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            <title>Rubrik Kapitel aus der Tschechischen Geschichte - Radio Prag</title>
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            <updated>2012-02-11T02:01:00+01:00</updated>
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                <name>Radio Prag</name>
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            <title>„Bomby na Prahu“ – Eine neue Perspektive auf die Bombardierung Prags</title>
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            <updated>2012-02-11T02:01:00+01:00</updated>
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Einer der Hauptgründe, die Hauptstadt der Tschechischen Republik zu
besuchen, ist sicherlich die mittelalterliche Kulisse der Altstadt und der
hohe Anteil an alter Bausubstanz. Dass sich all das bis heute besichtigen
lässt, hat sicherlich auch damit zu tun, dass Prag von den
Flächenbombardements im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont blieb. Nur
gegen Ende des Krieges fielen noch einige Bomben. Ein Bildband, der vor
kurzem erschien, zeigt nun bisher unveröffentlichte Fotos der
Bombardierung. Mehr darüber in unserem heutigen Kapitel aus der
tschechischen Geschichte.
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            <title>Adelsgeschlecht der Pernstein: erst steinreich, dann in die Schuldenfalle
getappt</title>
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            <updated>2012-02-04T02:01:00+01:00</updated>
            <summary>
Das tschechische Kulturministerium und das Staatliche Denkmalschutzamt
haben im vergangenen Jahr ein Pilotprojekt angestoßen: Landesweit und auch
im Ausland wurde das böhmische Adelsgeschlecht der Rosenberger
vorgestellt. An das so genannte Rosenberger Jahr knüpft nun das Jahr der
Pernštejn oder – auf Deutsch – der Pernstein an. Die Herren von
Pernstein sollen im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit noch reicher
als ihre Kollegen aus Rosenberg gewesen sein. Besonders ihre Bauten
erinnern noch heute an sie, doch es gab in der Familie auch schwarze
Schafe, die alles verprasst haben. Nun soll das ganze Jahr über an vielen
Orten im Land an das aus Mähren stammende Adelsgeschlecht erinnert werden
– Grund genug für ein Porträt der Pernsteins.
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            <title>Prager Frühling 1968 begann im Januar: der Moskau treue Parteichef
Antonín Novotný musste gehen</title>
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            <updated>2012-01-28T02:01:00+01:00</updated>
            <summary>
Der tschechoslowakische Staatspräsident Antonín Novotný steht eher
selten im Fokus historischer Betrachtungen. Dabei war er fast 15 Jahre lang
auch Erster Sekretär des Zentralkomitees der KPTsch und damit
ranghöchster Mann in der kommunistischen Staatspartei. In den politischen
Chefposten wurde Novotný im September 1953 gewählt. Vier Jahre später
gelang es ihm zudem, auch das prestigeträchtige Amt des Staatsoberhauptes
für sich zu erringen. Novotný galt als Moskau treuer Apparatschik, doch
unter seiner Führung erlebt die Tschechoslowakei die „Goldene
Sechziger“. Politologen bezeichnen dies als ein Widerspruch. Als dann die
Reformbewegung des so genannten Prager Frühlings begann, musste der
unterdurchschnittlich gebildete Staatsführer seine beiden Funktionen
niederlegen. Vor dem Hintergrund seiner politischen Laufbahn spiegelt sich
ein ganzes Kapitel der tschechischen Geschichte wieder.
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            <title>Kurzer Frieden der Religionen: der Majestätsbrief Rudolfs II.</title>
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            <updated>2012-01-21T02:01:00+01:00</updated>
            <summary>
Vor 400 Jahren starb Kaiser Rudolf II. - in das Ende seiner Herrschaft fiel
eine politische Entscheidung, die fortschrittlich war für seine Zeit: Der
Habsburger garantierte Religionsfreiheit in Böhmen, so geschehen im
Majestätsbrief von 1609. Allerdings war dies keine freie Entscheidung,
vielmehr hatten Aufstände den Herrscher dazu gezwungen. Und der
Religionsfrieden sollte auch nicht lange halten.
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            <title>90 Jahre Groß-Prag: 1922 entstand die moderne Großstadt</title>
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            <updated>2012-01-14T02:01:00+01:00</updated>
            <summary>
Viele Leute kennen Prag als eine Stadt, die bereits seit dem Mittelalter
existiert. In Reiseführern wird oft auf die facettenreiche Geschichte der
Stadt im Laufe der Jahrhunderte hingewiesen. Das moderne Prag aber, so wie
es heute aussieht, gibt es offiziell erst seit 1922, also seit genau 90
Jahren. Damals kam es zu einer Verwaltungsreform, die aus der Agglomeration
Prag das vereinigte Groß-Prag machte.
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            <title>„Eine freie, informelle und offene Gemeinschaft“ - 35 Jahre Charta 77</title>
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            <updated>2012-01-07T02:01:00+01:00</updated>
            <summary>
Das Jahr 2011 ging für die Tschechen mit einem traurigen Ereignis zu Ende:
Eine Woche vor Weihnachten starb der Dramatiker, Ex-Präsident und
ehemalige Dissident Václav Havel. Er war eine Ikone des Widerstands gegen
das kommunistische Regime, und er war Mitinitiator, Sprecher und
Unterzeichner des bekanntesten Projekts dieses Widerstands: der Charta 77.
Am 1. Januar feierte die Charta 35. Jubiläum.
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            <title>Tschechische Weihnachten 1918 – 1989: seit der Gründung der Republik bis
zur Samtenen Revolution</title>
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            <updated>2011-12-24T02:01:00+01:00</updated>
            <summary>
Der Christbaum mit strahlenden Kerzen, die Weihnachtskrippen, die
Bescherung zu Heiligabend, der Karpfen, hausgemachtes Gebäck - dies und
vieles mehr sind heutzutage Symbole, die in unseren Breiten für
Weihnachten stehen. Im Prinzip ein Fest in Hülle und Fülle in einer
friedlichen Atmosphäre. Und vor allem im engen Kreis der Familie. Für
viele Tschechen kommen noch die vergangenen 22 Jahre hinzu, das heißt das
Leben in Freiheit als bedeutender Faktor. Dass aber die Zeichen der
Weihnachtszeit in der Vergangenheit oft anders standen, davon erzählt ein
vor Jahresfrist erschienenes Buch mit dem Titel „Tschechische Weihnachten
1918 – 1989: seit der Gründung der Republik bis zur Samtenen
Revolution“. Kurz vor Weihnachten haben die Tschechischen Zentren in
München, Düsseldorf und Berlin Präsentationen dieses Buches in
Deutschland veranstaltet. Geschrieben wurde das Werk vom Historikerehepaar
Petr Koura und Pavlína Kourová. Jitka Mládková hat mit der männlichen
Hälfte des Autorenduos gesprochen. Sie hören eine Sonderausgabe unseres
Kapitels aus der tschechischen Geschichte.
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            <title>Triumphale Rückkehr - der Weg zum tschechischen Kult um Edvard Beneš</title>
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            <updated>2011-12-17T02:01:00+01:00</updated>
            <summary>
Edvard Beneš, der ehemalige tschechoslowakische Staatspräsident, ist Held
und Reizfigur zugleich. Es kommt nur darauf an, wen man fragt. Vor einigen
Wochen haben wir hier in unseren Sendungen bereits über die
sudetendeutsche Wahrnehmung von Beneš gesprochen. Nun beleuchten wir das
Bild, das sich die tschechoslowakischen Bürger von ihrem Präsidenten
gemacht haben- und zwar in der Zeit ab dem Münchner Abkommen von 1938, als
Beneš abdankte, und vor allem während seiner triumphalen Rückkehr in die
Nachkriegs-Tschechoslowakei.
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            <title>Die Tschechoslowakei 1918 - 1945: Währungsreformer Rašín und
Währungsretter Kalfus</title>
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            <updated>2011-12-10T02:01:00+01:00</updated>
            <summary>
Sie haben wieder Konjunktur: Begriffe wie Finanzkrise, Wirtschaftskrise und
Währungskrise oder Währungsrettung. Aber auch in der 75-jährigen
Geschichte der Tschechoslowakei waren die Schicksale des Landes wiederholt
mit dem seines Geldwesens verbunden. Im Folgenden „Kapitel aus der
tschechischen Geschichte“ wollen wir aus wirtschaftshistorischer Sicht
auf zwei Umbrüche zurückblicken: die Währungsreform nach der
tschechoslowakischen Staatsgründung im Oktober 1918 sowie die Sicherung
der Finanzen vor Hitler-Deutschland ab dem März 1939. In beiden Fällen
bewahrten die jeweiligen Finanzminister das Land vor Schlimmerem.
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            <title>Albrecht von Waldstein - Ideal und Wirklichkeit in der Geschichte</title>
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            <updated>2011-12-03T02:01:00+01:00</updated>
            <summary>
Was macht Albrecht von Waldstein (oder
Wallenstein) zu einem der umstrittensten und zugleich am meisten beachteten
Persönlichkeiten des 17. Jahrhunderts? Bereits zu seiner Zeit stritten
sich die Geister, ob er nun ein genialer Heerführer oder hinterlistiger
Verräter war.
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            <title>Die „bewegte“ Geschichte der Dekanatskirche in Most</title>
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            <updated>2011-11-26T02:01:00+01:00</updated>
            <summary>
Es hört sich unglaublich an, aber es ist wahr. Im Jahr 1975 wurde im
nordböhmischen Most eine fast 500 Jahre alte spätgotische Kirche mehrere
hundert Meter weit versetzt. Die Aktion war spektakulär und wurde
dementsprechend von der kommunistischen Propaganda ausgeschlachtet. So
unglaublich, wie die Versetzung der 10.000 Tonnen schweren Kirche, scheint
auch der Grund dafür zu sein. Doch auch er ist wahr. Um an die
Kohlevorkommen unter der historischen Stadt zu gelangen, ließ das
kommunistische Regime das alte Most kurzerhand wegsprengen. Nur die Kirche
wurde gerettet.
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            <title>Die Zeitschrift Ejhle: Humor und Satire im Namen der deutschen Propaganda</title>
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            <updated>2011-11-19T02:01:00+01:00</updated>
            <summary>
In der Zeit der deutschen Besatzung Tschechiens spielte die Propaganda eine
wichtige Rolle. Für die deutsche Kriegsmaschinerie war die tschechische
Industrie wichtig – daher sollten die tschechischen Arbeiter von
jeglichem Widerstand abgehalten werden und produktiv bleiben. Allerdings
glaubten die Tschechen zu Beginn des Jahres 1944 nicht mehr an einen Sieg
der Deutschen. Um den Einfluss auf die Arbeiterschaft nicht zu verlieren,
gingen die Besatzungsbehörden einen besonderen Weg und riefen eine
Satirezeitschrift ins Leben.
</summary>
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            <title>Auszug aus dem Ledro-Tal: italienisches Exil in Böhmen 1915-1918</title>
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            <updated>2011-11-12T02:01:00+01:00</updated>
            <summary>
Wissen Sie, warum Restaurants im norditalienischen Tal Valle di Ledro
böhmische Knödel im Angebot haben? Wie immer steckt dahinter die
Geschichte - und mit ihr verbunden die Geschichten vieler Menschen aus dem
Ledro-Tal.
</summary>
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            <title>Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg: Beneš durch die deutschböhmische Brille</title>
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            <updated>2011-11-05T02:01:00+01:00</updated>
            <summary>Edvard Beneš, der ehemalige Außenminister und Staatspräsident der Ersten
Tschechoslowakischen Republik, war im Oktober das Thema einer Konferenz im
Goethe-Institut in Prag. Historiker aus Deutschland, Tschechien, aber auch
zum Beispiel aus Großbritannien diskutierten über die kontroversen
Wahrnehmungen von Beneš. Geladen hatten das Masaryk-Institut und das
Archiv der Wissenschaften gemeinsam mit dem Collegium Carolinum aus
München. Marco Zimmermann war bei der Konferenz und hat nachgefragt, wie
sich das Bild von Beneš bei den Deutschen aus der Tschechoslowakei
gewandelt hat.</summary>
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            <title>Gefangen im Gulag - die ersten tschechischen Opfer des Kommunismus</title>
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            <updated>2011-10-29T02:01:00+02:00</updated>
            <summary>
Über 75.000 tschechische Bürger sind in den zurückliegenden Jahren für
KZ und Zwangsarbeit in Hitlerdeutschland entschädigt worden. Anders erging
es jenen Tschechoslowaken, die unmittelbar nach dem Krieg in die
Sowjetunion verschleppt wurden. Schwerstarbeit, Unterernährung,
Vergewaltigungen, tödliche Krankheiten wie Typhus - die meisten starben in
den Lagern. Nur wenige überlebten, doch sie warten meist noch heute auf
eine Entschädigung.
</summary>
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            <title>Widerstand gegen die Nazis im Protektorat Böhmen und Mähren</title>
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            <updated>2011-10-22T02:01:00+02:00</updated>
            <summary>
Die Tschechen sind stolz auf die Teilnahme ihrer Soldaten in den
ausländischen Armeen während des Zweiten Weltkriegs. Zur Zeit des
Kommunismus wurde dieses Kapitel aus der tschechischen Geschichte
vernachlässigt, aber seit der Wende 1989 ist es dann allgemein bekannt
geworden. Der Widerstand vor Ort, im Protektorat Böhmen und Mähren,
während der Besatzung durch Hitler von 1939 bis 1945 steht dagegen immer
noch etwas im Schatten der Betrachtung. Dabei war er ebenso bedeutend wie
der Widerstand aus dem Ausland.
</summary>
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            <title>Besondere Aufbauhilfe: Ausbildung israelischer Militärpiloten in der Nachkriegs-Tschechoslowakei</title>
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            <updated>2011-10-15T02:01:00+02:00</updated>
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Im Jahr 1948 entstand der Staat Israel. Einer der wichtigsten Partner für
die Aufbauhilfe war die damalige Tschechoslowakei – und das auch
militärisch. So wurden damals auf einigen tschechoslowakischen Flugbasen
– unter strenger Geheimhaltung - 75 israelische Kampfpiloten
ausgebildet.
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            <title>Willkommen an der Moldau? Kaiser Franz Josef und seine Besuche in Prag</title>
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            <updated>2011-10-08T02:01:00+02:00</updated>
            <summary>Wie oft Kaiser Franz Joseph zu Besuch in Böhmen war, lässt sich heuzutage
nicht mehr genau feststellen. Aber die offiziellen Reisen wurden damals
ausführlich dokumentiert. Der Historiker Jozo Džambo vom Münchner
Adalbert-Stifter-Verein hat in den Archiven geforscht und sich ein Bild
über die Besuche von Franz Joseph I. in Prag gemacht. Am vergangenen
Donnerstag hielt Jozo Džambo einen Vortrag im Prager Nationalen
Technik-Museum zum Thema dieser kaiserlichen Visiten. Bei dieser
Gelegenheit sprach Radio Prag mit dem Historiker.</summary>
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            <title>60 Jahre deutschsprachige Publikationen in der Tschechoslowakei: Von „Aufbau und Frieden“ zur „Prager Zeitung“</title>
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            <updated>2011-10-01T02:01:00+02:00</updated>
            <summary>Die erste Tschechoslowakische Republik hatte einen großen deutschen
Bevölkerungsteil und mit ihm eine breite deutschsprachige
Presselandschaft. Darunter befanden sich solch renommierte Zeitungen wie
die „Bohemia“ und das „Prager Tagblatt“, aber auch zahlreiche
kleine Regionalblätter. Nach der Okkupation 1939 endete diese Tradition,
die Zeitungen wurden eingestellt oder gleichgeschaltet. Nach dem Zweiten
Weltkrieg wurde dann die deutsche Bevölkerung vertrieben und die
verbleibenden Deutschen hatten nicht mehr das Recht, eine eigene Presse zu
unterhalten. Erst im September 1951 erschien wieder eine deutsche
Publikation, diesmal auf Bestreben der kommunistischen Machthaber. Am 27.
September sind genau 60 Jahre seit der ersten Ausgabe vergangen. In einem
weiteren Kapitel aus der tschechischen Geschichte erfahren sie nun mehr
über die Zeitung und ihre Entwicklung.</summary>
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            <title>Fortifikationssystem am Jablunkapass sollte Schutz vor den Osmanen bieten</title>
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            <updated>2011-09-24T02:01:00+02:00</updated>
            <summary>
Im Dreiländereck Tschechien-Slowakei-Polen, auf 553 Meter Höhe über dem
Meeresspiegel liegt der Jablunkovský průsmyk, auf Deutsch Jablunkapass.
Sein Name ist von der nahegelegenen tschechischen Stadt Jablunkov
abgeleitet. Nur wenige Tschechen wissen heute, welche Rolle dieser Ort in
der Geschichte der Landesverteidigung gespielt hat. Im 16. Jahrhundert wurde
dort ein Festungssystem erbaut, das die Türken auf ihrem Vormarsch nach
Schlesien aufhalten sollte. Um die später in Vergessenheit geratene
Geschichte des Festungssystems am Jablunkapass sozusagen zu entstauben, hat
das Museum in Český Těšín / Teschen an der tschechisch-polnischen
Grenze 2005 eine Ausstellung aufgebaut und nachfolgend auch einen Bildband
herausgegeben. Mit der Co-Autorin des Buches, Pavlína
Nováková-Badurová, hat Jitka Mládková gesprochen.
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