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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDer „siegreiche Februar“ 1948 und die Berichte westlicher Diplomaten
Der 25. Februar 1948 ist ein symbolträchtiges Datum, als „siegreicher
Februar“ ist er in die tschechoslowakische beziehungsweise tschechische
Geschichte eingegangen. „Siegreich“ war er aber nur für die
Kommunisten, die an diesem Tag die Macht im Land übernahmen. Für die
politische und gesellschaftliche Opposition begannen 41 Jahre der
Unterdrückung. Außenpolitisch bedeutete der „siegreiche Februar“,
dass die Tschechoslowakei unter den Einfluss der Sowjetunion kam. Wie haben
damals die Westmächte darauf reagiert, dass Stalin nun auch die ČSR als
letztes der Ostblockländer in seinen Griff bekam? mehr...
Aviso: CZ-Kultur grenzenlosMünchner Zentrum erinnert an Filmemacher Jiří Trnka und präsentiert junge Schmuckkünstlerinnen
Alle zwei Wochen schauen wir ins deutschsprachige Ausland – nach Berlin,
München oder Wien, dorthin, wo die so genannten Tschechischen Zentren die
Kultur ihres Heimatlandes präsentieren. Markéta Kachlíková sprach mit
Zuzana Jürgens, was das Tschechische Zentrum in München für die
kommenden Wochen vorbereitet. mehr...
TagesechoPetr Polakovič auf den Spuren deutschböhmischer Auswanderer in Brasilien
Im Dorf Náhlov bei Ralsko in Nordböhmen gibt es seit einiger Zeit ein
Museum der Auswanderung nach Brasilien. Es dokumentiert den Weg Tausender
Deutschböhmen, die vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
ihre Heimat verließen, um in Lateinamerika eine neue Heimat zu finden.
Initiator des Museums ist Petr Polakovič. Seit einigen Jahren bemüht er
sich schon, die tschechische Öffentlichkeit mit diesem Teil der
deutschböhmischen Geschichte bekannt zu machen. Anfang des Jahres hat Petr
Polakovič nun ein Buch über Böhmerwäldler in Brasilien herausgegeben.
Martina Schneibergová hat mit ihm über das Buch und die Auswanderung
gesprochen. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen Geschichte90 Jahre Groß-Prag: 1922 entstand die moderne Großstadt
Viele Leute kennen Prag als eine Stadt, die bereits seit dem Mittelalter
existiert. In Reiseführern wird oft auf die facettenreiche Geschichte der
Stadt im Laufe der Jahrhunderte hingewiesen. Das moderne Prag aber, so wie
es heute aussieht, gibt es offiziell erst seit 1922, also seit genau 90
Jahren. Damals kam es zu einer Verwaltungsreform, die aus der Agglomeration
Prag das vereinigte Groß-Prag machte. mehr...
Spaziergang durch PragHeilige Agnes – Prinzessin und Ordensschwester
Im letzten Jahr waren es 800 Jahre seit ihrer Geburt. Die
Přemysliden-Prinzessin Agnes war eine der herausragenden
Frauenpersönlichkeiten im mittelalterlichen Böhmen. Bekannt geworden ist
sie durch ihre karitative Tätigkeit, vor allem als Stifterin eines Spitals
und eines Klosters. Erst ein paar Tage vor dem Ausbruch der Samtenen
Revolution wurde Agens von Böhmen heilig gesprochen. Verehrt wurde sie
aber schon Jahrhunderte zuvor. Anlässlich ihres 800. Jubiläums wurde im
Prager Agneskloster Ende des vergangenen Jahres eine Ausstellung eröffnet. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteTriumphale Rückkehr - der Weg zum tschechischen Kult um Edvard Beneš
Edvard Beneš, der ehemalige tschechoslowakische Staatspräsident, ist Held
und Reizfigur zugleich. Es kommt nur darauf an, wen man fragt. Vor einigen
Wochen haben wir hier in unseren Sendungen bereits über die
sudetendeutsche Wahrnehmung von Beneš gesprochen. Nun beleuchten wir das
Bild, das sich die tschechoslowakischen Bürger von ihrem Präsidenten
gemacht haben- und zwar in der Zeit ab dem Münchner Abkommen von 1938, als
Beneš abdankte, und vor allem während seiner triumphalen Rückkehr in die
Nachkriegs-Tschechoslowakei. mehr...
Tagesecho„Kennen wir uns?“ – Studie untersucht Verhältnis zwischen Visegrad-Staaten
Wie gut kennen sich die Länder der Visegrad-Gruppe untereinander? Dieser
Frage ging eine Studie nach, die vergangene Woche im Rahmen einer Konferenz
in Prag vorgestellt wurde. Die Visegrad-Staaten, also Polen, Ungarn,
Tschechien und die Slowakei bemühen sich seit 1991 um mehr Zusammenarbeit.
Doch hat diese Kooperation auch zu einer gesellschaftlichen Annäherung
geführt? mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteAlbrecht von Waldstein - Ideal und Wirklichkeit in der Geschichte
Was macht Albrecht von Waldstein (oder
Wallenstein) zu einem der umstrittensten und zugleich am meisten beachteten
Persönlichkeiten des 17. Jahrhunderts? Bereits zu seiner Zeit stritten
sich die Geister, ob er nun ein genialer Heerführer oder hinterlistiger
Verräter war. mehr...

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