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Anno dazumalZeitzeugin Pavel über Studentenmarsch 1989: Es war eine schreckliche Angst in mir
Der Sturz des kommunistischen Systems in der Tschechoslowakei wurde durch
eine Studentendemonstration am 17. November 1989 eingeleitet.
Originalaufnahmen von dem Protestmarsch sind in der Regel entweder von
schlechter Qualität oder ideologisch verfärbt. Radio Prag gibt deswegen
den Bericht einer Augenzeugin wieder.
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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteWiderstand gegen Hitlers Besetzung: 28. Oktober und 17. November 1939
In Kürze wird überall in Tschechien der Samtenen Revolution gedacht.
Auslöser für den Sturz des Kommunismus vor 20 Jahren waren die
Studentendemonstrationen am 17. November 1989. Ein halbes Jahrhundert
vorher jedoch gingen schon einmal Studenten auf die Straße, um gegen ein
Unrechtsregime zu protestieren: gegen die Nazi-Herrschaft im Protektorat.
Die Reaktion des Regimes war äußerst brutal. Diese Ereignisse fanden
zwischen dem 28. Oktober und 17. November 1939 statt.
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Anno dazumalJan Masaryk eröffnet im September 1939 die tschechischen Sendungen der britischen BBC
Mit dem Überfall Deutschlands auf Polen begann am 1. September 1939 der
Zweite Weltkrieg, der auch den in der Mitte des Kontinents lebenden
Tschechoslowaken Tod und Zerstörung brachte. Ihr Land war bereits seit
Monaten von Deutschland besetzt. Ihre führenden demokratischen Politiker
waren zum größten Teil ins Exil geflüchtet. Einer, der zu diesem
Zeitpunkt bereits im Ausland war, war Jan Masaryk, der spätere
tschechoslowakische Außenminister. Seinen Posten als tschechoslowakischer
Botschafter in London hatte er zwar bereits nach dem Münchener Abkommen,
und der damit verbundenen Abtretung der Sudetengebiete, im Herbst 1938
aufgegeben. Masaryk blieb jedoch in der englischen Hauptstadt, und kämpfte
dort auf diplomatischer Ebene für die Belange der Tschechoslowakei.
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TagesechoGedenken an den Todesmarsch: Acht Deutsche und Tschechen laufen die Strecke noch einmal ab
Am 13. April 1945 wurde das Konzentrationslager im bayerischen Helmbrechts
aufgelöst. Doch für die 1170 Häftlinge, alles Frauen, war der Leidensweg
noch lange nicht zu Ende. Sie mussten sich auf einen langen Todesmarsch
begeben ins heute tschechische Volary. Nur etwa 100 von ihnen überlebten.
Diese Geschichte berührte ein Ehepaar und seine Freunde aus Bayern so
sehr, dass sie zu einem Buß-und Gebetsmarsch aufbrachen – entlang
derselben Strecke wie die Opfer von damals. Vivian Hömke sprach mit Hanne
Müller.
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HörerforumBlasmusik und die Geschichte des Pilsner Vorkriegsbürgermeisters
Wieder sind zwei Wochen um, und die Zeit für Ihre Sendung, liebe
Hörerinnen und Hörer, ist gekommen. Mit Ihren Briefen, E-Mails und
Postkarten werden wir die nächsten Minuten gestalten.
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TagesechoKunstgewerbemuseum in Prag dokumentiert Raubkunst aus dem Zweiten Weltkrieg
Vor ziemlich genau 70 Jahren begannen die Nazis jüdische Familien im
damaligen Protektorat Böhmen und Mähren systematisch zu enteignen.
Welchen Gesamtwert die Güter hatten, die den etwa 100.000 Juden
weggenommen wurden, kann niemand mehr schätzen. Einen kleineren Teil
machten Kunstgegenstände aus. Einige dieser Raubstücke gelangten in die
Sammlungen tschechischer Museen, meist als anonyme Spenden.
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Tagesecho„Wiedersehen in Böhmen“ – ein Film von Blanka Závitkovská
Reichenberg, oder auf Tschechisch Liberec – diese Stadt steht im
Mittelpunkt eines deutsch-tschechischen Dokumentarfilms. Es geht um zwei
Frauen und ihre unterschiedlichen Sichtweisen auf diese Stadt. Isa wurde
1946 mit ihrer Familie vertrieben, Edita musste als Jüdin schon 1938 vor
den Deutschen fliehen. Die Journalistin Blanka Závitkovská hat die zwei
Frauen und ihre ungewöhnliche Freundschaft über Jahre hinweg begleitet.
Im Goethe-Institut Prag fand die Uraufführung des Dokumentarfilms
„Wiedersehen in Böhmen“ statt. Eva Schermutzki hat sich den Film
angesehen und mit der Regisseurin gesprochen.
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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDer Mann, der zuviel wusste
Noch vor dem ersten öffentlichen Schauprozess begingen die Kommunisten
bereits Justizmorde. Der bekannteste Fall ist jener von General Heliodor
Píka. 60 Jahre ist es her, dass Píka im Gefängnis im Pilsner Stadtteil
Bory hingerichtet wurde. Ihm wurde ausgerechnet zum Verhängnis, dass er
zuviel über Russland wusste.
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