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Schauplatz„Ein ganz großer Schritt“ – Premier Nečas im bayerischen Landtag
Es war der erste offizielle Besuch eines tschechischen Premierministers in
Bayern. Petr Nečas gab sich betont versöhnlich und sprach in seiner Rede
im bayerischen Parlament offen die Vertreibung der Sudetendeutschen an.
Dies fand die Begeisterung der Abgeordneten. Mehr zum Besuch in der
heutigen Ausgabe der Sendereihe „Schauplatz“. mehr...
TagesechoNečas und Seehofer wollen Dialog fortsetzen und gemeinsame Zukunft gestalten
Die Tschechische Republik und der Freistaat Bayern pflegen seit Jahren sehr
gute Beziehungen im wirtschaftlichen und kulturellen Bereich. In der
Politik jedoch gab es mehr als sechs Jahrzehnte lang historische
Spannungen, hervorgerufen durch die unterschiedliche Sichtweise zur
Vertreibung der Sudetendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg. Der erste
Besuch eines bayerischen Ministerpräsidenten in Prag brach aber das Eis,
im Dezember 2010 kam CSU-Chef Horst Seehofer offiziell zu Gast an die
Moldau. Am Mittwoch und Donnerstag weilte nun der tschechische Premier Petr
Nečas zu einem Gegenbesuch in Bayern. Für den Tschechischen Rundfunk hat
Redakteur Pavel Polák den Besuch in München begleitet. Radio Prag sprach
mit Polák über die Bedeutung der Visite von Nečas. mehr...
TagesechoKein Bruch zwischen Prag und Berlin – Wahlkampf innertschechische Angelegenheit
Die Vertreibung der Deutschen und die Beneš-Dekrete waren im Wahlkampf um
das Amt des Staatspräsidenten heiße Themen zwischen den beiden Kandidaten
Miloš Zeman und Karel Schwarzenberg. Das wurde natürlich aufmerksam in
Deutschland verfolgt und teilweise als anti-deutscher Wahlkampf bewertet.
Nachdem Zeman als Sieger feststand, führte ein Kommentar aus der deutschen
Tageszeitung „Die Welt“ zu Diskussionen: Der Autor forderte die
Bundesregierung auf, Zeman erst einmal nicht nach Deutschland einzuladen.
Wie also steht es um die deutsch-tschechischen Beziehungen nach der
Präsidentenwahl? mehr...
TagesechoNationalistische Töne im Präsidentschaftswahlkampf
Vergangene Woche hatte es sich bereits angedeutet, dass der tschechische
Präsidentschaftswahlkampf härter wird. Nun haben der linkspopulistische
Kandidat Miloš Zeman und Amtsinhaber Václav Klaus begonnen, die
nationalistische Karte zu ziehen. Im Vorfeld der Stichwahl um das höchste
Amt im Staat droht die Debatte zwischen Zeman und seinem Gegenkandidaten,
Außenminister Karel Schwarzenberg, in einer Schlammschlacht zu münden. mehr...
TagesechoPräsident Klaus in Wien: Auch Tschechien will sichere Atomenergie
In dreieinhalb Monaten endet die zweite Amtszeit von Staatspräsident
Václav Klaus. Er wird dann nach zehn Jahren aus dem Amt scheiden, denn er
kann nicht mehr wiedergewählt werden. Derzeit absolviert Präsident Klaus
eine Reihe von Abschiedsbesuchen in den Nachbarländern. Im Oktober
besuchte er Polen, am Donnerstag beendet er einen dreitägigen Staatsbesuch
in Österreich. Der Besuch hat erneut deutlich gemacht: Die
tschechisch-österreichischen Beziehungen sind gut, die Differenzen zu
einigen Streitfragen aber bestehen weiter. mehr...
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