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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteStalin-Monstermonument: Vor 50 Jahren auf Befehl aus Moskau gesprengt
Es war als Geschenk und vor allem Danksagung gedacht: das Denkmal des
sowjetischen Diktators Josef Stalin. In aller Ewigkeit sollte Stalin in
überdimensionaler Granitgestalt von einer Anhöhe auf Prag hinabschauen.
Enthüllt wurde das Monument mit viel Pomp am 1. Mai 1955. Doch Stalin und
das Figurengefolge blieben nicht, wie eigentlich vorgesehen, für alle
Zeiten verewigt auf der Letná. 1962 bereits wurde der tonnenschwere
Granitklotz wieder abgetragen. Im November vor 50 Jahren wurden die
wochenlangen Arbeiten dann beendet. Die Entstehung und Zerstörung des
Stalin-Denkmals sowie das tragische Schicksal des Bildhauers Otakar Švec
hat vor einiger Zeit den in Wien lebenden Tschechen Rudolf Cainer
inspiriert, einen Roman zu schreiben. Das Buch hat Cainer vor einiger Zeit
in Prag vorgestellt. mehr...
Spaziergang durch PragGeschichte der Haushaltstechnik im Nationalen Technik-Museum
Das Nationale Technik-Museum in Prag wurde 2011 nach einer Generalsanierung
wieder geöffnet. In unseren Sendungen haben wir Sie inzwischen in die neue
Dauerausstellung über die Drucktechnik, in die Dauerausstellung über die
Geschichte der Architektur sowie in das historische Fotoatelier geführt.
In diesen Tagen wurde im Prager Technik-Museum eine weitere
Dauerausstellung eröffnet. Sie dokumentiert die Geschichte der
Haushaltstechnik. mehr...
Tagesecho„Letní Letná“: neuer Zirkus zum neunten Mal in Prag
Weltberühmte Stars des neuen Zirkus zelten seit Sonntag wieder in Prag. Im
städtischen Letná-Park findet zum neunten Mal das Festival für neuen
Zirkus und Theater unter der Bezeichnung „Letní Letná“, also
„Sommer-Letná“ statt. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteStalin-Monstermonument: Vor 60 Jahren auf Befehl aus Moskau gesprengt
Es sollte ein Geschenk und vor allem eine Danksagung an einen „großen“
Mann sein: das Denkmal des sowjetischen Diktators Josef Stalin, der in
einer überdimensionalen Granitgestalt von einer Anhöhe in aller Ewigkeit
auf ganz Prag hinabschauen würde. Vor 68 Jahren wurde mit den Bauarbeiten
begonnen. Am 1. Mai 1955 fand mit viel Pomp die Enthüllung
statt. Doch Stalin und das Figurengefolge blieben nicht, wie eigentlich
vorgesehen, für alle Zeiten verewigt auf der Letná. Die „Lebenszeit“
des tonnenschweren Granitklotzes betrug letztlich nur knapp acht Jahre.
Die
Entstehung und Zerstörung des Stalin-Denkmals sowie das tragische
Schicksal des Bildhauers Otakar Švec hat vor einiger Zeit den in Wien
lebenden Tschechen Rudolf Cainer inspiriert, einen Roman zu schreiben.
Diesen hat Cainer vor Kurzem in Prag vorgestellt. mehr...
Spaziergang durch PragGutenbergs Erbe: Geschichte der Drucktechnik im Nationalen Technikmuseum
In den Sammlungen des Nationalen Technikmuseums befinden sich seit seiner
Gründung viele wertvolle Maschinen, Geräte und Drucke, die die Geschichte
des Buchdrucks und der Vervielfältigungstechnik dokumentieren. Zu sehen
bekamen sie jedoch bislang nur einige Forscher und Mitarbeiter des Museums.
Es fehlte an Räumlichkeiten, um die historischen Exponate auszustellen,
von denen viele recht groß sind. Bis in die 1990er Jahre konnte nämlich
nur ein Teil des Museumsgebäudes genutzt werden. mehr...
TagesechoKunst, die die Sinne verwirrt – Prager Galerie zeigt tschechisch-österreichische Ausstellung
In der Galerie Hunt Kastner im Prager Stadtteil Letná ist eine gemeinsame
Ausstellung eines tschechischen Künstlers und einer österreichischen
Künstlerin zu sehen. Jan Šerých aus Prag zeigt eine Videoinstallation
und Esther Stocker aus Wien eine Rauminstallation. Titel der Doppel-Schau
ist „Lies and Layers“, auf Deutsch lässt sich das vielleicht am
ehesten mit „Lügen und Lagen“ oder „Erdichtungen und Ebenen“
wiedergeben. mehr...
Spaziergang durch PragMetternichs Daguerreotypie und Franz Josefs Waggon: Nationales Technikmuseum lädt ein
Es ist das größte Technikmuseum in Tschechien. Was die Sammlungen
anbelangt, gehört es zu den größten Museen dieser Art in Europa. Das
Nationale Technikmuseum im Prager Stadtteil Letná wurde nach einer
gründlichen Instandsetzung Mitte Februar wieder geöffnet. mehr...
TagesechoLetní Letná: Was für ein Zirkus
Letní Letná, also „Sommer-Letná“, heißt das zweiwöchige
Zirkusfestival auf der Spitze des Letná-Berges in Prag. Das achte Jahr in
Folge präsentieren tschechische und internationale Künstler ein
abwechslungsreiches Programm für Kinder und Erwachsene. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichtePrager Straßenbahnen seit 120 Jahren in Betrieb
Am vergangenen Montag erlebten die Prager und die Prag-Besucher einen
großen Korso auf dem städtischen Schienenstrang. Elf Straßenbahnen
verschiedenster Bauart zuckelten durch die Innenstadt, um symbolisch ein
großes Jubiläum zu dokumentieren: Den 120. Jahrestag seit der
Inbetriebnahme der ersten so genannten Elektrischen in Prag. Und die
Ingenieure, Fahrer und weiteren Beschäftigten der Prager Verkehrsbetriebe
(DPP) hatten wirklich allen Grund zu feiern, denn seit 1891 haben die
Straßenbahnen in der tschechischen Hauptstadt weit über 36 Milliarden
Menschen befördert – mehr als fünfmal soviel, wie unsere Erde heute
Bewohner hat. mehr...
TagesechoPrag feiert Jubiläum: Vor 120 Jahren wurde Letná-Straßenbahn in Betrieb genommen
In der tschechischen Hauptstadt Prag wird am kommenden Montag ein großes
Jubiläum gefeiert. Es ist ein Jubiläum in der Verkehrsgeschichte der
Stadt, denn am 18. Juli 1891 wurde in Prag die erste elektrische
Straßenbahn in Betrieb genommen. Es war die so genannte
Letná-Straßenbahn, die früher auch als Elektrische Bahn von Belvedere
bekannt war. Diese Bahn wurde zwar schon im Spätsommer 1900 wieder
eingestellt, dennoch werden die Prager Verkehrsbetriebe das 120-jährige
Jubiläum der Letná-Straßenbahn am Montag gebührend feiern.
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