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TagesechoHolocaust-Gedenken: Auch junges Neonazi-Opfer war dabei

27-01-2009 17:01 | Martina Schneibergová

Ähnlich wie in vielen anderen Ländern ist der 27. Januar auch in Tschechien der Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Im Senat des Tschechischen Parlaments trafen aus Anlass dieses internationalen Gedenktages Holocaust-Überlebende, Vertreter der jüdischen Gemeinden sowie tschechische Parlamentarier zu einer Veranstaltung zusammen. Martina Schneibergová war dabei. mehr...

Spaziergang durch PragKafka und Prag - Ausstellung aus dem Werk von Jarmila Mařanová

20-12-2008 02:55 | Martina Schneibergová

An die Opfer des Aufstands im Ghetto Warschau „Zwei Prager Passanten haben sich getroffen: Franz Kafka und Jarmila Mařanová. Sie sind sich in Wirklichkeit nie begegnet, nur in ihren Werken sind sie sich näher gekommen.“ Mit diesen Worten hat Schriftsteller Ludvík Aškenazy vor 41 Jahren eine Ausstellung aus dem Werk der tschechischen Grafikerin und Malerin Jarmila Mařanová in Wien eröffnet. Bis heute gehören ihre Bilder zu den wichtigsten Kunstwerken, die durch Kafka inspiriert worden sind. In der Prager Robert-Guttmann-Galerie ist zurzeit eine Auswahl aus Mařanovás Werk zu sehen. Sie trägt den Titel „Kafka und Prag“.  mehr...

HörerforumIhr November auf Radio Prag: Sudeten, Litvínov und Gesundheitsgebühren

02-12-2008 17:18 | Patrick Gschwend

Wieder einmal ist es Zeit, dass Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, das Wort erhalten. In einer neuen Ausgabe des Hörerforums.  mehr...

Kapitel aus der Tschechischen Geschichte„Kristallnacht“ im Sudetengebiet – Massenflucht jüdischer Bewohner

15-11-2008 02:55 | Till Janzer

Reichskristallnacht, photo: www.holocaust.cz Im November 1938 brannten die Synagogen, wurden jüdische Häuser und Geschäfte überfallen und Juden verhaftet und getötet – und das nicht nur in Deutschland. Auch im nordböhmischen Reichenberg (Liberec), im westböhmischen Karlsbad (Karlovy Vary) oder im schlesischen Troppau (Opava), kurz in den Sudetengebieten, gab es die Pogromnacht, im Volksmund „Reichskristallnacht“ genannt. Sechs Wochen zuvor war die Macht in den Sudeten an Hitlerdeutschland gefallen. Das Münchner Abkommen von Ende September 1938 hatte geregelt, dass die Tschechoslowakei die Gebiete an Hitler abtreten musste. Die Kristallnacht im Sudetenland, das ist das Thema unseres heutigen Kapitels aus der tschechischen Geschichte, das Till Janzer vorbereitet hat. Wir knüpfen an einen Beitrag zu diesem Thema an, den wir im vergangenen Jahr gesendet haben. mehr...

Kapitel aus der Tschechischen Geschichte„Dann fielen zwei Schüsse“ – Zeitzeugen berichten im Internet

01-11-2008 02:55 | Till Janzer

František Kraus (Foto: www.pametnaroda.cz) „Paměť národa“, auf Deutsch „Erinnerung des Volkes“ – so heißt eines der weltweit größten Zeitzeugen-Projekte im Internet. Es wurde diese Woche frei geschaltet. Das Projekt wurde in Tschechien entworfen, soll im kommenden Jahr gesamteuropäisch werden und steht interessierten Laien sowie Fachleuten zur Verfügung. Auf den Webseiten sind die Aussagen von mehreren hundert Menschen zu finden, die über ihr Schicksal während der Nazi-Herrschaft, des Zweiten Weltkriegs oder des Kommunismus erzählen. Viele sind bewegende Geschichten, in denen sich die Verwerfungen des vergangenen Jahrhunderts spiegeln.  mehr...

TagesechoZeitzeugen im Internet – europaweites Projekt aus Tschechien gestartet

29-10-2008 16:44 | Till Janzer

In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde eines der weltweit größten Zeitzeugen-Projekte im Internet freigeschaltet. Es ist in Tschechien entstanden und heißt „Paměť národa“, auf Deutsch „Erinnerung des Volkes“. Interessierte Laien wie Fachleute sollen die Webseiten nutzen. Dort schildern mehrere hundert Menschen in Ton und Schrift und manchmal auch per Video ihre Schicksale aus Nazi-Herrschaft, Zweitem Weltkrieg oder aus der Zeit des Kommunismus. Initiiert hat die Webseite der Verein Post bellum – ein Zusammenschluss von Historikern und Journalisten. Partner sind der Tschechische Rundfunk und das Institut für das Studium totalitärer Regime.  mehr...

Kultursalon„Dem Grauen mit Ironie begegnen“ – Kabarett im KZ Theresienstadt

05-10-2008 02:55 | Patrick Gschwend

Am 23. September 1943 wurde im Konzentrationslager Terezín / Theresienstadt die Kinderoper „Brundibár“ des jüdischen Komponisten Hans Krása uraufgeführt. Die Hans-Krása-Stiftung, die sich der Erinnerung an das Kulturleben des KZ Theresienstadt widmet, veranstaltete nun am Originalschauplatz eine ungewöhnliche Gedenkveranstaltung. Dabei stand allerdings weniger der Namensgeber der Stiftung im Mittelpunkt, sondern die Kabarett-Ensembles der KZ-Häftlinge. Denn von denen gab es damals fünf Stück. Aus ihrem Repertoire hat das Ensemble des Komponisten und Regisseurs Winfried Radeke ein Kabarettprogramm zusammengestellt, dass genau 65 Jahre nach der Uraufführung von Krásas Oper in Theresienstadt präsentiert wurde. Patrick Gschwend hat es sich angesehen und angehört. Hören Sie dazu seinen Beitrag für unseren Kultursalon. mehr...

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