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TagesechoErlebte Vergangenheit: Schüler sprechen mit Opfern des Kommunismus
Seit dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes in der ehemaligen
Tschechoslowakei sind mehr als 22 Jahre vergangen. Wie sich in
verschiedenen Umfragen zeigt, hat die jüngere Generation oft nur sehr vage
Vorstellungen darüber, wie verheerend das totalitäre Regime das Schicksal
ganzer Familien beeinflusst hatte. Ein neues Forschungsprojekt für
Schüler bietet nun die Möglichkeit, nach Spuren in der kommunistischen
Vergangenheit zu suchen. Am Montag haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
des Projektes die Resultate ihrer Forschungen vorgestellt. mehr...
Kultursalon„Nun waren sie alle Bergleute.“ Josef Haslingers Roman „Jáchymov“ über Eishockey, Politik und Zwangsarbeit
Im Sommer dieses Jahres erschien das Buch „Jáchymov“ des
österreichischen Schriftstellers Josef Haslinger. Er geht in diesem Roman
auf ein dunkles Kapitel der tschechischen Geschichte ein – nämlich auf
die politischen Prozesse der 1950er Jahre und die Zwangsarbeit politischer
Gefangener in den Uranminen in und um Jáchymov. Haslinger wählt eine
besondere Person, um die Ereignisse zu schildern: den berühmten
Eishockeytorwart Bohumil Modrý, der mitsamt der gesamten
Eishockeymannschaft 1950 verurteilt wurde und im kommunistischen
Gefängnis- und Lagersystem verschwand. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDie „bewegte“ Geschichte der Dekanatskirche in Most
Es hört sich unglaublich an, aber es ist wahr. Im Jahr 1975 wurde im
nordböhmischen Most eine fast 500 Jahre alte spätgotische Kirche mehrere
hundert Meter weit versetzt. Die Aktion war spektakulär und wurde
dementsprechend von der kommunistischen Propaganda ausgeschlachtet. So
unglaublich, wie die Versetzung der 10.000 Tonnen schweren Kirche, scheint
auch der Grund dafür zu sein. Doch auch er ist wahr. Um an die
Kohlevorkommen unter der historischen Stadt zu gelangen, ließ das
kommunistische Regime das alte Most kurzerhand wegsprengen. Nur die Kirche
wurde gerettet. mehr...
SpezialVerfolgung von Gläubigen in NS-Zeit und während des Kommunismus: Pfarrer Štverák und Jurist Valena
Am 17. November wird an verschiedenen Orten Tschechiens an die Opfer der
NS-Zeit und des Kommunismus erinnert. Unter den Personen, die während
beider totalitären Systeme verfolgt wurden, waren auch viele Gläubige.
Über ihr Schicksal wusste man bislang recht wenig, teilweise sind sie
inzwischen ganz in Vergessenheit geraten. Die Tschechische Christliche
Akademie arbeitet gerade an einem Buch, in dem diese Persönlichkeiten und
ihre Schicksale aufgegriffen werden. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteGefangen im Gulag - die ersten tschechischen Opfer des Kommunismus
Über 75.000 tschechische Bürger sind in den zurückliegenden Jahren für
KZ und Zwangsarbeit in Hitlerdeutschland entschädigt worden. Anders erging
es jenen Tschechoslowaken, die unmittelbar nach dem Krieg in die
Sowjetunion verschleppt wurden. Schwerstarbeit, Unterernährung,
Vergewaltigungen, tödliche Krankheiten wie Typhus - die meisten starben in
den Lagern. Nur wenige überlebten, doch sie warten meist noch heute auf
eine Entschädigung. mehr...
TagesechoSymposium in Rohr: Erinnerung an christliche Opfer der Diktaturen
Während der nationalsozialistischen und auch der kommunistischen Zeit gab
es in den Böhmischen Ländern sowie in Deutschland viele Christen, die
ihre mutige Haltung häufig mit dem Leben bezahlen mussten. Der
Öffentlichkeit sind ihre Namen meistens unbekannt. Das Schicksal jener
Gläubigen, die Opfer dieser Diktaturen geworden sind, war das Thema eines
Symposiums, das am Wochenende im niederbayerischen Rohr stattfand. mehr...
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