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TagesechoHolocaust-Gedenken: Auch junges Neonazi-Opfer war dabei
Ähnlich wie in vielen anderen Ländern ist der 27. Januar auch in
Tschechien der Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.
Im Senat des Tschechischen Parlaments trafen aus Anlass dieses
internationalen Gedenktages Holocaust-Überlebende, Vertreter der
jüdischen Gemeinden sowie
tschechische Parlamentarier zu einer Veranstaltung zusammen. Martina
Schneibergová war dabei. mehr...
Spaziergang durch PragKafka und Prag - Ausstellung aus dem Werk von Jarmila Mařanová
„Zwei Prager Passanten haben sich getroffen: Franz Kafka und Jarmila
Mařanová. Sie sind sich in Wirklichkeit nie begegnet, nur in ihren Werken
sind sie sich näher gekommen.“ Mit diesen Worten hat Schriftsteller
Ludvík Aškenazy vor 41 Jahren eine Ausstellung aus dem Werk der
tschechischen Grafikerin und Malerin Jarmila Mařanová in Wien eröffnet.
Bis heute gehören ihre Bilder zu den wichtigsten Kunstwerken, die durch
Kafka inspiriert worden sind. In der Prager Robert-Guttmann-Galerie ist
zurzeit eine Auswahl aus Mařanovás Werk zu sehen. Sie trägt den Titel
„Kafka und Prag“.
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HörerforumIhr November auf Radio Prag: Sudeten, Litvínov und Gesundheitsgebühren
Wieder einmal ist es Zeit, dass Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, das Wort
erhalten. In einer neuen Ausgabe des Hörerforums.
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Kapitel aus der Tschechischen Geschichte„Kristallnacht“ im Sudetengebiet – Massenflucht jüdischer Bewohner
Im November 1938 brannten die Synagogen, wurden jüdische Häuser und
Geschäfte überfallen und Juden verhaftet und getötet – und das nicht
nur in Deutschland. Auch im nordböhmischen Reichenberg (Liberec), im
westböhmischen Karlsbad (Karlovy Vary) oder im schlesischen Troppau
(Opava), kurz in den Sudetengebieten, gab es die Pogromnacht, im Volksmund
„Reichskristallnacht“ genannt. Sechs Wochen zuvor war die Macht in den
Sudeten an Hitlerdeutschland gefallen. Das Münchner Abkommen von Ende
September 1938 hatte geregelt, dass die Tschechoslowakei die Gebiete an
Hitler abtreten musste. Die Kristallnacht im Sudetenland, das ist das
Thema
unseres heutigen Kapitels aus der tschechischen Geschichte, das Till
Janzer
vorbereitet hat. Wir knüpfen an einen Beitrag zu diesem Thema an, den wir
im vergangenen Jahr gesendet haben. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen Geschichte„Dann fielen zwei Schüsse“ – Zeitzeugen berichten im Internet
„Paměť národa“, auf Deutsch „Erinnerung des Volkes“ – so
heißt eines der weltweit größten Zeitzeugen-Projekte im Internet. Es
wurde diese Woche frei geschaltet. Das Projekt wurde in Tschechien
entworfen, soll im kommenden Jahr gesamteuropäisch werden und steht
interessierten Laien sowie Fachleuten zur Verfügung. Auf den Webseiten
sind die Aussagen von mehreren hundert Menschen zu finden, die über ihr
Schicksal während der Nazi-Herrschaft, des Zweiten Weltkriegs oder des
Kommunismus erzählen. Viele sind bewegende Geschichten, in denen sich die
Verwerfungen des vergangenen Jahrhunderts spiegeln.
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TagesechoZeitzeugen im Internet – europaweites Projekt aus Tschechien gestartet
In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde eines der weltweit größten
Zeitzeugen-Projekte im Internet freigeschaltet. Es ist in Tschechien
entstanden und heißt „Paměť národa“, auf Deutsch „Erinnerung des
Volkes“. Interessierte Laien wie Fachleute sollen die Webseiten nutzen.
Dort schildern mehrere hundert Menschen in Ton und Schrift und manchmal
auch per Video ihre Schicksale aus Nazi-Herrschaft, Zweitem Weltkrieg oder
aus der Zeit des Kommunismus. Initiiert hat die Webseite der Verein Post
bellum – ein Zusammenschluss von Historikern und Journalisten. Partner
sind der Tschechische Rundfunk und das Institut für das Studium
totalitärer Regime.
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Kultursalon„Dem Grauen mit Ironie begegnen“ – Kabarett im KZ Theresienstadt
Am 23. September 1943 wurde im Konzentrationslager Terezín /
Theresienstadt die Kinderoper „Brundibár“ des jüdischen Komponisten
Hans Krása uraufgeführt. Die Hans-Krása-Stiftung, die sich der
Erinnerung an das Kulturleben des KZ Theresienstadt widmet, veranstaltete
nun am Originalschauplatz eine ungewöhnliche Gedenkveranstaltung. Dabei
stand allerdings weniger der Namensgeber der Stiftung im Mittelpunkt,
sondern die Kabarett-Ensembles der KZ-Häftlinge. Denn von denen gab es
damals fünf Stück. Aus ihrem Repertoire hat das Ensemble des Komponisten
und Regisseurs Winfried Radeke ein Kabarettprogramm zusammengestellt, dass
genau 65 Jahre nach der
Uraufführung von Krásas Oper in Theresienstadt präsentiert wurde.
Patrick Gschwend hat es sich angesehen und angehört. Hören Sie dazu
seinen Beitrag für unseren Kultursalon. mehr...


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