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Reiseland TschechienDurch den Schlüsselgang zum Tresor: das unterirdische Pilsen
Besucher der westböhmischen Stadt Plzeň / Pilsen, die sich die
Bartholomäus-Kathedrale auf dem Marktplatz oder das gegenüberliegende
historische Rathaus anschauen, ahnen meist nicht, dass auch der Untergrund
dort Sehenswertes bietet. Denn unter dem historischen Stadtkern von Pilsen
befindet sich ein verwinkeltes und kompliziertes Netz von Gängen, das die
einstigen Keller der ältesten Pilsner Häuser miteinander verbindet. In
den Untergrund von Pilsen kann man auch herabsteigen, allerdings nur mit
einem erfahrenen Begleiter. mehr...
Aviso: CZ-Kultur grenzenlos„Tragische Erinnerungsorte“: Führer durch die Geschichte einer Region 1939—1945
„Tragische Erinnerungsorte“. Unter diesem Titel wurde diese Woche eine
Ausstellung im Tschechischen Zentrum in München eröffnet. Mehr erfahren
Sie Gleich in unserer Sendereihe Aviso: Kulturgrenzenlos. mehr...
TagesechoGoldschmiedwerkstatt und Kräuterweibstube: Goldenes Gässchen wieder geöffnet
Es ist einer der malerischsten Orte in Prag. Und auch Besucher, die keinen
besonderen Sinn für historische Baudenkmäler haben, lassen sich einen
Besuch dieses Ortes nicht entgehen. Gemeint ist das Goldene Gässchen auf
der Prager Burg, das schon immer ein Touristenmagnet war. Am Mittwoch wurde
das Gässchen mit den kleinen Häuschen nach einer Generalüberholung
wieder geöffnet. Ein Jahr dauerte die Instandsetzung und hat den Ort
bedeutend verwandelt. mehr...
Spaziergang durch PragDominikaner öffnen das Kloster für die Öffentlichkeit
Klöster waren von Anfang an nicht nur Gebetshäuser, sondern dienten zudem
als Kultur-, Bildungs- oder Wirtschaftszentren. Auch das Prager
Dominikanerkloster war früher ein wichtiges Bildungszentrum. Die
Dominikaner haben nach Wende von 1989 ihre Tätigkeit in St. Ägidius in
der Prager Altstadt wieder aufgenommen. In den vergangenen zwanzig Jahren
haben sie ihre Gemeinschaft erneuert und knüpfen an die Tradition an, die
in den 1950er Jahren mit Gewalt abgebrochen wurde. Dies reicht jedoch
heutzutage nicht mehr. Die Ordensgemeinschaften, die nicht mehr so viele
Mitglieder wie in ihren besten Zeiten haben, suchen nach Möglichkeiten, in
der modernen Welt auch den Teil der Gesellschaft anzusprechen, der
außerhalb der Kirche steht. Die Prager Dominikaner haben vor, das Kloster
der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und im Zentrum der tschechischen
Hauptstadt ein Bildungs- und Kulturzentrum von internationaler Bedeutung zu
errichten. mehr...
SpezialTschechisches Osterfest – eine Symbiose heidnischer, volkstümlicher und christlicher Traditionen
Brauchen wir noch Ostern? Diese provokante, allerdings eher rhetorische
Frage, die hierzulande gerne in den Medien gestellt wird, kann kaum mehr
provozieren. Sie hat aber einen realen Hintergrund: die schwindende
Religiosität der Tschechen. In der Praxis bereitet aber dieser Trend kein
Kopfzerbrechen, denn man hat sich inzwischen arrangiert. Das trifft auf
alle zu: auf die religiösen ebenso wie die konfessionslosen Menschen,
aber
auch auf diejenigen, die Osterbräuche als alten Ballast sehen. Im Großen
und Ganzen können sich alle auf das Osterfest freuen, das sich im Lauf
der
Zeit hierzulande zu einem weltlich-religiösen Phänomen entwickelt hat.
Jeder findet etwas im breiten Angebot. mehr...
Spaziergang durch PragSchamane oder Transsexueller? Geheimnisvolles Grab aus der Kupfersteinzeit
Wie sah es auf dem Gebiet von Prag vor etwa 4.000 Jahren aus? Eine
Vorstellung davon konnte man sich in diesen Tagen im 6. Prager Stadtbezirk
machen: in der Straße Terronská fanden Archäologen im März Überreste
einer Siedlung aus dem zweiten und dritten Jahrtausend vor Christus. Zu den
wertvollsten Funden gehören vier Gräber, in denen nicht nur die
sterblichen Überreste einiger Urbewohner des Prager Kessels erhalten
geblieben sind, sondern auch die Grabbeigaben. mehr...
Reiseland TschechienKatakomben-Mumien von Klatovy/ Klattau im neuen Gewand
Die westböhmische Stadt Klatovy / Klattau ist durch eine Sehenswürdigkeit
bekannt geworden, nach der man eher in Ägypten suchen würde: durch
Mumien. In den Katakomben unter der Jesuitenkirche wurden im 17. und 18.
Jahrhundert nicht nur die Ordensmitglieder, sondern auch Adelige und
Patrizier aus Klattau bestattet. Dank einem besonderen Lüftungssystem sind
die Leichname während der Zeit mumifiziert worden. Die Krypta mit den
Mumien war Jahre lang ein begehrter Touristenmagnet. Zurzeit werden die
unterirdischen Räumlichkeiten in Stand gesetzt, um dort bald eine moderne
interaktive Ausstellung installieren zu können. mehr...

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