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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteGefangen im Gulag - die ersten tschechischen Opfer des Kommunismus

28-06-2008 02:55 | Till Janzer, Milena Štráfeldová

Gulag Gerade in diesen Tagen wird das Büro für die Opfer des Nationalsozialismus in Prag geschlossen. Über 75.000 tschechische Bürger wurden für KZ und Zwangsarbeit in Hitlerdeutschland entschädigt. Anders erging es jenen Tschechoslowaken, die unmittelbar nach dem Krieg in die Sowjetunion verschleppt wurden. Schwerstarbeit, Unterernährung, Vergewaltigungen, tödliche Krankheiten wie Typhus - die meisten starben in den Lagern. Nur wenige überlebten, doch sie warten meist noch heute auf eine Entschädigung.  mehr...

TagesechoTöchter der fünfziger Jahre: Filmzeugnis über Verfolgung von Familien politischer Gefangener

14-05-2008 16:29 | Martina Schneibergová

Rund 450.000 politische Gefangene gab es während der kommunistischen Ära in der Tschechoslowakei. Ihre Familien waren dem ständigen Druck durch das totalitäre Regime ausgeliefert. Die Kinder politischer Gefangener wurden in den Schulen schikaniert und sie durften nicht studieren. Im Parlament in Prag wurde am Mittwoch ein neues audiovisuelles Projekt vorgestellt, das das Schicksal der Töchter der politischen Gefangenen dokumentiert.  mehr...

TagesechoNotwendig oder schikanös? Tschechische Politiker beklagen deutsche Polizei-Kontrollen im Grenzgebiet

08-04-2008 16:31 | Till Janzer

Des Themas Freizügigkeit innerhalb Europas haben sich tschechische Politiker ganz besonders angenommen. Hintergrund ist die Erfahrung mit dem totalitären Regime vor 1989. Mit dem Wegfall der Grenzkontrollen durch den Beitritt zum Schengen-Raum im Dezember glaubte man eine große Hürde genommen zu haben. Doch seit einigen Tagen behaupten tschechische Politiker, dass in Deutschland und Österreich die freie Fahrt für tschechische Bürger systematisch gestoppt werde. mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteGefängnis für Pazifisten: Kriegsdienstverweigerer im Kommunismus

05-04-2008 02:55 | Till Janzer

Säbelrasseln und mit Hurra ins Gefecht – das war in den vergangenen 140 Jahren nicht gerade die Sache der Tschechen. Dennoch zogen auch sie während dieser Zeit in den Krieg – wohl oder übel. Im Ersten Weltkrieg zwang sie dazu die Habsburger Monarchie und im Zweiten Weltkrieg der Widerstand gegen Nazi-Deutschland. Die stärkste Militarisierung erfuhr die tschechische oder besser tschechoslowakische Gesellschaft allerdings erst danach – während des Kommunismus, ausgerechnet in der Friedenszeit. Doch auch damals gab es jene, die da nicht mitmachen wollten. Das Regime verfolgte Kriegsdienstverweigerer jedoch entschieden.  mehr...

TagesechoGefängnis als Alternative – neues Buch zu Kriegsdienstverweigerern im Kommunismus

09-02-2008 13:25 | Till Janzer

Wer im kommunistischen Regime nicht zur Armee wollte, der hatte nur eine Alternative: Gefängnis. Dennoch gab es Kriegsdienstverweigerer, und das aus verschiedenen Gründen. Diese Woche wurde in Prag zu diesem Thema ein wissenschaftlicher Sammelband vorgestellt, das erstmals Gründe und Schicksal der Kriegsdienstverweigerer schildert. Das Buch beruht auf einer Konferenz des Prager Instituts für Zeitgeschichte.  mehr...

BegegnungenTemelín und Schengen: wunde Punkte zwischen Prag und Wien

08-01-2008 18:18 | Pavel Polák

Premier Mirek Topolánek (links) mit seinem österreichischen Amtskollegen  Alfred Gusenbauer, rechts (Foto: ČTK) Am Montag besuchte der tschechische Premier Mirek Topolánek seinen Amtskollegen Alfred Gusenbauer in Wien - Begegnung auf höchster Ebene also. In der heutigen Ausgabe unserer Sendereihe „Begegnungen“ wird deswegen von den tschechisch-österreichischen Beziehungen die Rede sein. Pavel Polák hat dazu Topolánek, Gusenbauer sowie unseren aus Wien stammenden Kollegen Gerald Schubert befragt. mehr...

TagesechoPremier Topolánek auf Staatsbesuch in Wien

07-01-2008 17:02 | Pavel Polák, Christian Rühmkorf

Premier Mirek Topolánek (rechts) mit seinem österreichischen Amtskollegen Alfred Gusenbauer (Foto: ČTK) Der tschechische Premier Mirek Topolánek hält sich zu einem eintägigen offiziellen Staatsbesuch in Wien auf. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Treffen mit seinem österreichischen Amtskollegen Alfred Gusenbauer und ein Empfang beim österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer. Was dabei herausgekommen ist und was Topolánek noch vorhat in Österreich, dazu führte Christian Rühmkorf ein Gespräch mit Pavel Polak der für Radio Prag den Premier begleitet hat. mehr...

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