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Kapitel aus der Tschechischen Geschichte19. Jahrhundert: Sudetendeutsche Auswanderungspioniere bringen

02-10-2010 | Jitka Mládková

Brasilien Seit jeher gingen in Europa - aus welchen Gründen auch immer - mehr oder weniger massive Völkerwanderungen über die Bühne. Dieses Phänomen prägte nicht nur die Geschichte vieler Länder unseres Kontinents, sondern auch viele andere Teile der Welt. So war es auch im Falle Brasiliens, das Millionen von Zuwanderern in einen Schmelztiegel von verschiedenen Nationalitäten, Religionen und Kulturen verwandelten. Ihren Beitrag haben dazu auch viele Bewohner aus Mitteleuropa geleistet. Einen Einblick gibt dieser Tage eine Ausstellung, die unter dem Titel „Tschechische Spuren in Brasilien“ auf der Prager Burg eröffnet wurde.  mehr...

HörerforumSounddesign – Roma – Steinbach

21-09-2010 17:44 | Patrick Gschwend

Foto: ckrumlov.cz Wieder einmal haben wir unseren Briefkasten geöffnet. Gefunden haben wir unter anderem eine ganze Reihe Empfangsberichte. Außerdem einen ganzen Berg weiterer Briefe, Postkarten und Emails. Vielen Dank dafür!  mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteKulturelles Erbe der deutschsprachigen Bewohner der böhmischen Länder bekommt eigenes Museum

18-09-2010 | Patrick Gschwend

Blanka Mouralová Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges lebten in Böhmen und Mähren über drei Millionen Deutsche, etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung. Der Rest waren überwiegend Tschechen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die meisten Deutschen vertrieben. Ihre kulturellen Hinterlassenschaften wurden jahrzehntelang verschwiegen oder durch die ideologische Brille dargestellt. Viele – vor allem jüngere Tschechen – wissen deshalb heute kaum noch etwas über die Geschichte der Deutschen in ihrem Land. Ein Museum, das derzeit in Ústí nad Labem / Aussig an der Elbe entsteht, soll das ändern.  mehr...

Blick in die Presse„Münchnerei“ in Paris und Sarkozy im dreckigen Gässchen

06-09-2010 | Patrick Gschwend

Nicolas Sarkozy (Foto: Europäische Kommission) In Paris ist für diesen Dienstag eine Konferenz geplant, auf der Frankreich weiteren EU-Ländern sein hartes Vorgehen gegen Roma erklären will. Mehr als 8000 Roma wurden seit Jahresbeginn in ihre Herkunftsländer abgeschoben. Die meisten von ihnen nach Rumänien und Bulgarien. Genau diese beiden Länder erhielten jedoch keine Einladung zu der Pariser Konferenz. Genauso wenig Tschechien, obwohl das Land derzeit einer internationalen Initiative zur Roma-Integration vorsitzt, und obwohl der tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg derzeit in Paris zu Gesprächen mit seinem französischen Amtskollegen Bernard Kouchner weilt.  mehr...

Kapitel aus der Tschechischen Geschichte„Die Stimmung war aufgeheizt“ – Historiker Wiedemann über wilde Vertreibung und Massaker

28-08-2010 | Till Janzer

Dobronín (Foto: ČTK) Die tschechische Polizei untersucht derzeit einen historischen Kriminalfall. Es geht um die Frage, ob im Mai 1945 tschechische Revolutionsgardisten deutsche Zivilisten brutal ermordet haben. Ihre Überreste könnten in einem Massengrab nahe Dobronín / Dobrenz bei Jihlava / Iglau liegen. An dem Ort haben Archäologen vor einer Woche auch wirklich Knochen und Gebrauchsgegenstände gefunden, die derzeit untersucht werden. Das mögliche Massaker an deutschen Zivilisten in Dobronín hat jedenfalls nun erneut das Thema Vertreibung in die Medien gebracht. Zum Thema „wilde Vertreibung“ und den Opfern der Vertreibung ein Gespräch mit dem Historiker und ehemaligen Radio-Prag-Redakteur Andreas Wiedemann.  mehr...

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