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Der MedienspiegelPräsidenten, Ex-Präsidenten und rassistische Wahlspots zur Europawahl
In den Zeitungen dieser Woche haben vor allem Präsidenten viel Platz für
sich beansprucht. Einmal der amtierende Präsident Klaus mit seiner Kritik
an der vorherigen Topolánek-Regierung. Aber auch der frühere Präsident
Havel hat von sich Reden gemacht. Da ging es um Autos und
Konzentrationslager.
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TagesechoHavel erregt die Gemüter: „Škoda? Wie ein Konzentrationslager“
Václav Havel ist ein weltbekannter Schriftsteller und er war in
kommunistischer Zeit wohl der einflussreichste Dissident hierzulande. Und
er ist auch der ehemalige tschechische Präsident. Mit dieser Vergangenheit
ist Havel so etwas wie das gute Gewissen Tschechiens. Sein Wort hat
Gewicht. Am Dienstag wird Havel in der Schlagzeile der Tageszeitung Lidové
noviny mit den Worten zitiert: „Škoda? Wie ein Konzentrationslager“.
Till Janzer hat darüber mit Patrick Gschwend das folgende Gespräch
geführt.
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Der MedienspiegelKritik an Klaus: Der Präsident benimmt sich wie ein Monarch ohne Wähler
Es ist bereits über eine Woche her, dass der tschechische Senat dem
Lissabon-Vertrag zugestimmt hat, dennoch hat aber auch in dieser Woche eine
beachtliche Rolle gespielt in der Berichterstattung. Grund ist der Unwille
des tschechischen Präsidenten Klaus, den Reformvertrag zu unterzeichnen.
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TagesechoLissabon-Kritiker Klaus wartet ab
Bis Dienstag war Tschechien - außer Irland - der letzte EU-Staat, dessen
Parlament den EU-Reformvertrag von Lissabon noch nicht ratifiziert hatte.
Zwar billigte das Abgeordnetenhaus bereits im Februar den Lissabon-Vertrag,
doch die Zustimmung des Senats, der oberen Parlamentskammer, ließ auf sich
warten. Nun hat auch der Senat zugestimmt. Jetzt fehlt nur noch die
Unterschrift des Staatsoberhauptes, um den Ratifizierungsprozess zu
vollenden. Staatspräsident Václav Klaus ist jedoch einer der stärksten
Kritiker von Lissabon.
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