Ähnliche Artikel
Spaziergang durch PragÄltester Zyklus von Marienbildern: romanische Kirche in Dolní Chabry
Nicht nur in der Altstadt oder auf dem Hradschin gibt es in Prag
historische Sehenswürdigkeiten. Einzigartige Baudenkmäler findet man
häufig auch am Stadtrand, in den einst selbständigen Gemeinden, die
heutzutage zu Prag gehören. Im Stadtteil Dolní Chabry am nördlichen
Stadtrand steht eine einzigartige romanische Kirche, die bestimmt einen
Besuch wert ist. mehr...
TagesechoGüterbahnhof Žižkov: Kultur statt Abriss
Vor rund 80 Jahren war er der größte Güterbahnhof Europas: der
Güterbahnhof im Prager Stadtteil Žižkov. Seit den 1930er Jahren diente
er vor allem zum Umladen von Waren auf Lkw. Zudem konnten dort Waren
gelagert werden. Heute wird der Bahnhof nicht mehr für seinen
ursprünglichen Zweck genutzt. Doch das Areal ist aus architektonischer
Sicht einzigartig – und das nicht nur in Tschechien. Einige
Bürgerinitiativen haben sich deswegen in den letzten Jahren darum bemüht,
den Bahnhof vor dem Abriss zu retten. Eine dieser Initiativen veranstaltete
vorige Woche im Stadtteil Žižkov eine Diskussion über die weitere
Nutzung des Güterbahnhofs. Zu den Teilnehmern der Debatte gehörten
Kommunalpolitiker, Kunsthistoriker, Experten für Denkmalschutz und für
Verkehr sowie Vertreter von Baufirmen. mehr...
Spaziergang durch PragDreifaltigkeitskirche: Von den Trinitariern zur griechisch-katholischen Gemeinde
In Prag gibt es mehrere Barockkirchen, die von namhaften Architekten erbaut
wurden. Am bekanntesten sind zweifelsohne die beiden Nikolauskirchen auf
dem Altstädter und auf dem Kleinseitner Ring. Im Stadtführer sind jedoch
nicht alle Barockdenkmäler zu finden. Zu den versteckten Bauten gehört
die Kirche der Allerheiligsten Dreifaltigkeit in der Prager Neustadt. Die
Kirche ist in der Regel nur während der Gottesdienste geöffnet. Am
vergangenen Freitag gab es jedoch im Rahmen der Nacht der Kirchen die
einzigartige Gelegenheit, sich die Dreifaltigkeitskirche anzuschauen. Diese
Möglichkeit haben viele Prager genutzt. mehr...
Spaziergang durch PragAusstellung über Türme im Aussichtsturm auf Petřín
Prag wird oft auch als Stadt der Hundert Türme bezeichnet. Der
wahrscheinlich bekannteste Turm steht gegenüber der Prager Burg auf dem
Hügel Petřín / Laurenziberg: Er sieht aus wie der Pariser Eiffelturm,
ist 63,5 Meter hoch und wurde 1891 erbaut. Bis heute gehört dieser
Aussichtsturm zu den beliebten Prager Touristenzielen. Am Dienstag wurde im
Souterrain des Turms eine Ausstellung eröffnet. Sie befasst sich mit dem
Bau des Aussichtsturms und zeigt die Modelle auch weiterer Türme vor allem
aus Tschechien. Die Modelle wurden aus dem hierzulande bekannten Baukasten
„Merkur“ montiert. mehr...
Spaziergang durch PragKubisten und Symbolisten: Das Repräsentationshaus wird 100 Jahre
Das prunkvolle Gebäude heißt auf Tschechisch offiziell „Obecní
dům“. Die Prager nennen es jedoch etwas familiärer „Repre“,
abgeleitet von Repräsentationshaus. Das reichlich verzierte Gebäude neben
dem Pulverturm dient den Bewohnern der tschechischen Hauptstadt bereits ein
ganzes Jahrhundert. Schon 1912 wurde das vorwiegend im Jugendstil
geschmückte Haus für die Öffentlichkeit geöffnet. mehr...
TagesechoJubiläum: Prager Repräsentationshaus wurde vor 100 Jahren eröffnet
Es ist eines der populärsten Prager Gebäude: das Repräsentationshaus,
oder auch Gemeindehaus, tschechisch „Obecní dům“. Der Jugendstilbau
besticht durch seine reiche Verzierung. Bereits seit 100 Jahren dient das
prunkvolle Haus neben dem Pulverturm dient den Prager Bewohnern: Konzerte
finden dort statt, Ausstellungen, Bälle und viele andere Veranstaltungen.
Anlässlich des runden Jubiläums wurde im Repräsentationshaus am Mittwoch
eine Ausstellung eröffnet. mehr...
Spaziergang durch PragJahrhunderte unter Wasser: Geheimnisse der ältesten Prager Brücken
Die Stadt Prag, wurde an einer Kreuzung zweier wichtiger Handelswege
gegründet. Seit ihrer Entstehung ist sie durch die Moldau in zwei Teile
getrennt, jahrhundertelang stellte der Fluss eine Barriere dar. Das Leben
der Stadt, der Handel sowie ihre Verteidigung hingen davon ab, diese
Barriere zu überwinden. Daher musste eine Brücke gebaut werden, um die
beiden Ufer zu verbinden. Die älteste Moldaubrücke war aus Holz. Im 12.
Jahrhundert wurde sie dann durch eine Steinbrücke ersetzt, die nach der
Königin Judith benannt wurde. 1342 fiel diese Brücke einem Hochwasser zu
Opfer. Im Jahr 1357 gelang es dann, eine neue Steinbrücke zu bauen: Die
Karlsbrücke dient den Pragern nun seit mehr als 600 Jahren. Sie hat in
dieser Zeitspanne mehrere Kriege und viele Hochwasser überstanden.
Anlässlich des 10. Jahrestags der verheerenden Hochwasserkatastrophe im
Jahr 2002, die Prag heimsuchte, wurde im Prager Stadtmuseum eine
Ausstellung eröffnet, die den beiden ältesten Prager Brücken gewidmet
ist.
mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteVon der Agglomeration zur Großstadt: Wie das moderne Prag entstand
Viele Leute kennen Prag als eine Stadt, die bereits seit dem Mittelalter
existiert. In Reiseführern wird oft auf die facettenreiche Geschichte der
Stadt im Laufe der Jahrhunderte hingewiesen. Das moderne Prag aber, so wie
es heute aussieht, gibt es offiziell erst seit 1922, also seit genau 90
Jahren. Damals kam es zu einer Verwaltungsreform, die aus der Agglomeration
Prag das vereinigte Groß-Prag machte. mehr...
Spaziergang durch PragGedenkstätte für Heydrich-Attentäter in der Kyrill-und-Method-Kirche
Am 27. Mai 1942 verübten tschechoslowakische Fallschirmspringer ein
Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor von Böhmen und Mähren,
Reinhard Heydrich. Nach einigen Tagen erlag Heydrich seinen Verletzungen.
Auf die Tat der Widerstandskämpfer reagierte das NS-Regime mit einer Welle
von Vergeltungsmaßnahmen. Die Attentäter versteckten sich nach dem
Anschlag in einer orthodoxen Kirche im Prager Stadtzentrum. In diesem
Versteck sind die sieben Fallschirmspringer 20 Tage später umgekommen. An
dem Ort, wo die Attentäter einst versteckt waren, befindet sich heute eine
Gedenkstätte für die Widerstandskämpfer. mehr...
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