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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDie „bewegte“ Geschichte der Dekanatskirche in Most

26-11-2011 02:01 | Patrick Hamouz

Es hört sich unglaublich an, aber es ist wahr. Im Jahr 1975 wurde im nordböhmischen Most eine fast 500 Jahre alte spätgotische Kirche mehrere hundert Meter weit versetzt. Die Aktion war spektakulär und wurde dementsprechend von der kommunistischen Propaganda ausgeschlachtet. So unglaublich, wie die Versetzung der 10.000 Tonnen schweren Kirche, scheint auch der Grund dafür zu sein. Doch auch er ist wahr. Um an die Kohlevorkommen unter der historischen Stadt zu gelangen, ließ das kommunistische Regime das alte Most kurzerhand wegsprengen. Nur die Kirche wurde gerettet. mehr...

SchauplatzMUS-Privatisierung: Tschechiens Politiker wollen Milliarden aus der Schweiz zurückholen

21-11-2011 17:12 | Robert Schuster

Foto: Zdeňka Kuchyňová Lange Zeit haben sich die tschechischen Politiker nicht dafür interessiert, was Ende der 90er Jahre bei der Privatisierung der Braunkohlefördergesellschaft Most (MUS) so alles geschah. Doch seitdem bekannt ist, dass im Zuge der Privatisierung zwölf Milliarden Kronen auf Bankkonten in der Schweiz geparkt wurden, die der tschechische Staat eventuell zurückerhalten könnte, platzen sie schier vor Tatendrang. mehr...

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