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TagesechoEine Woche nach EU-Krisengipfel: Tschechien wackelt weiter bei Euro-Hilfe

16-12-2011 15:18 | Till Janzer

Eine Woche ist vergangen seit dem Krisengipfel der EU, der die Union gespalten hat. Während sich die Länder der Eurozone darauf geeinigt haben, einen zwischenstaatlichen Vertrag über Haushaltsdisziplin zu schließen und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) einen weiteren Kredit zu gewähren, haben sich die Nicht-Euro-Länder Beratungszeit erbeten. Nur der britische Premierminister Cameron hat die Beteiligung seines Landes ausgeschlossen. Die restlichen neun Staats- und Regierungschefs wollen Kabinett und Parlament konsultieren, so auch der tschechische Premier Petr Nečas. mehr...

TagesechoDurchbruch auf dem Weg zur Direktwahl des Staatspräsidenten

15-12-2011 15:59 | Till Janzer

Foto: ČTK Es wird immer wahrscheinlicher, dass zum ersten Mal in der tschechischen und tschechoslowakischen Geschichte der Staatspräsident direkt vom Volk gewählt wird. Am Mittwoch konnte ein Durchbruch erzielt werden: Das 200-köpfige Abgeordnetenhaus hat mit einer deutlichen Mehrheit das entsprechende Gesetz für eine Änderung der Verfassung verabschiedet. Nun muss noch der Senat abstimmen. mehr...

Das Politgespräch„Ohne Zustimmung des Zentralbankrates keine Unterstützung des Euros“ – Politologe Schuster über die tschechische Haltung zur Eurokrise

12-12-2011 17:00 | Robert Schuster, Marco Zimmermann

Foto: ČTK Die Tschechische Republik ist formal nicht Mitglied in der Eurozone und muss sich somit auf den ersten Blick angesichts der gegenwärtigen Krise der europäischen Gemeinschaftswährung nicht angesprochen fühlen. Doch die starke wirtschaftliche Verflechtung mit dem Euro-Raum und insbesondere mit Deutschland hat auch in Prag längst die Alarmglocken schrillen lassen. Tschechien wird sich daher wohl oder übel entscheiden müssen, ob es an den Euro glaubt und bereits jetzt – noch mit der eigenen Währung – zu dessen Stabilisierung beiträgt und sich somit an einem Kerneuropa beteiligt oder ob es mit einigen wenigen anderen Mitgliedsländern außen vor bleibt. Über die tschechische Haltung zur Euro-Rettung hat Radio Prag mit dem Politikwissenschaftler Robert Schuster gesprochen: mehr...

TagesechoNeue Koalition im Prager Magistrat fährt harten Sparkurs

30-11-2011 15:35 | Lothar Martin

Foto: ČTK Genau vor einem Jahr, am 30. November 2010, wurde der Arzt und ODS-Politiker Bohuslav Svoboda zum neuen Oberbürgermeister von Prag gewählt. Möglich wurde das aber nur durch einen politischen Deal, indem Bürger- und Sozialdemokaten eine gemeinsame Koalition eingingen und den eigentlichen Wahlsieger, der Partei Top 09, damit auf die Oppositionsbank drängten. Am vergangenen Donnerstag aber gab es dann die Rolle rückwärts: Die ODS-Fraktion im Prager Magistrat war seit längerer Zeit gespalten. Der Versuch des einen Flügels, OB Svoboda zu stürzen, misslang. Svoboda und seine Anhänger gingen einen Pakt mit der konservativen Top 09 ein und bildeten das Kabinett im Prager Magistrat kurzerhand um. Und wie es scheint, zieht der Machtwechsel im Prager Rathaus nun auch andere Veränderungen nach sich. mehr...

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