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Reiseland TschechienSchloss Štěkeň
Am linken Ufer des Flusses Otava, etwa zehn Kilometer östlich von der
Stadt Strakonice, liegt Štěkeň. Der ehemalige Marktflecken im
Böhmerwald-Vorland, der heutzutage knapp 1000 Einwohner hat, kann auf eine
lange Geschichte zurückblicken. Denn Štěkeň lag an einem Nebenzweig des
alten Handelswegs, der von Böhmen nach Passau führte. Eine Dominante der
Gemeinde stellt bis heute das örtliche Schloss dar.
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TagesechoHauswaldkapelle - wiederentdecktes Besucherziel im Böhmerwald
„Das kleine Lourdes“, so nannte sich einst ein Ort im Böhmerwald, der
einige Kilometer von der Gemeinde Srní / Rehberg entfernt liegt. Dort
findet sich im dichten Wald eine Heilquelle, an der einst auch mehrere
Kapellen erbaut wurden. Während des Kommunismus wurde der Ort zerstört.
Vor fünf Jahren dann konnte das Böhmerwald-Lourdes dank einer
Bürgerinitiative neu gestaltet werden und ist inzwischen zu einem
beliebten Ziel von Besuchern der Gegend geworden. Am vergangenen
Samstagvormittag trafen Pilger aus Tschechien und aus Bayern dort an der so
genannten Hauswaldkapelle zusammen. mehr...
KultursalonDer „rote Kisch“ in der ČSSR – Prager Erinnerungen an den rasenden Reporter
Egon Erwin Kisch - der rasende Reporter, der Meister und Mitbegründer des
Genres der literarischen Reportage. Ein abenteuerliches Leben hatte ihn um
den halben Globus geführt, zuletzt hatte er vor den Nationalsozialisten
ins Exil nach Mexiko fliehen müssen. Ungebrochen aber blieb die enge
Verbindung zu seiner Heimatstadt Prag, in die Kisch schließlich nach dem
Krieg für seine letzten Lebensmonate zurückkehren konnte. Im Archiv des
Tschechischen Rundfunks liegen zahlreiche Bänder mit Erinnerungen von
Prager Weggefährten und Bekannten an Egon Erwin Kisch. Wir bringen eine
Auswahl.
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Forum GesellschaftDer Mythos vom ‚rasenden Reporter’ – zum 125. Geburtstag von Egon Erwin Kisch
Als ‚rasender Reporter’ hat er Geschichte(n) geschrieben – der
Journalist Egon Erwin Kisch. Aufgewachsen im Prag der Habsburger Zeit, im
legendären Kreis Prager deutschsprachiger Schriftsteller wie Franz Kafka,
Rainer Maria Rilke, Max Brod. Klassischer bürgerlicher
Linksintellektueller, Schöpfer der ‚literarischen Reportage’ und einer
der bedeutendsten Seismographen seiner Zeit. Und schon zu Lebzeiten eine
Art Mythos. Am 29. April wäre Egon Erwin Kisch 125 Jahre alt geworden.
Silja Schultheis hat sich mit dem Kisch-Kenner Dr. Marcus Patka, Kurator im
jüdischen Museum Wien, über den Journalisten, Menschen und Mythos Kisch
unterhalten.
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Heute am MikrophonJiří Gruša: Abschied als Präsident des internationalen P.E.N-Klubs
Schriftsteller, Botschafter, Direktor der diplomatischen Akademie in Wien
und Präsident des internationalen P.E.N.-Klubs - Jiří Gruša hat so
einiges auf dem beruflichen Kerbholz. Nun will er sich wieder seinem
Herzensberuf zuwenden, dem Schreiben. Dafür hat er seinen Posten als
Präsident des internationalen P.E.N.-Klubs, also der Dachorganisation der
Schriftsteller, abgegeben. Iris Riedel hat mit dem jetzt wieder
hauptberuflich schreibenden Schriftsteller gesprochen.
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KultursalonWohnen und Schreiben am Urknall Europas: Gespräch und Lesung mit dem Schriftsteller Werner Fritsch
Waldsassen liegt mitten in Europa, nämlich an der baeyrisch-tschechischen
Grenze. Trotzdem galt es bis 1989 als das Ende der westlichen Welt. Nach
dem europäischen Urknall, nämlich dem Fall des Eisernen Vorhangs, lag es
wieder im Zentrum des Kontinents, aber seine Urigkeit hat sich die Region
bewahrt. Von hier stammt auch der Autor Werner Fritsch, der in seinen
Büchern die verschwindende Seele dieser Urregion im Herzen Europas
festschreibt. Iris Riedel hat sich mit ihm in einem Prager Café zum
Gespräch und einer kurzen Lesung getroffen.
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KultursalonKafka wird der Prozess gemacht: Erbstreit in Israel
Nichts ist abstoßender als ein Erbstreit. Dass es überhaupt zu einem
Streit kommt, daran trägt nicht selten der Tote eine Mitschuld: Er hat
entweder gar kein Testament gemacht oder es nicht eindeutig formuliert. Und
dann gibt es ein Wiedersehen vor Gericht. Das kann auch erst 85 Jahre nach
dem Tod der Hauptperson sein, so zumindest im Fall von Franz Kafka.
Besonders bizarr ist, dass gerade Kafkas Hauptwerk den Titel „Der
Process“ trägt. Hören Sie nun eine aktualisierte Fassung „Des
Prozess“ von Iris Riedel.
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KultursalonPeter Handke: der Franz-Kafka-Preisträger 2009 im Porträt
Er ist zweifellos einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller
unserer Zeit und die Liste der Auszeichnungen, die man ihm verliehen hat,
füllt beinahe eine ganze A4-Seite: die Rede ist vom österreichischen
Schriftsteller Peter Handke. Seit dieser Woche hat er einen Preis mehr in
seinem Haus am Stadtrand von Paris stehen, wo er seit Jahrzehnten lebt:
Den
Franz-Kafka-Preis, den er am Montag in Prag entgegen genommen hat. mehr...
TagesechoStreit um den Nachlass von Kafka
Wer Kafka kennt, kennt auch seinen Freund Max Brod. Ihm hat Kafka seinen
Nachlass übergeben mit dem Auftrag, ihn zu verbrennen. Brod hat den
Nachlass nicht verbrannt und stattdessen Kafkas Werke veröffentlicht. Die
Originale und der Rest von Kafkas Nachlass verstauben seit Jahrzehnten bei
den Erben Max Brods in Israel. Wie man nun mit den Nachlässen der beiden
Prager Schriftsteller verfahren soll, darüber ist ein Streit entbrannt.
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TagesechoAlle Farben des Lebens- Gedenken an Lenka Reinerová
Franz Kafka, Egon Ewin Kisch, Max Brod und Lenka Reinerová - sie alle
haben eines gemeinsam: Sie waren Prager Autoren, die auf Deutsch
geschrieben haben. Lenka Reinerová war die letzte der deutschsprachigen
Autoren in Prag. Bekannt wurde sie durch Bücher wie „Mandelduft“,
„Närrisches Prag“ und „Traumcafé einer Pragerin“. Sie starb vor
einem Jahr mit 92 Jahren. Am Samstag war ihr Todestag, aus diesem Anlass
wurde eine Gedenktafel enthüllt - und zwar an dem Haus, in dem sie 50
Jahre lang lebte. mehr...
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