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TagesechoIn Prachatice fand ein deutsch-tschechisches "Böhmerwald-Seminar" statt
Bewunderer des Böhmerwaldes und der Werke von Adalbert Stifter trafen am
vergangenen Wochenende im südböhmischen Prachatice/Prachatitz zusammen, um
während des bereits II. "Böhmerwald-Seminars" über berühmte
Persönlichkeiten der Region zu diskutieren. Veranstalter des Treffens war
der Adalbert Stifter-Verein aus München in Zusammenarbeit mit der Stadt
Prachatice. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand zum Unterschied vom
Vorjahr diesmal nicht nur Stifter uns sein Werk. Martina Schneibergova
fragte Dr. Wolfgang Schwarz vom Adalbert Stifter-Verein nach Einzelheiten:
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Reiseland TschechienKozí Hrádek (Ziegenburg) - Zufluchtsort des Kirchenreformators Jan Hus
In einer stillen südböhmischen Landschaft, etwa 4 Kilometer südöstlich von
Tabor, steht eine einsame Burgruine - Kozí hrádek, die Ziegenburg. Diese
Burg wäre heute kaum bekannt, hätte sie nicht im 15. Jahrhundert einen
berühmten Gast begrüßt: Gerade auf Kozí hrádek fand damals der böhmische
Kirchenreformator Jan Hus Zuflucht, nachdem er in Acht gesetzt worden war
und Prag verlassen musste. Auf die Ziegenburg, auf den Spuren von Jan Hus,
begleiten Sie in den folgenden Minuten Olaf Barth und Markéta Maurová.
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Reiseland TschechienTábor
Wenn Sie bei einem Aufenthalt in Tschechien einmal einen Ort besuchen wollen, der rein tschechischen Ursprungs ist und gemeinhin auch als die Wiege des tschechischen Nationalismus bezeichnet wird, dann müssen Sie sich von Prag aus rund 80 Kilometer in südlicher Richtung begeben. Auf der Europastraße 55, die die Moldaumetropole mit dem tschechisch-österreichischen Grenzübergang Dolní Dvoriste/Wullowitz verbindet, treffen Sie dann auf die Stadt Tábor. Mit seinen 37.000 Einwohnern ist Tábor die zweitgrößte Stadt Südböhmens und heute zudem das bedeutendste Verkehrs-, Wirtschafts- und Kulturzentrum der Region. Doch Tábor ist seit Jahrhunderten vor allem durch seine berühmte Geschichte auch über die Ländergrenzen hinaus bekannt. In der heutigen Touristensprechstunde möchten wir Ihnen daher einen kleinen Rundgang durch die geschichtsträchtige Stadt und deren Umgebung anbieten. Begleitet werden Sie dabei von und . mehr...
TagesechoAuseinandersetzung mit dem Lebenswerk von Magister Jan Hus
Der 6.Juli gilt in Tschechien als Staatsfeiertag und ist fest mit der Persönlichkeit des tschechischen Kirchenreformators, Magister Jan Hus verbunden, der an diesem Tag des Jahres 1415, kurz nach dem Todesurteil des Konzils zu Konstanz, auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Jan Hus, sein Werk und Leben, galt Jahrhunderte lang als ein wunder, strittiger Streitpunkt im Verhältnis zwischen der katholischen Kirche und den nichtkatholischen Kirchen. Eine Wende bahnte sich seit dem Zeitpunkt an, als Papst Johannes Paul II. 1990 zum ersten Mal nach Prag kam und eine breitangelegte Auseinandersetzung mit dieser Persönlichkeit initiierte. Etwa 4 Jahre später wurde hierzulande eine Kommission für das Studium der Hus-Problematik eingesetzt, deren Ergebnisse auf einer internationalen Konferenz in der Lateranuniversität in Rom im Dezember 1999 vorgestellt wurden. An derselben Konferenz hat Papst Johannes Paul II. im Namen der katholischen Kirche seiner Reue über den Märtyrertod von Jan Hus Ausdruck gegeben. Nun, mit der Hus- Konferenz, die unüberhörbar vom Willen zur Versöhnung geprägt war, hat sich manches verändert. Wie es diesbezüglich mit der Einstellung der Beteiligten zu der Jahrhunderte lang als kontrovers geltenden Persönlichkeit aussieht, fragte den Direktor des Historischen Instituts Prag, Prof.Dr. Jaroslav Panek: mehr...






