Ähnliche Artikel

Anno dazumalZeitzeugin Pavel über Studentenmarsch 1989: Es war eine schreckliche Angst in mir

10-11-2009 18:08 | Lothar Martin

Der Sturz des kommunistischen Systems in der Tschechoslowakei wurde durch eine Studentendemonstration am 17. November 1989 eingeleitet. Originalaufnahmen von dem Protestmarsch sind in der Regel entweder von schlechter Qualität oder ideologisch verfärbt. Radio Prag gibt deswegen den Bericht einer Augenzeugin wieder.  mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteWiderstand gegen Hitlers Besetzung: 28. Oktober und 17. November 1939

24-10-2009 02:55 | Till Janzer

In Kürze wird überall in Tschechien der Samtenen Revolution gedacht. Auslöser für den Sturz des Kommunismus vor 20 Jahren waren die Studentendemonstrationen am 17. November 1989. Ein halbes Jahrhundert vorher jedoch gingen schon einmal Studenten auf die Straße, um gegen ein Unrechtsregime zu protestieren: gegen die Nazi-Herrschaft im Protektorat. Die Reaktion des Regimes war äußerst brutal. Diese Ereignisse fanden zwischen dem 28. Oktober und 17. November 1939 statt.  mehr...

Anno dazumalJan Masaryk eröffnet im September 1939 die tschechischen Sendungen der britischen BBC

08-09-2009 18:08 | Patrick Gschwend

Mit dem Überfall Deutschlands auf Polen begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg, der auch den in der Mitte des Kontinents lebenden Tschechoslowaken Tod und Zerstörung brachte. Ihr Land war bereits seit Monaten von Deutschland besetzt. Ihre führenden demokratischen Politiker waren zum größten Teil ins Exil geflüchtet. Einer, der zu diesem Zeitpunkt bereits im Ausland war, war Jan Masaryk, der spätere tschechoslowakische Außenminister. Seinen Posten als tschechoslowakischer Botschafter in London hatte er zwar bereits nach dem Münchener Abkommen, und der damit verbundenen Abtretung der Sudetengebiete, im Herbst 1938 aufgegeben. Masaryk blieb jedoch in der englischen Hauptstadt, und kämpfte dort auf diplomatischer Ebene für die Belange der Tschechoslowakei.  mehr...

TagesechoGedenken an den Todesmarsch: Acht Deutsche und Tschechen laufen die Strecke noch einmal ab

13-08-2009 16:45 | Vivian Hömke

Friedhof Volary - Gräber 95 jüdischer Frauen Am 13. April 1945 wurde das Konzentrationslager im bayerischen Helmbrechts aufgelöst. Doch für die 1170 Häftlinge, alles Frauen, war der Leidensweg noch lange nicht zu Ende. Sie mussten sich auf einen langen Todesmarsch begeben ins heute tschechische Volary. Nur etwa 100 von ihnen überlebten. Diese Geschichte berührte ein Ehepaar und seine Freunde aus Bayern so sehr, dass sie zu einem Buß-und Gebetsmarsch aufbrachen – entlang derselben Strecke wie die Opfer von damals. Vivian Hömke sprach mit Hanne Müller.  mehr...

HörerforumBlasmusik und die Geschichte des Pilsner Vorkriegsbürgermeisters

11-08-2009 15:34 | Till Janzer

Wieder sind zwei Wochen um, und die Zeit für Ihre Sendung, liebe Hörerinnen und Hörer, ist gekommen. Mit Ihren Briefen, E-Mails und Postkarten werden wir die nächsten Minuten gestalten.  mehr...

TagesechoKunstgewerbemuseum in Prag dokumentiert Raubkunst aus dem Zweiten Weltkrieg

26-06-2009 18:53 | Till Janzer

Vor ziemlich genau 70 Jahren begannen die Nazis jüdische Familien im damaligen Protektorat Böhmen und Mähren systematisch zu enteignen. Welchen Gesamtwert die Güter hatten, die den etwa 100.000 Juden weggenommen wurden, kann niemand mehr schätzen. Einen kleineren Teil machten Kunstgegenstände aus. Einige dieser Raubstücke gelangten in die Sammlungen tschechischer Museen, meist als anonyme Spenden.  mehr...

Tagesecho„Wiedersehen in Böhmen“ – ein Film von Blanka Závitkovská

19-06-2009 19:07 | Eva Schermutzki

Blanka Závitkovská (Foto: www.ondrej-stanek.cz) Reichenberg, oder auf Tschechisch Liberec – diese Stadt steht im Mittelpunkt eines deutsch-tschechischen Dokumentarfilms. Es geht um zwei Frauen und ihre unterschiedlichen Sichtweisen auf diese Stadt. Isa wurde 1946 mit ihrer Familie vertrieben, Edita musste als Jüdin schon 1938 vor den Deutschen fliehen. Die Journalistin Blanka Závitkovská hat die zwei Frauen und ihre ungewöhnliche Freundschaft über Jahre hinweg begleitet. Im Goethe-Institut Prag fand die Uraufführung des Dokumentarfilms „Wiedersehen in Böhmen“ statt. Eva Schermutzki hat sich den Film angesehen und mit der Regisseurin gesprochen.  mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDer Mann, der zuviel wusste

13-06-2009 02:55 | Till Janzer

General Heliodor Píka (Foto: ČTK) Noch vor dem ersten öffentlichen Schauprozess begingen die Kommunisten bereits Justizmorde. Der bekannteste Fall ist jener von General Heliodor Píka. 60 Jahre ist es her, dass Píka im Gefängnis im Pilsner Stadtteil Bory hingerichtet wurde. Ihm wurde ausgerechnet zum Verhängnis, dass er zuviel über Russland wusste.  mehr...

Nicht verpassen

Aktuelle Sendung in Deutsch