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Kapitel aus der Tschechischen Geschichte„Bomby na Prahu“ – Eine neue Perspektive auf die Bombardierung Prags

11-02-2012 02:01 | Marco Zimmermann

Foto: Archiv des Militärhistorischen Instituts Prag Einer der Hauptgründe, die Hauptstadt der Tschechischen Republik zu besuchen, ist sicherlich die mittelalterliche Kulisse der Altstadt und der hohe Anteil an alter Bausubstanz. Dass sich all das bis heute besichtigen lässt, hat sicherlich auch damit zu tun, dass Prag von den Flächenbombardements im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont blieb. Nur gegen Ende des Krieges fielen noch einige Bomben. Ein Bildband, der vor kurzem erschien, zeigt nun bisher unveröffentlichte Fotos der Bombardierung. Mehr darüber in unserem heutigen Kapitel aus der tschechischen Geschichte. mehr...

Tagesecho„Im Totaleinsatz“ – Ausstellung über Zwangsarbeit in Leipzig eröffnet

27-01-2012 15:47 | Marco Zimmermann

Foto: Archiv des Dokumentations Zentrums Prora Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus eröffnet am Freitag im Neuen Rathaus in Leipzig der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds die Ausstellung „Im Totaleinsatz“. 250 persönliche Dokumente und Fotografien gewähren einen Einblick in das Leben tschechischer Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland geschickt wurden. Die Wanderausstellung war bereits zwei Jahre lang in der Tschechischen Republik zu sehen. In Deutschland ließ sie sich zunächst in Berlin und danach auf Rügen und in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora besichtigen. Radio Prag sprach mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Martin Hořák über die Exposition. mehr...

TagesechoIm Dorf Nehvizdy wurde Landung der Heydrich-Attentäter vor 70 Jahren gedacht

28-12-2011 14:38 | Lothar Martin

In der Betrachtung auf die Geschehnisse während des Zweiten Weltkriegs werden in Tschechien immer mehr Lücken geschlossen. Haben die Tschechen dem Kampf ihrer Soldaten in den ausländischen Armeen von jeher viel Stolz entgegengebracht, so ist der Widerstand vor Ort, im damaligen Protektorat Böhmen und Mähren, dagegen noch immer nicht umfassend erforscht. Das hat sich in den letzten Jahren stark geändert. Neuerlicher Beleg dafür ist eine Gedenkveranstaltung, die am Mittwoch in der mittelböhmischen Gemeinde Nehvizdy begangen wurde: Sie fand aus Anlass des 70. Jahrestages der Landung jener zwei Fallschirmspringer statt, die fünf Monate später das tödliche Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor Reinhard Heydrich in Prag verübten. mehr...

Aviso: CZ-Kultur grenzenlosDer „europäische Humanist“ Přemysl Pitter in einer Ausstellung in München und vier tschechische Literaten bei der Karlsruher Bücherschau

10-11-2011 17:19 | Markéta Kachlíková

Přemysl Pitter Das Tschechische Zentrum München zeigt eine Ausstellung über das Leben und Werk Přemysl Pitters, der während der Nazi-Okkupation und nach Kriegsende in seinen Kinderheimen hunderten Kindern geholfen hat - unabhängig von ihrer Nationalität und ihres Glaubens. Das Zentrum lädt aber auch nach Karlsruhe ein: Tschechien ist Gastland bei der 29. Karlsruher Bücherschau, und vier tschechische Autoren lesen dort aus ihren aktuellen Werken. Dazu mehr in einem Interview mit Zuzana Jürgens, der Leiterin des Tschechischen Zentrums in München. mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteVor und nach dem Zweiten Weltkrieg: Beneš durch deutschböhmische Brille

05-11-2011 02:01 | Marco Zimmermann

Edvard Beneš Edvard Beneš war am 13. und 14. Oktober das Thema einer Konferenz im Goetheinstitut in Prag. Geladen hatten das Masaryk-Institut und das Archiv der Wissenschaften gemeinsam mit dem Collegium Carolinum aus München. Ziel war es, die kontroversen Wahrnehmungen des ehemaligen Außenministers und Staatspräsidenten der Ersten Tschechoslowakischen Republik wissenschaftlich zu erfassen und den Forschungsstand zu dokumentieren. Marco Zimmermann war auf der Konferenz und berichtet, wie sich das Bild Benešs bei den Deutschen aus der Tschechoslowakei gewandelt hat. Sie hören eine neue Ausgabe unserer Sendereihe „Kapitel aus der tschechischen Geschichte“. mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteWiderstand gegen die Nazis im Protektorat Böhmen und Mähren

22-10-2011 02:01 | Jakub Siska

Die Tschechen sind stolz auf die Teilnahme ihrer Soldaten in den ausländischen Armeen während des Zweiten Weltkriegs. Zur Zeit des Kommunismus wurde dieses Kapitel aus der tschechischen Geschichte vernachlässigt, aber seit der Wende 1989 ist es dann allgemein bekannt geworden. Der Widerstand vor Ort, im Protektorat Böhmen und Mähren, während der Besatzung durch Hitler von 1939 bis 1945 steht dagegen immer noch etwas im Schatten der Betrachtung. Dabei war er ebenso bedeutend wie der Widerstand aus dem Ausland. mehr...

TagesechoTrauriges Jubiläum: Erster Transport tschechischer Juden vor 70 Jahren

17-10-2011 16:24 | Marco Zimmermann

Am Sonntag jährte sich ein trauriges Jubiläum. Vor 70 Jahren wurden die ersten Juden aus dem Protektorat Böhmen und Mähren deportiert. Dieser erste organisierte Transport ging aber nicht nach Theresienstadt, sondern nach Polen, in das Ghetto Lodz. mehr...

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