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TagesechoUmweltminister Ambrozek: neue Maßnahmen gegen Müllimporte
Seit einigen Wochen ist das Thema bereits in den Schlagzeilen: die illegale
Einfuhr von deutschem Müll nach Tschechien. Ein lukratives Geschäft für
zwielichtige Unternehmer auf beiden Seiten der Grenze - ein Geschäft
allerdings auf Kosten der tschechischen Umwelt. Das tschechische
Umweltministerium bemüht sich nun mit neuen Maßnahmen, die weitere Einfuhr
zu verhindern und eine Rückführung des aufgefunden Mülls nach Deutschland
zu erreichen. Thomas Kirschner berichtet.
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TagesechoMüll aus Deutschland: Regierung in Prag beschließt Gegenmaßnahmen
Seit mehreren Wochen schon beschäftigt er die tschechische Öffentlichkeit:
Müll aus Deutschland, der illegal nach Tschechien gebracht und ohne
Genehmigung abgeladen wird. Am Mittwoch befasste sich nun auch die
tschechische Regierung mit dem Problem - und präsentierte neue
Lösungsvorschläge. Gerald Schubert berichtet. mehr...
TagesechoPriorität: Lebensqualität - Tschechische Grüne stellen Wahlprogramm vor
Noch bis vor anderthalb Wochen schien es, dass die Wahlen zum tschechischen
Abgeordnetenhaus im Juni keine großen Überraschungen bringen werden. Alles
deutete darauf hin, dass weitgehend dieselben Parteien wie bislang in der
unteren Parlamentskammer vertreten sein werden: die Sozialdemokraten
(CSSD), ihr christdemokratischer Koalitionspartner (KDU-CSL), die
konservative Demokratische Bürgerpartei (ODS) und die Kommunisten (KSCM).
Lediglich die liberale Freiheitsunion (US-DEU) wird sich vermutlich aus
dem Parlament verabschieden müssen. Für eine mittlere Sensation sorgten
daher die jüngsten Wahlprognosen, die den Grünen zwischen fünfeinhalb und
acht Prozent der Wählerstimmen voraussagten. Womit die Grünen inhaltlich
die tschechische politische Szene bereichern wollen - dazu ein Beitrag von
Silja Schultheis.
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SchauplatzKritik an illegalen Mülltransporten nach Tschechien beweist steigende Sensibilität der Bürger
Aus den Medienberichten der vergangenen Wochen hätte man leicht den
Eindruck gewinnen können, als wenn Tschechien angesichts der vermehrten
Fälle von illegalen Mülltransporten aus Deutschland künftig die
Mülldeponie Europas wird. Nicht nur diesem Thema, sondern auch der
steigenden Sensibilität der Tschechen in Umweltfragen widmet sich Robert
Schuster im folgenden Schauplatz.
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TagesechoTschechische Grüne auf dem Weg ins Parlament?
Die tschechischen Grünen, die bislang die stärkste nicht im Parlament
vertretene Partei sind, sind offensichtlich auf dem besten Wege, bald zu
einer der Parlamentsparteien zu werden. Der jüngsten von der Agentur STEM
durchgeführten Umfrage zufolge würden sie jetzt die Fünf-Prozent-Hürde
überwinden. Martina Schneibergova fasst zusammen.
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RegionjournalAus aktuellem Regionalgeschehen
Im Dezember und Januar hat sie Jitka Mladkova wiederholt zu einem Exkurs in
die Vergangenheit eingeladen, bei dem ihre Gesprächspartner über deren
Suche nach den eigenen Familienwurzeln hierzulande erzählten. Diesmal
hingegen geht es um das Hier und Jetzt! Welche Themen die Autorin
ausgewählt hat, sagt Sie Ihnen selbst sagen:
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TagesechoUmweltkatastrophe: Zyanid verursacht großes Fischsterben in der Elbe
Bei der Überschwemmungskatastrophe im August 2002 geriet seinerzeit auch
das Chemiewerk Spolana in Neratovice in die Negativ-Schlagzeilen, weil es
aufgrund der sehr veralteten Anlagen im Werk zum Entweichen von
Giftstoffen in die Elbe gekommen war. Wie sich in den zurückliegenden
Tagen aber gezeigt hat, sind am mittelböhmischen Lauf der Elbe noch weit
mehr Altlasten des ehemaligen Regimes angesiedelt. Denn aufgrund eines
technischen Defekts in einer anderen Chemiefabrik ist giftiges Zyanid in
einer erhöhten Konzentration in den Fluss gelangt und hat im Umfeld der
nachfolgenden 60 Kilometer zu einem großen Fischsterben geführt. Lothar
Martin mit den Einzelheiten.
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TagesechoDeutsche und Tschechen im Alltag: Umwelt
Zu Zeiten des Sozialismus waren Umweltschutz und Ökologie in der ehemaligen
Tschechoslowakei kaum ein Thema. Das hat sich in den vergangenen Jahren
allmählich geändert. Mehr dazu in der Serie "Deutsche und Tschechen
im Alltag", produziert vom Deutsch-tschechischen Informations- und
Dokumentationszentrum zur regionalen Zusammenarbeit (IDOR) in
Marktredwitz.
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TagesechoUmweltschützer und NGOs wollen Europas Verkehr entflechten
Unter den unzähligen Tagungen, Symposien und Konferenzen, die Woche für
Woche in Prag stattfinden, zählte am Mittwoch die internationale Konferenz
über die Rolle der europäischen ökologischen Legislative zur Gewährleistung
eines umweltfreundlichen Verkehrs zu den bedeutendsten. Sie wurde
organisiert und veranstaltet vom deutschen Bund für Umwelt und Naturschutz
(BUND) in enger Zusammenarbeit mit dessen tschechischer Partnerorganisation
Hnuti DUHA (dt. Bewegung Regenbogen). Nach Abschluss der eintägigen
Konferenz hat Radio Prag mit einem Vertreter des Veranstalters BUND, dem
Verkehrsreferenten Werner Reh gesprochen.
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WirtschaftsmagazinTschechien wird zum Autoland: Mit Hyundai zweithöchste Pro-Kopf-Produktion in Europa
Der größte südkoreanische Automobilhersteller Hyundai Motor wird sich mit
großer Wahrscheinlichkeit mit einem neuen Autowerk in Tschechien
niederlassen. "Die Tschechische Republik wächst zu einem
wirtschaftlichen Zentrum in Mitteleuropa und wir erachten sie daher als
einen idealen Kandidaten für die Errichtung einer Produktionsstätte",
erklärte laut Agentur Reuters Hyundai-Konzernchef Chung Mong-Koo unlängst
bei seinem Besuch in Prag. Neben Tschechien seien auch noch Polen und die
Slowakei im Rennen um den Werksstandort, hieß es. Aber auch wenn die
Würfel noch nicht gefallen sind, so hat man sich in Tschechien schon
gehörige Gedanken darüber gemacht, was das Engagement eines dritten
PKW-Herstellers für das Land zur Folge hätte. Lothar Martin und Bernd
Janning setzen sich damit im nun folgenden "Wirtschaftsmagazin"
auseinander.
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