Ähnliche Artikel

Reiseland TschechienSchloss Štěkeň

03-02-2012 15:56 | Martina Schneibergová

Schloss Štěkeň (Foto: Schlossarchiv) Am linken Ufer des Flusses Otava, etwa zehn Kilometer östlich von der Stadt Strakonice, liegt Štěkeň. Der ehemalige Marktflecken im Böhmerwald-Vorland, der heutzutage knapp 1000 Einwohner hat, kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Denn Štěkeň lag an einem Nebenzweig des alten Handelswegs, der von Böhmen nach Passau führte. Eine Dominante der Gemeinde stellt bis heute das örtliche Schloss dar.  mehr...

TagesechoHauswaldkapelle - wiederentdecktes Besucherziel im Böhmerwald

15-08-2011 | Martina Schneibergová

„Das kleine Lourdes“, so nannte sich einst ein Ort im Böhmerwald, der einige Kilometer von der Gemeinde Srní / Rehberg entfernt liegt. Dort findet sich im dichten Wald eine Heilquelle, an der einst auch mehrere Kapellen erbaut wurden. Während des Kommunismus wurde der Ort zerstört. Vor fünf Jahren dann konnte das Böhmerwald-Lourdes dank einer Bürgerinitiative neu gestaltet werden und ist inzwischen zu einem beliebten Ziel von Besuchern der Gegend geworden. Am vergangenen Samstagvormittag trafen Pilger aus Tschechien und aus Bayern dort an der so genannten Hauswaldkapelle zusammen. mehr...

KultursalonDer „rote Kisch“ in der ČSSR – Prager Erinnerungen an den rasenden Reporter

16-04-2011 | Thomas Kirschner

Egon Erwin Kisch Egon Erwin Kisch - der rasende Reporter, der Meister und Mitbegründer des Genres der literarischen Reportage. Ein abenteuerliches Leben hatte ihn um den halben Globus geführt, zuletzt hatte er vor den Nationalsozialisten ins Exil nach Mexiko fliehen müssen. Ungebrochen aber blieb die enge Verbindung zu seiner Heimatstadt Prag, in die Kisch schließlich nach dem Krieg für seine letzten Lebensmonate zurückkehren konnte. Im Archiv des Tschechischen Rundfunks liegen zahlreiche Bänder mit Erinnerungen von Prager Weggefährten und Bekannten an Egon Erwin Kisch. Wir bringen eine Auswahl.  mehr...

Forum GesellschaftDer Mythos vom ‚rasenden Reporter’ – zum 125. Geburtstag von Egon Erwin Kisch

29-04-2010 10:56 | Silja Schultheis

Egon Erwin Kisch Als ‚rasender Reporter’ hat er Geschichte(n) geschrieben – der Journalist Egon Erwin Kisch. Aufgewachsen im Prag der Habsburger Zeit, im legendären Kreis Prager deutschsprachiger Schriftsteller wie Franz Kafka, Rainer Maria Rilke, Max Brod. Klassischer bürgerlicher Linksintellektueller, Schöpfer der ‚literarischen Reportage’ und einer der bedeutendsten Seismographen seiner Zeit. Und schon zu Lebzeiten eine Art Mythos. Am 29. April wäre Egon Erwin Kisch 125 Jahre alt geworden. Silja Schultheis hat sich mit dem Kisch-Kenner Dr. Marcus Patka, Kurator im jüdischen Museum Wien, über den Journalisten, Menschen und Mythos Kisch unterhalten.  mehr...

Heute am MikrophonJiří Gruša: Abschied als Präsident des internationalen P.E.N-Klubs

27-12-2009 02:01 | Iris Riedel

Schriftsteller, Botschafter, Direktor der diplomatischen Akademie in Wien und Präsident des internationalen P.E.N.-Klubs - Jiří Gruša hat so einiges auf dem beruflichen Kerbholz. Nun will er sich wieder seinem Herzensberuf zuwenden, dem Schreiben. Dafür hat er seinen Posten als Präsident des internationalen P.E.N.-Klubs, also der Dachorganisation der Schriftsteller, abgegeben. Iris Riedel hat mit dem jetzt wieder hauptberuflich schreibenden Schriftsteller gesprochen.  mehr...

KultursalonWohnen und Schreiben am Urknall Europas: Gespräch und Lesung mit dem Schriftsteller Werner Fritsch

13-12-2009 02:01 | Iris Riedel

Waldsassen liegt mitten in Europa, nämlich an der baeyrisch-tschechischen Grenze. Trotzdem galt es bis 1989 als das Ende der westlichen Welt. Nach dem europäischen Urknall, nämlich dem Fall des Eisernen Vorhangs, lag es wieder im Zentrum des Kontinents, aber seine Urigkeit hat sich die Region bewahrt. Von hier stammt auch der Autor Werner Fritsch, der in seinen Büchern die verschwindende Seele dieser Urregion im Herzen Europas festschreibt. Iris Riedel hat sich mit ihm in einem Prager Café zum Gespräch und einer kurzen Lesung getroffen.  mehr...

KultursalonKafka wird der Prozess gemacht: Erbstreit in Israel

08-11-2009 02:01 | Iris Riedel

Nichts ist abstoßender als ein Erbstreit. Dass es überhaupt zu einem Streit kommt, daran trägt nicht selten der Tote eine Mitschuld: Er hat entweder gar kein Testament gemacht oder es nicht eindeutig formuliert. Und dann gibt es ein Wiedersehen vor Gericht. Das kann auch erst 85 Jahre nach dem Tod der Hauptperson sein, so zumindest im Fall von Franz Kafka. Besonders bizarr ist, dass gerade Kafkas Hauptwerk den Titel „Der Process“ trägt. Hören Sie nun eine aktualisierte Fassung „Des Prozess“ von Iris Riedel.  mehr...

KultursalonPeter Handke: der Franz-Kafka-Preisträger 2009 im Porträt

01-11-2009 02:01 | Daniel Kortschak

Peter Handke (Foto: ČTK) Er ist zweifellos einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller unserer Zeit und die Liste der Auszeichnungen, die man ihm verliehen hat, füllt beinahe eine ganze A4-Seite: die Rede ist vom österreichischen Schriftsteller Peter Handke. Seit dieser Woche hat er einen Preis mehr in seinem Haus am Stadtrand von Paris stehen, wo er seit Jahrzehnten lebt: Den Franz-Kafka-Preis, den er am Montag in Prag entgegen genommen hat. mehr...

TagesechoStreit um den Nachlass von Kafka

09-10-2009 18:10 | Iris Riedel

Wer Kafka kennt, kennt auch seinen Freund Max Brod. Ihm hat Kafka seinen Nachlass übergeben mit dem Auftrag, ihn zu verbrennen. Brod hat den Nachlass nicht verbrannt und stattdessen Kafkas Werke veröffentlicht. Die Originale und der Rest von Kafkas Nachlass verstauben seit Jahrzehnten bei den Erben Max Brods in Israel. Wie man nun mit den Nachlässen der beiden Prager Schriftsteller verfahren soll, darüber ist ein Streit entbrannt.  mehr...

TagesechoAlle Farben des Lebens- Gedenken an Lenka Reinerová

29-06-2009 16:56 | Janine Kowalke

Lenka Reinerová Franz Kafka, Egon Ewin Kisch, Max Brod und Lenka Reinerová - sie alle haben eines gemeinsam: Sie waren Prager Autoren, die auf Deutsch geschrieben haben. Lenka Reinerová war die letzte der deutschsprachigen Autoren in Prag. Bekannt wurde sie durch Bücher wie „Mandelduft“, „Närrisches Prag“ und „Traumcafé einer Pragerin“. Sie starb vor einem Jahr mit 92 Jahren. Am Samstag war ihr Todestag, aus diesem Anlass wurde eine Gedenktafel enthüllt - und zwar an dem Haus, in dem sie 50 Jahre lang lebte. mehr...

Nicht verpassen

Aktuelle Sendung in Deutsch

Mehr von Radio Prag