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TagesechoStromnetze: Tschechien überlegt von Deutschland Transitgebühren zu verlangen
Seit vielen Jahren schon kritisieren tschechische Politiker, dass das
Energienetz ihres Landes immer wieder Strom aus deutschen Windkraftwerken
aufnehmen muss und dabei an seine Belastungsgrenzen gerät. Nach
tschechischen Berechnungen sollen diese Fälle noch zugenommen haben, seit
im Nachbarland der Atomausstieg eingeleitet wurde. Hintergrund ist, dass
Deutschland selbst beim Ausbau seines Stromnetzes nicht hinterherkommt. Im
Herbst hatten die Politiker in Prag deswegen den Einbau so genannter
Phasenschieber erwogen. Doch nun gibt es eine neue Idee. mehr...
TagesechoDeutsche Windenergie überlastet tschechisches Stromnetz
Die Tschechen fürchten durch die extreme Belastung ihres Stromnetzes einen
Blackout im Land. Schuld daran seien die deutschen Windkraftwerke, die viel
Strom produzieren, und die deutschen Leitungen, die darauf noch nicht
vorbereitet seien. Da der Windstrom von den Produktionsstandorten an der
deutschen Küste in den Süden muss, werden auch die tschechischen
Stromnetze zum Transit genutzt. Dadurch aber gerät das heimische Netz in
Schwierigkeiten. mehr...
Das PolitgesprächGrünen-Vorsitzender Liška: „Wir brauchen einen tschechischen Weg zur Energiewende“
Die tschechische Regierung treibt den Ausbau der Kernenergie weiter voran.
Geplant sind zwei neue Meiler im südböhmischen Atomkraftwerk Temelín. Am
Montag hat der halbstaatliche Energiekonzern ČEZ den drei Bewerbern, die
sich um den Milliardenauftrag zum Ausbau bewerben, die grundlegenden
Bedingungen zukommen lassen. Der Atomkurs stößt in Tschechien auf einen
breiten Konsens – sowohl unter Politikern unterschiedlicher Couleur, als
auch in der Gesellschaft. Die Grünen sind die einzige politische Partei,
die den Kurs kritisiert. Allerdings geschieht dies mittlerweile
außerparlamentarisch, denn im Juni vergangenen Jahres wurden sie aus dem
Abgeordnetenhaus gewählt. Ondřej Liška ist der Vorsitzende der Grünen.
Till Janzer sprach mit dem 34-jährigen Politiker am Rande einer
Podiumsdiskussion im Goethe-Institut in Prag. mehr...
NachrichtenAbgeordnete billigen Gesetze zum Verbraucherschutz, Gebäudesanierung und zum Umweltschutz
TagesechoLandwirtschaftsminister Aigner und Fuksa: „Wir werden noch weiter diskutieren“
2013 soll ein entscheidendes Jahr werden für die Landwirte in Europa. Denn
bis dahin soll die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik abgeschlossen sein.
Noch gibt es aber viel zu diskutieren. Die 27 Minister sind sich längst
nicht in allen Fragen einig. Daher stand die geplante Reform auch im
Mittelpunkt der Gespräche zwischen Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse
Aigner und ihrem tschechischen Amtskollegen Ivan Fuksa in Prag. mehr...
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