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Forum GesellschaftHochschuletat für das Jahr 2004 sorgt in Tschechien für Proteste
Die Verträge sind gemacht. Oder? Nun, zumindest der Haushalt für das
kommende Jahr ist in der Tschechischen Republik unter Dach und Fach. Somit
ist auch das Gezerre um den Hochschuletat, das in den vergangenen 14 Tagen
im Schulministerium und über seine Mauern hinaus für Aufregung und
schlechte Stimmung sorgte, nun auch passé. Fest steht nunmehr, dass die
Hochschulen die für unumgängliche Reformen des Hochschulwesens
veranschlagte Summe von 5,4 Milliarden Kronen nicht bekommen werden.
Gleichzeitig hat Schulministerin Petra Buzkova aber bekannt gegeben, dass
sie Ersatz für die 150 Millionen Kronen "gefunden" hat, die ihr
kürzlich vom Haushaltausschuss für die Hochschulen gestrichen worden
waren. Besagter Ausschuss hatte der Schulministerin vorgeworfen, dass sie
nicht deutlich genug gemacht habe, wofür die Mittel konkret gebraucht
würden. Petra Buzkova hat zwar inzwischen Geld aufgetrieben, das Problem
scheint damit aber allenfalls ein wenig Linderung zu erfahren. Im
anschließenden Forum Gesellschaft widmet Katrin Sliva sich dieser Thematik
heute ausführlicher.
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WochenschauWochenschau
Wir beginnen in Brüssel. Die Tschechische Republik hat dort dem
NATO-Oberkommando während des Treffens der NATO-Verteidigungsminister die
Entsendung von 150 Soldaten zur Unterstützung der in Afghanistan
operierenden Truppen zugesichert. Zudem stellten die nationalen
Ressortchefs eine erste Einsatzbereitschaft des neuen NATO-eigenen
Anti-ABC-Waffen-Bataillons unter der Leitung Tschechiens fest.
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TagesechoErster Hochschulprotest seit 1989
Zum ersten Mal seit der Wende von 1989 rufen die Hochschulen Tschechiens zu
einem geschlossenen Protest gegen die Regierung auf. Für den
Mittwochnachmittag wurde ein Protestumzug durch die Straßen der Hauptstadt
bis vor das Abgeordnetenhaus des tschechischen Parlaments einberufen, den
sowohl Hochschulpädagogen als auch Studenten unterstützen. Die Lage sei
sehr ernst, und es bleibe keine andere Möglichkeit als der öffentliche
Protest, sind sich Gewerkschafter und akademische Funktionäre einig.
Marketa Maurova berichtet.
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SchauplatzAusbildungs- und Anforderungsprofile in der EU: Tschechien bemüht sich um Harmonisierung
Als Anfang November der letzte Brüsseler Jahresbericht veröffentlicht
wurde, in dem die Europäische Kommission den Stand der
Beitrittsvorbereitungen in den künftigen Mitgliedsstaaten beurteilte, da
gab es gegenüber der Tschechischen Republik drei Hauptvorwürfe: Mangelnde
Einhaltung von europäischen Hygienevorschriften in der
Lebensmittelindustrie, zu wenig Kontrolle im Bereich Verkehrssicherheit
und die noch ausstehende rechtliche Regelung für die gegenseitige
Anerkennung von Diplomen. Wir werfen heute einen Blick auf den
letztgenannten Punkt, also die Anerkennung von Qualifikationsnachweisen.
Denn dieser Bereich berührt unmittelbar einen zentrales Prinzip der
Europäischen Union: den freien Personenverkehr. Hören Sie mehr dazu im nun
folgenden Schauplatz von Gerald Schubert:
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TagesechoDer Sparkurs im Hochschulwesen: Der tschechischen Sprache droht möglicherweise das Aus
In unseren Sendungen haben wir kürzlich darüber berichtet, dass die
Hochschulen in Tschechien über Geldmangel klagen und befürchten, dass sie
aufgrund ihrer finanziellen Lage dem europäischen Vergleich künftig nicht
standhalten können werden. Wir haben uns deshalb an einer dieser
Universität im Ausland umgesehen, an der Humboldt-Universität zu Berlin um
genauer zu sein, denn auch dort sollen bis zum Jahre 2010 enorme
Sparsummen erbracht werden. Eine mögliche Folge: Sprachen, die nicht
ohnehin bereits Schulsprachen sind, könnten von der Liste der
Studienfächer gestrichen werden. Katrin Sliva berichtet:
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TagesechoStreit um Hochschuletat: Tschechischen Universitäten drohen Kürzungen in Höhe von 150 Mio. Kronen
In Tschechien ist die Haushaltsdebatte für das Jahr 2004 im vollen Gange.
Das Geld ist knapp und will gut verteilt werden. Und wer die Bedürfnisse
seines Ressorts nicht früh und transparent genug präsentiert, der hat das
Nachsehen. So droht dem Schul- und Bildungsministerium eine Kürzung des
Hochschuletats um 150 Mio. Kronen, weil das Ministerium, so der Vorwurf,
nicht hinreichend dargelegt hat, wofür es diese Gelder aufwenden wird.
Mehr dazu hören Sie nun von Katrin Sliva:
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TagesechoRektor der Karlsuniversität traf sich mit Journalisten
Im Oktober hat in der Tschechischen Republik das Akademische Jahr begonnen.
Aus diesem Anlass gab der Rektor der Prager Karlsuniversität, Ivan
Wilhelm, eine Pressekonferenz. Unser freier Mitarbeiter Christoph Amthor
war dort gewesen und berichtet:
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