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TagesechoMUS-Affäre: Tschechien wartet vorerst Schweizer Berufungsentscheid ab
In Fragen der internationalen Gerichtsbarkeit hat Tschechien offensichtlich
immer noch Nachholbedarf. Seit ihrer Gründung vor 19 Jahren hat die junge
Republik bei internationalen Schiedsgerichten schon mehrere Verfahren
verloren, und auch in einem neuen Fall glänzt die tschechische Justiz
nicht gerade mit Bestnoten. Die Rede ist von der der Affäre um die
tschechische Kohlegesellschaft Mostecká uhelná společnost (MUS), bei der
sich der tschechische Staat in einem Strafprozess, der seit Oktober vorigen
Jahres in der Schweiz geführt wird, auch einmal einige Milliarden Kronen
zurückholen könnte. Nach unnötigen Versäumnissen der hiesigen
Staatsanwaltschaft aber unternimmt die Regierung Nečas nun einiges, um
retten, was zu retten ist. mehr...
WirtschaftsmagazinJahr 2012 begann in Tschechien mit Teuerungen und sozialen Einschnitten
Das Jahr 2012 hat gerade erst begonnen, die Tschechen aber wissen es schon
jetzt: Dieses Jahr wird kein Zuckerschlecken! Mit Wirkung vom 1. Januar
mussten sie nämlich bereits eine ganze Reihe von Teuerungen und sozialen
Kürzungen hinnehmen, die vom Staat entgegengebrachten Kompensationen aber
können die gestiegene Inflation bei weitem nicht decken. Radio Prag gibt
einen Überblick, welche der Veränderungen sich nachhaltig in der
Kostenabrechnung von Firmen beziehungsweise im privaten Geldbeutel
bemerkbar machen. mehr...
TagesechoDiag-Human-Streit: Kunst darf nicht als Geisel genommen werden
Kunst darf nicht als Geisel genommen werden. Ein Bezirksgericht in Wien hat
am Freitag der Berufung des tschechischen Staates stattgegeben und
entschieden, dass die Exekution von drei tschechischen Kunstgegenständen
nicht gültig ist, da diese eine Immunität des Kultureigentums genießen.
Die Kunstwerke wurden im Mai im Rahmen eines langjährigen internationalen
Rechtsstreits zwischen der Tschechischen Republik und Blutplasmafirma Diag
Human konfisziert. mehr...
TagesechoStreit zwischen Staat und Diag Human: Wertvolle Musikinstrumente müssen ins Magazin
Keine Kunstwerke im staatlichen Besitz dürfen seit Ende Mai mehr aus
Tschechien herausgebracht werden. Diejenigen, die sich dort befunden haben,
wurden bereits in die Heimat zurückgeholt. Nun geht die Angst vor der
Pfändung aber weiter: Auch wertvolle Musikinstrumente aus der Sammlung des
Nationalmuseums, die normalerweise an bedeutende tschechische Virtuosen
verliehen werden, müssen zurück ins Museum. Warum? Der Streit zwischen
dem tschechischen Staat und dem Blutplasma-Unternehmen Diag Human steckt
dahinter. mehr...
NachrichtenDiag-Human-Rechtsstreit: Gerichte im Ausland hätten Schiedsgerichtsurteil nicht überprüft
TagesechoVerbraucherschmu im Osten: Neue EU-Länder kritisieren Lebensmittelhersteller
Die Verbraucher haben es schon lange geahnt, nun hat es eine slowakische
Verbraucherorganisation in Tests bestätigt: Die Produkte renommierter
Lebensmittelhersteller unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung in den
alten und in den neuen EU-Ländern. Im Osten werde häufig schlechtere
Qualität angeboten, lautet der Vorwurf. Besonders in Bulgarien sind die
Politiker aufgebracht und haben sich bereits an die Europäische Union
gewendet. In Tschechien gibt man sich eher zurückhaltend. mehr...
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