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TagesechoOberpfalz lockt Kundschaft aus Tschechien
Noch gibt es sie: Regionen, die der Wirtschaftskrise trotzen. Eine davon
ist die Oberpfalz. Rund zehn bis fünfzehn Prozent der Kaufkraft stellen
hier tschechische Kunden, Tendenz steigend. Doch das kommt nicht von
ungefähr: Mit diversen Maßnahmen stellt man sich hier schon seit
längerem auf die Käufer aus dem Nachbarland ein. Katja Holubek sprach
dazu mit Andrea Janker vom Stadtmarketingverein „Pro Weiden“, der die
Händler mit gezielten Veranstaltungen auf die Kunden aus dem Ausland
vorbereitet.
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TagesechoHeikles Thema Arbeitnehmerfreizügigkeit – Zugang zu deutschem Arbeitsmarkt bleibt beschränkt
Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa. Das Thema ist seit vielen Jahren ein
Zankapfel zwischen Deutschland und Tschechien. Die Bürger aus den neuen
EU-Mitgliedsländern, die der Gemeinschaft 2004 beigetreten sind, haben in
vier EU-Staaten immer noch keinen freien Zugang zum Arbeitsmarkt. Dazu
zählen auch Österreich und Deutschland. Diese Übergangsregelungen
laufen
im Mai dieses Jahres aus. Beide Staaten haben aber schon eine
Fristverlängerung bis 2011 angekündigt. Am Dienstag wurde in Prag aus
Kreisen der Bundesregierung noch einmal die Position Deutschlands
erklärt.
Patrick Gschwend war vor Ort. mehr...
WirtschaftsmagazinBraun: Mangelnde Auslandserfahrung hat tschechische Firmen häufig in Bedrängnis gebracht
Der stürmische Herbst 1989 hat es ermöglicht: Seit dem Fall der Berliner
Mauer und der Samtenen Revolution in der damaligen Tschechoslowakei können
Deutsche und Tschechen auch wirtschaftlich wieder eng miteinander
kooperieren. Als gleichberechtigte Partner nach geltendem Wirtschaftsrecht.
Die Zusammenarbeit fiel jedoch nicht immer leicht, besonders nicht am
Anfang in den 90er Jahren – zu unterschiedlich waren da die deutsche und
die tschechische Gesetzgebung. Welche Hürden es dabei zu überspringen
galt und gilt, darüber hat Radio Prag mit dem Prager Rechtsanwalt Arthur
Braun gesprochen, der die Entwicklung von Grund auf kennt.
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TagesechoBundeskanzler Faymann: „Kein freier Zugang für Tschechen auf den österreichischen Arbeitsmarkt bis 2011“
Neben dem Trubel, den das Amt eines EU-Ratsvorsitzenden so mit sich bringt,
fand Regierungschef Mirek Topolánek die Zeit, seinen österreichischen
Amtskollegen zu empfangen. Mit Werner Faymann, seit Dezember neuer
Bundeskanzler in Wien, sprach Topolánek über bilaterale Probleme und
Gemeinsamkeiten. Mehr von Patrick Gschwend. mehr...
SchauplatzEU-Arbeits- und Sozialminister tagen in Luhačovice
Am Donnerstag und Freitag fand die erste Veranstaltung der
EU-Ratspräsidentschaft außerhalb von Prag statt: Die EU Arbeits- und
Sozialminister kamen im mährischen Kurort Luhačovice zu einem informellen
Ratstreffen zusammen. Bis auf kleine Schwierigkeiten durch den plötzlichen
Wetterumschwung gab es keine Probleme. Solche organisatorischer Art
zumindest. Was die Inhalte des zweitägigen Treffens betrifft, hatte sich
die tschechische Ratspräsidentschaft viel vorgenommen. Das Ergebnis fiel
aber eher ernüchternd aus. Hören Sie mehr von Daniel Kortschak, der für
Radio Prag vor Ort war und den heutigen „Schauplatz“ gestaltet hat.
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TagesechoInformelles Treffen der EU Arbeits- und Sozialminister in Mähren
Die Arbeits- und Sozialminister der Europäischen Union tagten am
Donnerstag und Freitag in Luhačovice. Der mährische Kurort
hat sich für das informelle Treffen der EU-Arbeits- und Sozialminister
herausgeputzt. Der „Společenský dům“, zu Deutsch wörtlich
„Gesellschaftshaus“, ein funktionalistischer Bau aus der Zeit der
Ersten Republik, wurde frisch renoviert: In diesem Kultur- und
Veranstaltungszentrum tagen die Minister. mehr...
TagesechoTschechen sind gern gesehene Kunden in Sachsen
Die Tschechen kaufen immer mehr mit dem Euro ein, und zwar bei den Nachbarn
aus Deutschland und Österreich. In der Adventszeit zieht es sie vor allem
in den angrenzenden Freistaat Sachsen und seine Hauptstadt Dresden. Zum
einen, weil es dort im Dezember besonders weihnachtlich zugeht. Der
Hauptgrund aber ist: Viele Waren sind jetzt in Deutschland wesentlich
preiswerter als in Tschechien.
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SchauplatzArbeitsmarkt: EU-Komissar Špidla im Interview
Das Thema sorgt seit geraumer Zeit für Verstimmung zwischen Tschechien und
seinen beiden Nachbarländern Deutschland und Österreich: Die Rede ist
von
den Zugangsbeschränkungen auf dem Arbeitsmarkt, die diese beiden Länder
weiterhin aufrecht halten. Vergangene Woche hat die Europäische
Kommission
eine Studie über die Situation auf dem europäischen Arbeitsmarkt
veröffentlicht. Das Ergebnis bestätigt den Tschechischen Standpunkt.
Radio Prag hat sich um Stellungnahmen zu diesem heiklen Thema bemüht: mehr...
TagesechoEU empfiehlt die Aufhebung aller Arbeitsmarkt-Beschränkungen
Die Europäische Kommission hat am Dienstag einen Report zum Europäischen
Arbeitsmarkt veröffentlicht. Die Kernfrage ist, ob die von einigen wenigen
EU-Ländern noch aufrecht erhaltenen Zugangsbeschränkungen zu ihren
Arbeitsmärkten gerechtfertigt sind oder nicht. Christian Rühmkorf im
Gespräch mit Radio-Prag-Redakteur Daniel Kortschak, der dieses Thema schon
seit einiger Zeit beobachtet:
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