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TagesechoMene-Tekel-Festival erinnert an Intellektuelle im Widerstand gegen das kommunistische Regime
Die Kenntnisse vor allem der jungen Generation über die neueste Geschichte
Tschechiens zu verbessern ist das Hauptziel des Festivals gegen
Totalitarismus „Mene Tekel“. Das Festival wird in Prag immer Ende
Februar veranstaltet, um an den kommunistischen Putsch vom 25. Februar 1948
in der Tschechoslowakei zu erinnern. Das 4. internationale
Mene-Tekel-Festival begann am Montag in Prag.
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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteKardinal Josef Beran - Verfolgter zweier Regime
Es gibt nur wenige kirchliche Würdenträger, die in Tschechien mit einer
Statue auf einem öffentlichen Platz geehrt werden. Im Dezember erhielt
diese Ehre der ehemalige Prager Erzbischof und Kardinal Josef Beran, der
die tschechische Kirche in den schwierigsten Zeiten des 20. Jahrhunderts
leitete: während der nationalsozialistischen Besatzung und während des
Kommunismus. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDie „bewegte“ Geschichte der Dekanatskirche in Most
Es hört sich unglaublich an, aber es ist wahr. Im Jahr 1975 wurde im
nordböhmischen Most eine fast 500 Jahre alte spätgotische Kirche mehrere
hundert Meter weit versetzt. Die Aktion war spektakulär und wurde
dementsprechend von der kommunistischen Propaganda ausgeschlachtet. So
unglaublich, wie die Versetzung der 10.000 Tonnen schweren Kirche, scheint
auch der Grund dafür zu sein. Doch auch er ist wahr. Um an die
Kohlevorkommen unter der historischen Stadt zu gelangen, ließ das
kommunistische Regime das alte Most kurzerhand wegsprengen. Nur die Kirche
wurde gerettet.
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Tagesecho17. November 1960: Das letzte Todesurteil vor dem Prager Frühling
Die zweite Hälfte der 1960er Jahre haben sich hierzulande als politisches
Tauwetter mit dem Schlusspunkt des Prager Frühlings eingeschrieben. Wenig
bekannt, dass erst zu Beginn jener Zeit viele politische Häftlinge,
verurteilt in den 50er Jahren, das Gefängnis verlassen durften. Noch am
17. November 1960 wurde sogar ein Gefangener aus politischen Gründen
hingerichtet. Jitka Mládková erinnert an Vladivoj Tomek.
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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDie Kollektivierung der Landwirtschaft - eines der schwersten Verbrechen des kommunistischen Regimes
Die Gefühlsbeziehung zum Grund und Boden zu unterbrechen, die bäuerliche
Tradition zu vernichten und die Landwirtschaft nach dem Muster der
sowjetischen "Kolchosen" zu organisieren - das war eines der
Ziele der kommunistischen Planer. Die Umsetzung der Pläne brachte Unglück
nicht nur für Tausende betroffene Familien, sondern auch für Natur und
Landschaft.
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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteSie wollten so ein Element nicht haben: Korrespendontent Johnny Krčmář
Johnny Krčmář wurde 1933 in Köln am Rhein als Sohn eines tschechischen
Diplomaten geboren. Später wurde sein Vater an die tschechoslowakische
Botschaft in London versetzt, und dort wuchs Johnny Krčmář dann
während
der Kriegsjahre heran. 1947 nach Prag zurückgekehrt, machte ihm der
kommunistische Umsturz vom Februar 1948 einen Strich durch das geplante
Jurastudium – und verwandelte sein ganzes Leben in eine regelrechte
Odyssee. Die endete schließlich im Wiener Exil. Hören Sie im heutigen
Geschichtskapitel einen Erlebnisbericht eines Zeitgenossen. Allen Unbilden
zum Trotz mischte er, als Berichterstatter der Tschechischen Presseagentur
ČTK und von Reuters … doch auch ein wenig beim Zeitgeschehen mit. mehr...

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