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Blick in die Presse„Ist dreimal genug?“ – „Ohne Paroubek“. Pressestimmen zur Senatswahl
Auch die Kommentare in den heimischen Tageszeitungen stehen natürlich ganz
im Zeichen der Senatswahlen.
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SchauplatzDer erste Regierungsstreit und die Nervosität vor den Kommunalwahlen
Vergangene Woche hat es in der Regierung erstmals richtig gekracht. Premier
Petr Nečas und Finanzminister Miroslav Kalousek stritten über die Frage,
ob wegen des Hochwassers in Nordböhmen die Steuern erhöht werden sollen.
Dass gerade diese zwei Politiker aneinander geraten sind, ist jedoch kein
Zufall. Vieles deutet darauf hin, dass beide in Wahrheit für sich und ihre
Parteien um die Vormachtstellung im tschechischen bürgerlichen Lager
kämpfen.
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Der MedienspiegelMinderwertiges Frühwarn-Zentrum, enttarnte Spione, brennende Wälder
Die wichtigsten Themen der Zeitungskommentatoren in dieser Woche: Ein
Frühwarn-Zentrum, das in Tschechien im Rahmen der US-Raketenabwehr
entstehen soll. Außerdem die Affäre um enttarnte Spione und die
verheerenden Waldbrände in Russland.
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TagesechoNeue Regierung will „konstruktives Misstrauensvotum“ einführen
24. März 2009 - seit knapp drei Monaten hat Tschechien den Vorsitz im Rat
der Europäischen Union. Und im Abgeordnetenhaus in Prag stürzt die
Regierung von Ratspräsident und Premier Mirek Topolánek über ein von der
linken Opposition angezetteltes Misstrauensvotum. Die Folgen für das
Ansehen des Landes in Europa sind verheerend, das Übergangskabinett von
Jan Fischer muss die Kastanien aus dem Feuer holen. Im Oktober desselben
Jahres scheitert auch noch die Ausrufung vorgezogener Neuwahlen an
politischen und verfassungsrechtlichen Problemen. Geht es nach der am
Dienstag vereidigten neuen Regierung von Petr Nečas, soll sich ein
derartiges Krisenszenario nicht wiederholen.
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TagesechoStreit um die Patientengebühren: Kreise geben nach – und die Koalition ist uneins
Im Jahr 2008 hatte die damalige Mitte-Rechts-Koalition von Premier Mirek
Topolánek Patientengebühren eingeführt. Seitdem ist jeder Arztbesuch,
jeder Tag in einem Krankenhausbett und jeder Besuch einer Notaufnahme
zahlungspflichtig. Die Höhe der Gebühren liegt je nach Leistung zwischen
umgerechnet 1,20 Euro und 3,60 Euro. Nach dem erdrutschartigen Sieg der
Sozialdemokraten in den Regionalwahlen im Herbst 2008 gingen alle
tschechischen Kreise außer Prag aber dazu über, in den von ihnen
verwalteten Gesundheitseinrichtungen die Patientengebühren in der einen
oder anderen Form zu erstatten. Doch diese Praxis endete in der Nacht auf
Donnerstag.
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TagesechoÜberraschende nächtliche Einigung: Tschechien hat eine neue Regierung
Noch zu Beginn dieser Woche hatte es so ausgesehen, als seien die
Verhandlungen über die Bildung einer Mitte-Rechts-Koalition ins Stocken
geraten. Gerade die Verteilung der Ministerämter schien für einigen
Diskussionsstoff zu sorgen. Doch in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam
die überraschende Wende: Tschechien hat eine neue Regierung.
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TagesechoPremier Nečas will möglichst als einfacher Bürger leben
Er ist der neunte und zweitjüngste Premierminister der selbständigen
Tschechischen Republik: Petr Nečas. Schon seit 19 Jahren ist er in der
Politik. Am Montag hat er nun den bisherigen Höhepunkt seiner Karriere
erreicht. Einen Monat nach den Abgeordnetenhauswahlen ernannte Präsident
Klaus den Parteichef der konservativen Bürgerdemokraten (ODS) zum Premier.
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