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TagesechoD-Day-Feierlichkeiten: Auch Tschechen in der Normandie erwartet

04-06-2004 | Gerald Schubert

'D-Day', Normandie (Foto: CTK) Am Sonntag werden in der französischen Normandie Feierlichkeiten zum Gedenken an die Landung der Alliierten am so genannten D-Day vor 60 Jahren abgehalten. Für Tschechien nimmt unter anderem Staatspräsident Václav Klaus an der Veranstaltung teil, es werden jedoch auch Veteranen in der Normandie erwartet. Mehr von Gerald Schubert:  mehr...

TagesechoSechzig Jahre nach dem Krieg: Die Stimmen der Zeitzeugen

25-05-2004 | Gerald Schubert

Fast sechzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat die unabhängige Bürgerinitiative Post Bellum ein ehrgeiziges Projekt in Angriff genommen: Die Erinnerungen noch lebender Kriegsveteranen aus der ehemaligen Tschechoslowakei werden als Tondokumente aufgezeichnet, digitalisiert und so für die Nachwelt erhalten. Und zwar auf dem Server des Tschechischen Rundfunks. Am Dienstag wurde das Projekt offiziell vorgestellt, Gerald Schubert war dabei:  mehr...

Tschechisch gesagtKrieg und Frieden

09-05-2004 | Katrin Bock

Der 8. Mai ist in Tschechien ein Feiertag - der den osvobození - Tag der Befreiung. Erinnert wird an konec války - das Kriegsende 1945. Vor 1989 wurde nur die osvobození - Befreiung durch die Rudá armáda - Rote Armee gefeiert, jetzt gedenkt man auch der spojenecká armáda - Alliierten Armee, die Westböhmen befreite.  mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDer Zweite Weltkrieg und die Tschechen

08-05-2004 | Katrin Bock

Am 9. Mai zog die Rote Armee in Prag ein Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg begann, hatten die Tschechen bereits ein halbes Jahr deutsche Okkupation hinter sich. Die meisten von ihnen begrüßten den Kriegsausbruch, denn man erwartete ein schnelles Ende, einen Sieg der Alliierten und die baldige Wiederentstehung der Tschechoslowakei. Bis zu dieser sollten allerdings sechs lange Kriegjahre vergehen. Auch wenn in den Böhmischen Ländern nach Kriegsausbruch keine Mobilmachung erfolgte, da das Protektorat über keine Armee verfügte, kämpften tausende von tschechischen Soldaten. Sie alle hatten sich freiwillig auf Seiten der Alliierten gemeldet. Über 5.000 von ihnen bezahlten den Kampf für die Freiheit ihrer Heimat mit dem Tod.  mehr...

Tagesecho65. Jahrestag der Okkupation der Böhmischen Länder

15-03-2004 | Katrin Bock

Wehrmachtstruppen in Prag Vor 65 Jahren, am 15. März 1939, überschritten deutsche Wehrmachtstruppen die tschechische Grenze und besetzten die Böhmenischen Länder. Am folgenden Tag wurde die Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren verkündet. Katrin Bock erinnert an die Ereignisse.  mehr...

Schauplatz17. November 1939: Abtransport tschechischer Studenten ins Konzentrationslager

16-11-2003 | Gerald Schubert

Am 17. November 1939 wurden die tschechischen Universitäten geschlossen Bücher, so heißt es, haben ihre Schicksale. Daten, so scheint es, ebenfalls. Der 17. November, der hierzulande meist mit der Samtenen Revolution des Jahres 1989 in Verbindung gebracht wird, ist in Tschechien schon seit den Ereignissen des Jahres 1939 ein bedeutendes Datum. Damals, mehr als ein halbes Jahr nach der Besetzung der sogenannten Rest-Tschechei durch Hitler-Deutschland und nur wenige Wochen nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, haben die Nazis mit äußerster Brutalität auf Studentendemonstrationen gegen die Besatzer reagiert. Auf der Demonstration selbst wurde ein junger Student, Jan Opletal, erschossen, kurz darauf, am 17. November eben, wurden die tschechischen Universitäten geschlossen, die Studentenheime gestürmt und Hochschüler einfach so, weil sie eben Hochschüler waren, in Konzentrationslager transportiert. Einen davon, Josef Kocourek, hat Radio Prag vors Mikrophon gebeten. Hören Sie dazu den nun folgenden Schauplatz von Gerald Schubert:  mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDas Münchner Abkommen

27-09-2003 | Katrin Bock

Adolf Hiltler Im September 1938 stand Europa vor dem Abgrund eines neuen Krieges. Gespannt schaute man auf Prag und Berlin: würde man sich in der Sudetenfrage einigen? Paris und London hatten ihren tschechoslowakischen Verbündeten empfohlen, den Forderungen Hitlers nachzugeben und das überwiegend von Deutschen besiedelte Grenzgebiet Böhmens und Mährens ohne Blutvergießen abzutreten. Die Prager Regierung fühlte sich im Stich gelassen und stand vor einer schweren Entscheidung: allein gegen einen übermächtigen Gegner oder nachgeben? In dieser Situation unternahm der britische Premierminister Neville Chamberlain einen letzten Vermittlungsversuch: eine internationale Konferenz sollte über das Schicksal der Sudetengebiete entscheiden. Hitler stimmte dem Vorschlag zu, unter einer Bedingung: keine Teilnahme der Prager Regierung. So trafen sich am 29. September 1938 der britische Premier Chamberlain, sein französischer Kollege Eduard Daladier, der italienische Duce Mussolini sowie Hitler in München.  mehr...

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