oda ist eine Ausnahme: Ihr Debütroman „Nennen
Sie mich Diener“ wurde 2011 veröffentlicht. Im Interview mit Radio Prag
erklärt sie, wie und warum sie auf Deutsch schreibt.
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            <title>Ein Leben für den Sport: Jan Kůrka kehrt an Anfangsstätte seiner
Karriere zurück</title>
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            <updated>2013-01-15T17:29:37+01:00</updated>
            <summary>
Er ist einer der Schirmherren des zweiten 30-km-Böhmerwaldlaufs auf
Skiern, der in anderthalb Wochen oberhalb der Gemeinde Nová Pec
ausgetragen wird. Ansonsten ist es relativ ruhig geworden um den einstigen
Olympiasieger im Sportschießen mit dem Kleinkalibergewehr. Die Rede ist
vom 69-jährigen Tschechen Jan Kůrka, der seinen größten sportlichen
Triumph bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko feierte. Heute widmet
sich der Rentner verstärkt der Aufgabe, Jugendliche zu überzeugen, mehr
Sport zu treiben.
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            <title>„Zeit spielt im Ausland eine ganz andere Rolle“ – Frank
Leßmann-Pfeifer, Pfarrer der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde in
Prag</title>
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            <updated>2012-12-24T00:00:00+01:00</updated>
            <summary>
Versteckt zwischen hohen Altbau-Gebäuden der Prager Innenstadt liegt die
Kirche St. Martin in der Mauer. Die dazugehörige Kirchgemeinde, die
deutschsprachige evangelische Gemeinde in Prag, lebt aber nicht so
zurückgezogen – im Gegenteil. Konzerte und Ausstellungen sie in ihrem
Gotteshaus. Auch den zahlreichen Touristen, die jeden Tag an ihm
vorbeibummeln, stehen Kirche und Gemeinde offen. Im vorigen Jahr
präsentierte sich die deutschsprachige Gemeinde sogar mit einem
weihnachtlichen Fernsehgottesdienst. Radio Prag traf die besondere Gemeinde
zum Adventssingen und Pfarrer Frank Leßmann-Pfeifer zum Gespräch.
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