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TagesechoMUS-Affäre: Tschechien wartet vorerst Schweizer Berufungsentscheid ab
In Fragen der internationalen Gerichtsbarkeit hat Tschechien offensichtlich
immer noch Nachholbedarf. Seit ihrer Gründung vor 19 Jahren hat die junge
Republik bei internationalen Schiedsgerichten schon mehrere Verfahren
verloren, und auch in einem neuen Fall glänzt die tschechische Justiz
nicht gerade mit Bestnoten. Die Rede ist von der der Affäre um die
tschechische Kohlegesellschaft Mostecká uhelná společnost (MUS), bei der
sich der tschechische Staat in einem Strafprozess, der seit Oktober vorigen
Jahres in der Schweiz geführt wird, auch einmal einige Milliarden Kronen
zurückholen könnte. Nach unnötigen Versäumnissen der hiesigen
Staatsanwaltschaft aber unternimmt die Regierung Nečas nun einiges, um
retten, was zu retten ist. mehr...
TagesechoDiag-Human-Streit: Kunst darf nicht als Geisel genommen werden
Kunst darf nicht als Geisel genommen werden. Ein Bezirksgericht in Wien hat
am Freitag der Berufung des tschechischen Staates stattgegeben und
entschieden, dass die Exekution von drei tschechischen Kunstgegenständen
nicht gültig ist, da diese eine Immunität des Kultureigentums genießen.
Die Kunstwerke wurden im Mai im Rahmen eines langjährigen internationalen
Rechtsstreits zwischen der Tschechischen Republik und Blutplasmafirma Diag
Human konfisziert. mehr...
TagesechoStreit zwischen Staat und Diag Human: Wertvolle Musikinstrumente müssen ins Magazin
Keine Kunstwerke im staatlichen Besitz dürfen seit Ende Mai mehr aus
Tschechien herausgebracht werden. Diejenigen, die sich dort befunden haben,
wurden bereits in die Heimat zurückgeholt. Nun geht die Angst vor der
Pfändung aber weiter: Auch wertvolle Musikinstrumente aus der Sammlung des
Nationalmuseums, die normalerweise an bedeutende tschechische Virtuosen
verliehen werden, müssen zurück ins Museum. Warum? Der Streit zwischen
dem tschechischen Staat und dem Blutplasma-Unternehmen Diag Human steckt
dahinter. mehr...
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