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Heute am Mikrophon„Schön, dass du zurück bist, aber ich konnte auch ohne dich gut leben“ – Ballettdirektor Ivan Liška über Prag, Tanz und Emigration
Im Februar erhielt eine außergewöhnliche Persönlichkeit den deutschen
Tanzpreis: Ivan Liška. Er ist der Direktor des bayerischen Staatsballetts
und lebt und arbeitet bereits seit 42 Jahren in Deutschland. Geboren aber
ist er in Prag, die tschechische Hauptstadt verließ er nach der
Niederschlagung des Prager Frühlings. Als junger Mann startete er in
Deutschland seine Karriere. Seine erste Station war Düsseldorf, weitere
Engagements hatte Liška in Hamburg und München. Bei der Gala zum
deutschen Tanzpreis in Essen ließ es sich der 61-Jährige nicht nehmen und
trat im Ballett „The Old Man and Me“ in einer Choreographie von Hans
van Manen noch einmal auf. Im Prager Café Slavia sprach er über Prag,
Tanz, Kultur und Emigration. mehr...
TagesechoRitt der Könige: Unesco kürt mährischen Volksbrauch zum Weltkulturerbe
Der so genannte „Ritt der Könige“, ein traditioneller Volksbrauch aus
der Mährischen Slowakei, wurde in die Liste des immateriellen Kulturerbes
der Unesco eingetragen. Diese erfreuliche Nachricht kam am vergangenen
Wochenende von der weit entfernten indonesischen Insel Bali: Die Unesco
hatte dort 84 Anträge bewertet und 14 lebendige Traditionen zum Kulturerbe
erhoben. mehr...
Reiseland TschechienBurg Stará Dubá: ein unerfüllter Archäologentraum
Im Mittelalter war sie eine der größten Burgen in Böhmen. Vom ehemaligen
Sitz der einst einflussreichen Adeligenfamilie von Dubá sind heutzutage
die Ruinen einer Burg und eines mittelalterlichen Städtchens erhalten
geblieben. Etwa zwölf Kilometer von der mittelböhmischen Stadt Benešov
entfernt, erhebt sich auf einem Felsen über dem linken Ufer des Flusses
Sázava die Burg Dubá, die seit dem 17. Jahrhundert als Stará Dubá
bezeichnet wird. Die Burg wurde von einem Mitglied der Adeligenfamilie von
Benešovic gegründet. Die Angehörigen des dortigen Familienzweigs nannten
sich seitdem nach ihrem neuen Sitz Herren von Dubá. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteWeiser Visionär - der „Ketzerkönig“ Georg von Podiebrad
Bereits seit Januar verfolgt uns die Zahl Acht, die Schicksals-Zahl in der
tschechischen Geschichte. Gleich vier wichtige Daten im 19. Jahrhundert
enden auf diese Zahl. Doch auch im Mittelalter und in der frühen Neuzeit
sind wichtige Ereignissen für das Königreich Böhmen mit ihr verbunden.
Vor 550 Jahren war dies zum Beispiel die Krönung von Jiří z Poděbrad
(Georg von Podiebrad). Sie fand am 7. Mai 1458 im Veitsdom auf der Prager
Burg statt. Georg von Podiebrad ist als Ketzerkönig in die Geschichte
eingegangen - ein in mehrfacher Hinsicht interessanter Herrscher.
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TagesechoJubiläum: Vor 75 Jahren wurde Plecniks Herz-Jesu-Kirche in Prag geweiht
Die meisten Kirchen in Tschechien wurden schon vor Jahrhunderten erbaut.
Aber auch in den letzten hundert Jahren sind einige neue Sakralbauten im
Land entstanden. Am monumentalsten unter diesen neueren Kirchen ist
zweifelsfrei die Herz-Jesu-Kirche auf dem Georg von Podiebrad-Platz
(namesti Jiriho z Podebrad) in Prag. Das einzigartige Werk des
slowenischen Architekten Josip Plecnik wurde vor 75 Jahren geweiht.
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