Ähnliche Artikel
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteGefangen im Gulag - die ersten tschechischen Opfer des Kommunismus
Gerade in diesen Tagen wird das Büro für die Opfer des
Nationalsozialismus in Prag geschlossen. Über 75.000 tschechische Bürger
wurden für KZ und Zwangsarbeit in Hitlerdeutschland entschädigt. Anders
erging es jenen Tschechoslowaken, die unmittelbar nach dem Krieg in die
Sowjetunion verschleppt wurden. Schwerstarbeit, Unterernährung,
Vergewaltigungen, tödliche Krankheiten wie Typhus - die meisten starben in
den Lagern. Nur wenige überlebten, doch sie warten meist noch heute auf
eine Entschädigung.
mehr...
TagesechoTöchter der fünfziger Jahre: Filmzeugnis über Verfolgung von Familien politischer Gefangener
Rund 450.000 politische Gefangene gab es während der kommunistischen Ära
in der Tschechoslowakei. Ihre Familien waren dem ständigen Druck durch das
totalitäre Regime ausgeliefert. Die Kinder politischer Gefangener wurden
in den Schulen schikaniert und sie durften nicht studieren. Im Parlament in
Prag wurde am Mittwoch ein neues audiovisuelles Projekt vorgestellt, das
das Schicksal der Töchter der politischen Gefangenen dokumentiert.
mehr...
TagesechoNotwendig oder schikanös? Tschechische Politiker beklagen deutsche Polizei-Kontrollen im Grenzgebiet
Des Themas Freizügigkeit innerhalb Europas haben sich tschechische
Politiker ganz besonders angenommen. Hintergrund ist die Erfahrung mit dem
totalitären Regime vor 1989. Mit dem Wegfall der Grenzkontrollen durch
den
Beitritt zum Schengen-Raum im Dezember glaubte man eine große Hürde
genommen zu haben. Doch seit einigen Tagen behaupten tschechische
Politiker, dass in Deutschland und Österreich die freie Fahrt für
tschechische Bürger systematisch gestoppt werde. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteGefängnis für Pazifisten: Kriegsdienstverweigerer im Kommunismus
Säbelrasseln und mit Hurra ins Gefecht – das war in den vergangenen 140
Jahren nicht gerade die Sache der Tschechen. Dennoch zogen auch sie
während dieser Zeit in den Krieg – wohl oder übel. Im Ersten Weltkrieg
zwang sie dazu die Habsburger Monarchie und im Zweiten Weltkrieg der
Widerstand gegen Nazi-Deutschland. Die stärkste Militarisierung erfuhr die
tschechische oder besser tschechoslowakische Gesellschaft allerdings erst
danach – während des Kommunismus, ausgerechnet in der Friedenszeit. Doch
auch damals gab es jene, die da nicht mitmachen wollten. Das Regime
verfolgte Kriegsdienstverweigerer jedoch entschieden.
mehr...
TagesechoGefängnis als Alternative – neues Buch zu Kriegsdienstverweigerern im Kommunismus
Wer im kommunistischen Regime nicht zur Armee wollte, der hatte nur eine
Alternative: Gefängnis. Dennoch gab es Kriegsdienstverweigerer, und das
aus verschiedenen Gründen. Diese Woche wurde in Prag zu diesem Thema ein
wissenschaftlicher Sammelband vorgestellt, das erstmals Gründe und
Schicksal der Kriegsdienstverweigerer schildert. Das Buch beruht auf einer
Konferenz des Prager Instituts für Zeitgeschichte.
mehr...
BegegnungenTemelín und Schengen: wunde Punkte zwischen Prag und Wien
Am Montag besuchte der tschechische Premier Mirek Topolánek seinen
Amtskollegen Alfred Gusenbauer in Wien - Begegnung auf höchster Ebene
also. In der heutigen Ausgabe unserer Sendereihe „Begegnungen“ wird
deswegen von den tschechisch-österreichischen Beziehungen die Rede sein.
Pavel Polák hat dazu Topolánek, Gusenbauer sowie unseren aus Wien
stammenden Kollegen Gerald Schubert befragt. mehr...
TagesechoPremier Topolánek auf Staatsbesuch in Wien
Der tschechische Premier Mirek Topolánek hält sich zu einem eintägigen
offiziellen Staatsbesuch in Wien auf. Auf dem Programm stehen unter
anderem
ein Treffen mit seinem österreichischen Amtskollegen Alfred Gusenbauer
und
ein Empfang beim österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer. Was
dabei herausgekommen ist und was Topolánek noch vorhat in Österreich,
dazu führte Christian Rühmkorf ein Gespräch mit Pavel Polak der für
Radio Prag den Premier begleitet hat. mehr...


+1
+10




