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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDie „bewegte“ Geschichte der Dekanatskirche in Most

26-11-2011 02:01 | Patrick Hamouz

Es hört sich unglaublich an, aber es ist wahr. Im Jahr 1975 wurde im nordböhmischen Most eine fast 500 Jahre alte spätgotische Kirche mehrere hundert Meter weit versetzt. Die Aktion war spektakulär und wurde dementsprechend von der kommunistischen Propaganda ausgeschlachtet. So unglaublich, wie die Versetzung der 10.000 Tonnen schweren Kirche, scheint auch der Grund dafür zu sein. Doch auch er ist wahr. Um an die Kohlevorkommen unter der historischen Stadt zu gelangen, ließ das kommunistische Regime das alte Most kurzerhand wegsprengen. Nur die Kirche wurde gerettet. mehr...

TagesechoVor 60 Jahren wurde die Widerstandskämpferin Milada Horáková hingerichtet

28-06-2010 16:08 | Patrick Gschwend

Milada Horáková Am Sonntag gedachte Tschechien der Opfer der kommunistischen Diktatur. Das Datum war nicht zufällig gewählt. Am 27. Juni 1950, in den frühen Morgenstunden, wurde die antikommunistische Widerstandskämpferin Milada Horáková hingerichtet. Die Gedenkfeiern standen daher ganz im Zeichen des 60. Todestages von Horáková.  mehr...

TagesechoBürgerinitiative will kommunistisches Gefängnis in Uherské Hradiště in ein Museum verwandeln

04-03-2010 14:58 | Martina Schneibergová

Foto: Jakub Vojáček (veznice.uh.cz) Für Hunderte von Menschen ist der Ort mit ungeheueren Leiden verbunden: das Gefängnis in der südmährischen Stadt Uherské Hradiště. In den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden dorthin während der inszenierten politischen Prozesse Verhaftete transportiert und mit brutalsten Methoden verhört. Das Gefängnisareal wird seit 1962 nicht mehr genutzt und das historische Baudenkmal aus dem 19. Jahrhundert droht vollständig zu verfallen. Eine Bürgerinitiative bemüht sich nun darum, im ehemaligen Gefängnis eine Gedenkstätte einzurichten. Die Initiatoren haben ihr Vorhaben am Mittwoch in Prag vorgestellt.  mehr...

TagesechoKonferenz „Verbrechen des Kommunismus“: Teilnehmer verlangen Errichtung eines internationalen Tribunals

01-03-2010 15:41 | Jitka Mládková

„Verbrechen des Kommunismus“. Unter diesem Titel ging am Freitag eine internationale Konferenz zu Ende. Der Veranstalter der Konferenz, zu der unter anderen rund 30 Historiker aus mehreren postkommunistischen Ländern einschließlich Russlands, aber auch aus Deutschland oder Schweden kamen, war das Institut für das Studium der totalitären Regime. Mit einer gemeinsamen Erklärung haben die Teilnehmer an die Resolution des Europäischen Parlaments vom Vorjahr angeknüpft, mit der die Verbrechen aller totalitären und autoritären Regime verurteilt wurden.  mehr...

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