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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteKurzer Frieden der Religionen: der Majestätsbrief Rudolfs II.

21-01-2012 02:01 | Till Janzer

Rudolf II. Vor 400 Jahren starb Kaiser Rudolf II. - in das Ende seiner Herrschaft fiel eine politische Entscheidung, die fortschrittlich war für seine Zeit: Der Habsburger garantierte Religionsfreiheit in Böhmen, so geschehen im Majestätsbrief von 1609. Allerdings war dies keine freie Entscheidung, vielmehr hatten Aufstände den Herrscher dazu gezwungen. Und der Religionsfrieden sollte auch nicht lange halten. mehr...

Spaziergang durch PragSt. Martin in der Mauer - die bewegte Geschichte eine Prager Kirche

16-12-2011 16:52 | Lena Drummer

Kirche St. Martin in der Mauer Sie liegt mitten in der Prager Altstadt und täglich strömen Scharen von Touristen an ihr vorbei: die Kirche St. Martin in der Mauer. Erst vor zwei Wochen wurde der ZDF-Fernsehgottesdienst von hier gesendet. Pächter des Sakralbaus ist die Kirche der böhmischen Brüder, aber die deutschsprachige evangelische Gemeinde in Prag ist hier zur Untermiete. Frank Leßmann-Pfeiffer ist Pfarrer dieser Gemeinde und hat für Radio Prag die bewegte Geschichte und architektonischen Besonderheiten von „St. Martin in der Mauer“ schildert.  mehr...

KultursalonGeschichte des tschechischen Volkslieds (Teil 1): von den ältesten Nachweisen bis ins 19. Jahrhundert

12-11-2011 02:01 | Jitka Mládková

An Staatsfeiertagen wie am Tag der Heiligen Kyril und Method, am Jan-Hus-Tag oder am St. Wenzelstag, genauso wie bei weiteren offiziellen Veranstaltungen werden in Tschechien alte geistliche Lieder gesungen. Das geschieht vor allem in Kirchen, aber nicht nur. Nur noch Musikwissenschaftler wissen heute aber wohl noch, dass in manchem dieser Lieder die Melodie eines vielleicht noch älteren Volksliedes versteckt ist. Dabei sind es die ältesten überlieferten Spuren dieses Kulturguts. In einem Zweiteiler berichten wir nun über die Geschichte des tschechischen Volkslieds. Jitka Mládlová hat dazu mit Lubomír Tyllner, Dozent am Ethnologischen Institut der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Prag, gesprochen. mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteWiderstand gegen die Nazis im Protektorat Böhmen und Mähren

22-10-2011 02:01 | Jakub Siska

Die Tschechen sind stolz auf die Teilnahme ihrer Soldaten in den ausländischen Armeen während des Zweiten Weltkriegs. Zur Zeit des Kommunismus wurde dieses Kapitel aus der tschechischen Geschichte vernachlässigt, aber seit der Wende 1989 ist es dann allgemein bekannt geworden. Der Widerstand vor Ort, im Protektorat Böhmen und Mähren, während der Besatzung durch Hitler von 1939 bis 1945 steht dagegen immer noch etwas im Schatten der Betrachtung. Dabei war er ebenso bedeutend wie der Widerstand aus dem Ausland. mehr...

Aviso: CZ-Kultur grenzenlosDer Herbst steht im Zeichen der Fotografie

29-09-2011 16:56 | Markéta Kachlíková

Jitka Válová (Foto: Jiří Jiroutek) Im Zeichen der Fotografie steht das Programm des Tschechischen Zentrums München in diesem Herbst. Gleich mehrere Foto-Ausstellungen werden dort bald gezeigt. Außerdem wird es anlässlich des 75. Geburtstags des ehemaligen tschechischen Präsidenten Václav Havel einen Filmabend geben. mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDas „zweite“ Leben von Magister Jan Hus (2.Teil)

27-08-2011 02:01 | Jitka Mládková

Magister Jan Hus Die Rezeption des tschechischen katholischen Predigers und Kirchenreformators Jan Hus war im Laufe der Jahrhunderte einem starken Wandel unterworfen: Er galt als Ketzer, Häretiker, Wahrheitskämpfer oder Nationalheld. Seit seiner Verbrennung am 6. Juli 1415 in Konstanz kam es immer wieder zu neuen, oft sehr scharfen Wortgefechten zwischen Hus-Verteidigern und Hus-Gegnern. Die über ihn geführte Debatte, die als „das zweite Leben von Hus“ bezeichnet wird, war vor einem Monat das Thema unseres „Kapitels aus der tschechischen Geschichte“. mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDas „zweite“ Leben von Magister Jan Hus (1.Teil)

30-07-2011 | Jitka Mládková

Jan Hus 6. Juli 1415: An diesem Tag ist der tschechische katholische Priester und Kirchenreformator Jan Hus als Ketzer auf dem Scheiterhaufen in Konstanz verbrannt worden. Sein Name und das Datum seines Todestags sind im Gedächtnis der Tschechen festverwurzelt. Bei den Jüngeren vielleicht vor allem deshalb, weil der 6. Juli tschechischer Staatsfeiertag ist. Der zum Tod verurteilte Hus sollte spurlos von der Welt verschwinden, daher wurde die Asche vom Scheiterhaufen in den Rhein gestreut. Doch in Wirklichkeit wurde der Reformator dadurch nicht vergessen gemacht. Im Gegenteil! Seit geraumer Zeit spricht man über das „zweite Leben“ von Jan Hus, das bis in die heutigen Tage andauert. mehr...

SpezialDie Tschechoslowakische Hussitische Kirche

06-07-2011 | Robert Schuster

Hussitenkelch Der 6. Juli ist Hus-Feiertag in der Tschechischen Republik. Auf den im Mittelalter als Ketzer verbrannten Kirchenreformer beruft sich die Tschechoslowakische Hussitische Kirche, die 1920 ins Leben gerufen wurde. mehr...

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