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Kapitel aus der Tschechischen Geschichte19. Jahrhundert: Sudetendeutsche Auswanderungspioniere bringen
Seit jeher gingen in Europa - aus welchen Gründen auch immer - mehr oder
weniger massive Völkerwanderungen über die Bühne. Dieses Phänomen
prägte nicht nur die Geschichte vieler Länder unseres Kontinents, sondern
auch viele andere Teile der Welt. So war es auch im Falle Brasiliens, das
Millionen von Zuwanderern in einen Schmelztiegel von verschiedenen
Nationalitäten, Religionen und Kulturen verwandelten. Ihren Beitrag haben
dazu auch viele Bewohner aus Mitteleuropa geleistet. Einen Einblick gibt
dieser Tage eine Ausstellung, die unter dem Titel „Tschechische Spuren in
Brasilien“ auf der Prager Burg eröffnet wurde.
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HörerforumSounddesign – Roma – Steinbach
Wieder einmal haben wir unseren Briefkasten geöffnet. Gefunden haben wir
unter anderem eine ganze Reihe Empfangsberichte. Außerdem einen ganzen
Berg weiterer Briefe, Postkarten und Emails. Vielen Dank dafür!
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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteKulturelles Erbe der deutschsprachigen Bewohner der böhmischen Länder bekommt eigenes Museum
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges lebten in Böhmen und Mähren über drei
Millionen Deutsche, etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung. Der Rest waren
überwiegend Tschechen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die meisten
Deutschen vertrieben. Ihre kulturellen Hinterlassenschaften wurden
jahrzehntelang verschwiegen oder durch die ideologische Brille dargestellt.
Viele – vor allem jüngere Tschechen – wissen deshalb heute kaum noch
etwas über die Geschichte der Deutschen in ihrem Land. Ein Museum, das
derzeit in Ústí nad Labem / Aussig an der Elbe entsteht, soll das
ändern.
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Blick in die Presse„Münchnerei“ in Paris und Sarkozy im dreckigen Gässchen
In Paris ist für diesen Dienstag eine Konferenz geplant, auf der
Frankreich weiteren EU-Ländern sein hartes Vorgehen gegen Roma erklären
will. Mehr als 8000 Roma wurden seit Jahresbeginn in ihre Herkunftsländer
abgeschoben. Die meisten von ihnen nach Rumänien und Bulgarien. Genau
diese beiden Länder erhielten jedoch keine Einladung zu der Pariser
Konferenz. Genauso wenig Tschechien, obwohl das Land derzeit einer
internationalen Initiative zur Roma-Integration vorsitzt, und obwohl der
tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg derzeit in Paris zu
Gesprächen mit seinem französischen Amtskollegen Bernard Kouchner weilt.
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Kapitel aus der Tschechischen Geschichte„Die Stimmung war aufgeheizt“ – Historiker Wiedemann über wilde Vertreibung und Massaker
Die tschechische Polizei untersucht derzeit einen historischen
Kriminalfall. Es geht um die Frage, ob im Mai 1945 tschechische
Revolutionsgardisten deutsche Zivilisten brutal ermordet haben. Ihre
Überreste könnten in einem Massengrab nahe Dobronín / Dobrenz bei
Jihlava / Iglau liegen. An dem Ort haben Archäologen vor einer Woche auch
wirklich Knochen und Gebrauchsgegenstände gefunden, die derzeit untersucht
werden. Das mögliche Massaker an deutschen Zivilisten in Dobronín hat
jedenfalls nun erneut das Thema Vertreibung in die Medien gebracht. Zum
Thema „wilde Vertreibung“ und den Opfern der Vertreibung ein Gespräch
mit dem Historiker und ehemaligen Radio-Prag-Redakteur Andreas Wiedemann.
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