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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDer „siegreiche Februar“ 1948 und die Berichte westlicher Diplomaten

25-02-2012 02:01 | Jitka Mládková

Klement Gottwald am 25. Februar 1948 Der 25. Februar 1948 ist ein symbolträchtiges Datum, als „siegreicher Februar“ ist er in die tschechoslowakische beziehungsweise tschechische Geschichte eingegangen. „Siegreich“ war er aber nur für die Kommunisten, die an diesem Tag die Macht im Land übernahmen. Für die politische und gesellschaftliche Opposition begannen 41 Jahre der Unterdrückung. Außenpolitisch bedeutete der „siegreiche Februar“, dass die Tschechoslowakei unter den Einfluss der Sowjetunion kam. Wie haben damals die Westmächte darauf reagiert, dass Stalin nun auch die ČSR als letztes der Ostblockländer in seinen Griff bekam? mehr...

Aviso: CZ-Kultur grenzenlosMünchner Zentrum erinnert an Filmemacher Jiří Trnka und präsentiert junge Schmuckkünstlerinnen

16-02-2012 16:28 | Markéta Kachlíková

Alle zwei Wochen schauen wir ins deutschsprachige Ausland – nach Berlin, München oder Wien, dorthin, wo die so genannten Tschechischen Zentren die Kultur ihres Heimatlandes präsentieren. Markéta Kachlíková sprach mit Zuzana Jürgens, was das Tschechische Zentrum in München für die kommenden Wochen vorbereitet. mehr...

TagesechoPetr Polakovič auf den Spuren deutschböhmischer Auswanderer in Brasilien

09-02-2012 16:31 | Martina Schneibergová

Im Dorf Náhlov bei Ralsko in Nordböhmen gibt es seit einiger Zeit ein Museum der Auswanderung nach Brasilien. Es dokumentiert den Weg Tausender Deutschböhmen, die vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihre Heimat verließen, um in Lateinamerika eine neue Heimat zu finden. Initiator des Museums ist Petr Polakovič. Seit einigen Jahren bemüht er sich schon, die tschechische Öffentlichkeit mit diesem Teil der deutschböhmischen Geschichte bekannt zu machen. Anfang des Jahres hat Petr Polakovič nun ein Buch über Böhmerwäldler in Brasilien herausgegeben. Martina Schneibergová hat mit ihm über das Buch und die Auswanderung gesprochen. mehr...

Kapitel aus der Tschechischen Geschichte90 Jahre Groß-Prag: 1922 entstand die moderne Großstadt

14-01-2012 02:01 | Marco Zimmermann

Viele Leute kennen Prag als eine Stadt, die bereits seit dem Mittelalter existiert. In Reiseführern wird oft auf die facettenreiche Geschichte der Stadt im Laufe der Jahrhunderte hingewiesen. Das moderne Prag aber, so wie es heute aussieht, gibt es offiziell erst seit 1922, also seit genau 90 Jahren. Damals kam es zu einer Verwaltungsreform, die aus der Agglomeration Prag das vereinigte Groß-Prag machte. mehr...

Spaziergang durch PragHeilige Agnes – Prinzessin und Ordensschwester

13-01-2012 11:58 | Martina Schneibergová

Heilige Agnes Im letzten Jahr waren es 800 Jahre seit ihrer Geburt. Die Přemysliden-Prinzessin Agnes war eine der herausragenden Frauenpersönlichkeiten im mittelalterlichen Böhmen. Bekannt geworden ist sie durch ihre karitative Tätigkeit, vor allem als Stifterin eines Spitals und eines Klosters. Erst ein paar Tage vor dem Ausbruch der Samtenen Revolution wurde Agens von Böhmen heilig gesprochen. Verehrt wurde sie aber schon Jahrhunderte zuvor. Anlässlich ihres 800. Jubiläums wurde im Prager Agneskloster Ende des vergangenen Jahres eine Ausstellung eröffnet. mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteTriumphale Rückkehr - der Weg zum tschechischen Kult um Edvard Beneš

17-12-2011 02:01 | Till Janzer

Edvard Beneš Edvard Beneš, der ehemalige tschechoslowakische Staatspräsident, ist Held und Reizfigur zugleich. Es kommt nur darauf an, wen man fragt. Vor einigen Wochen haben wir hier in unseren Sendungen bereits über die sudetendeutsche Wahrnehmung von Beneš gesprochen. Nun beleuchten wir das Bild, das sich die tschechoslowakischen Bürger von ihrem Präsidenten gemacht haben- und zwar in der Zeit ab dem Münchner Abkommen von 1938, als Beneš abdankte, und vor allem während seiner triumphalen Rückkehr in die Nachkriegs-Tschechoslowakei. mehr...

Tagesecho„Kennen wir uns?“ – Studie untersucht Verhältnis zwischen Visegrad-Staaten

05-12-2011 16:19 | Lena Drummer

Wie gut kennen sich die Länder der Visegrad-Gruppe untereinander? Dieser Frage ging eine Studie nach, die vergangene Woche im Rahmen einer Konferenz in Prag vorgestellt wurde. Die Visegrad-Staaten, also Polen, Ungarn, Tschechien und die Slowakei bemühen sich seit 1991 um mehr Zusammenarbeit. Doch hat diese Kooperation auch zu einer gesellschaftlichen Annäherung geführt? mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteAlbrecht von Waldstein - Ideal und Wirklichkeit in der Geschichte

03-12-2011 02:01 | Anne Lungova

Albrecht von Waldstein Was macht Albrecht von Waldstein (oder Wallenstein) zu einem der umstrittensten und zugleich am meisten beachteten Persönlichkeiten des 17. Jahrhunderts? Bereits zu seiner Zeit stritten sich die Geister, ob er nun ein genialer Heerführer oder hinterlistiger Verräter war. mehr...

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