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BegegnungenKein Blick zurück im Zorn - Hugo Fritsch dokumentiert seine Erinnerungen an die Flucht aus Brünn vor 60 Jahren
Am achten Mai dieses Jahres jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum
sechzigsten Mal. Für viele Menschen erfüllte sich mit dem endgültigen Sieg
der Alliierten über das nationalsozialistische Regime die lang ersehnte
Hoffnung auf Frieden. Doch ein Krieg kennt bekanntlich viele Gesichter.
Für andere begann die Sorge um Leib und Leben erst jetzt, oder hatte
bereits in den letzten Monaten oder Wochen des Krieges ihren Anfang
genommen. Wie etwa bei der Familie von Armin Fritsch, einem
tschechoslowakischen Staatsbürger deutscher Nationalität aus dem
mährischen Brünn. Als die russische Front immer näher rückt, beschließt
die Familie Richtung Deutschland zu fliehen. Alles lässt sie zurück. Der
einzige, der Deutschland lebend erreichen wird, ist der zwölfjährige Hugo
Fritsch. Festgehalten hat Hugo Fritsch seine Erinnerungen in seinem Buch
"Hugo, das Delegationskind", das mittlerweile sowohl in
deutscher als auch in tschechischer Sprache erschienen ist. Menno van
Riesen hat für die heutige Ausgabe unserer "Begegnungen" das
Buch gelesen und sich mit dem Autor unterhalten.
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TagesechoVor 60 Jahren wurde auch Prag bombardiert
Vor 60 Jahren ist auch Prag das Ziel eines alliierten Luftangriffs
geworden. Die Historiker sind überwiegend der Meinung, dass sich damals
die Piloten beim schlechten Wetter verirrt und Prag mit Dresden
verwechselt haben. Martina Schneibergova fasst zusammen:
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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteAusblick auf das Jahr 2005
Am ersten Tag des neuen Jahres begrüßt Sie gleich Katrin Bock zu einem
neuen Kapitel aus der tschechischen Geschichte. In diesem erfahren Sie,
welche bedeutenden Jahrestage im neuen Jahr anstehen.
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TagesechoSechzig Jahre nach dem Krieg: Die Stimmen der Zeitzeugen
Fast sechzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat die unabhängige
Bürgerinitiative Post Bellum ein ehrgeiziges Projekt in Angriff genommen:
Die Erinnerungen noch lebender Kriegsveteranen aus der ehemaligen
Tschechoslowakei werden als Tondokumente aufgezeichnet, digitalisiert und
so für die Nachwelt erhalten. Und zwar auf dem Server des Tschechischen
Rundfunks. Am Dienstag wurde das Projekt offiziell vorgestellt, Gerald
Schubert war dabei:
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Tschechisch gesagtKrieg und Frieden
Der 8. Mai ist in Tschechien ein Feiertag - der den osvobození - Tag der
Befreiung. Erinnert wird an konec války - das Kriegsende 1945. Vor 1989 wurde nur die osvobození - Befreiung durch die
Rudá armáda - Rote Armee gefeiert, jetzt gedenkt man auch der
spojenecká armáda - Alliierten Armee, die Westböhmen
befreite.
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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDer Zweite Weltkrieg und die Tschechen
Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg begann, hatten die Tschechen
bereits ein halbes Jahr deutsche Okkupation hinter sich. Die meisten von
ihnen begrüßten den Kriegsausbruch, denn man erwartete ein schnelles Ende,
einen Sieg der Alliierten und die baldige Wiederentstehung der
Tschechoslowakei. Bis zu dieser sollten allerdings sechs lange Kriegjahre
vergehen. Auch wenn in den Böhmischen Ländern nach Kriegsausbruch keine
Mobilmachung erfolgte, da das Protektorat über keine Armee verfügte,
kämpften tausende von tschechischen Soldaten. Sie alle hatten sich
freiwillig auf Seiten der Alliierten gemeldet. Über 5.000 von ihnen
bezahlten den Kampf für die Freiheit ihrer Heimat mit dem Tod.
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TagesechoGedenkstunde zum Maiaufstand 1945
Tschechien gedenkt auch an diesem 5. Mai der Opfer des Prager Maiaufstands
am Ende des Zweiten Weltkriegs. Vor 59 Jahren hatten Tschechen in ihrer
Hauptstadt zu den Waffen gegriffen und waren gegen die deutschen Besatzer
gezogen. Rund um das Rundfunkgebäude kam es dabei zu den heftigsten
Kämpfen. Daniel Satra berichtet.
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HörerforumHörerforum
Aus dem Inhalt: In unserer heutigen Sendung gehen wir auf Hörermeinungen
bezüglich der Veröffentlichung der Liste der Mitarbeiter des tschechischen
Staatssicherheitsdienstes und der Befreiung der ehemaligen
Tschechoslowakei auch durch die US-Amerikaner ein. Vor dem Hintergrund des
80-jährigen Jubiläums des Tschechischen Rundfunks werden zudem
Hörermeinungen zur Entwicklung und zur Qualität von Radio Prag zitiert, in
die die persönlichen Erfahrungen von Redakteur Lothar Martin beim Sender
einfließen.
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