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Kapitel aus der Tschechischen Geschichte„Bomby na Prahu“ – Eine neue Perspektive auf die Bombardierung Prags
Einer der Hauptgründe, die Hauptstadt der Tschechischen Republik zu
besuchen, ist sicherlich die mittelalterliche Kulisse der Altstadt und der
hohe Anteil an alter Bausubstanz. Dass sich all das bis heute besichtigen
lässt, hat sicherlich auch damit zu tun, dass Prag von den
Flächenbombardements im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont blieb. Nur
gegen Ende des Krieges fielen noch einige Bomben. Ein Bildband, der vor
kurzem erschien, zeigt nun bisher unveröffentlichte Fotos der
Bombardierung. Mehr darüber in unserem heutigen Kapitel aus der
tschechischen Geschichte. mehr...
Tagesecho„Im Totaleinsatz“ – Ausstellung über Zwangsarbeit in Leipzig eröffnet
Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus eröffnet am Freitag im
Neuen Rathaus in Leipzig der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds die
Ausstellung „Im Totaleinsatz“. 250 persönliche Dokumente und
Fotografien gewähren einen Einblick in das Leben tschechischer
Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland
geschickt wurden. Die Wanderausstellung war bereits zwei Jahre lang in der
Tschechischen Republik zu sehen. In Deutschland ließ sie sich zunächst in
Berlin und danach auf Rügen und in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
besichtigen. Radio Prag sprach mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter
Martin Hořák über die Exposition. mehr...
TagesechoIm Dorf Nehvizdy wurde Landung der Heydrich-Attentäter vor 70 Jahren gedacht
In der Betrachtung auf die Geschehnisse während des Zweiten Weltkriegs
werden in Tschechien immer mehr Lücken geschlossen. Haben die Tschechen
dem Kampf ihrer Soldaten in den ausländischen Armeen von jeher viel Stolz
entgegengebracht, so ist der Widerstand vor Ort, im damaligen Protektorat
Böhmen und Mähren, dagegen noch immer nicht umfassend erforscht. Das hat
sich in den letzten Jahren stark geändert. Neuerlicher Beleg dafür ist
eine Gedenkveranstaltung, die am Mittwoch in der mittelböhmischen Gemeinde
Nehvizdy begangen wurde: Sie fand aus Anlass des 70. Jahrestages der
Landung jener zwei Fallschirmspringer statt, die fünf Monate später das
tödliche Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor Reinhard
Heydrich in Prag verübten. mehr...
Aviso: CZ-Kultur grenzenlosDer „europäische Humanist“ Přemysl Pitter in einer Ausstellung in München und vier tschechische Literaten bei der Karlsruher Bücherschau
Das Tschechische Zentrum München zeigt eine Ausstellung über das Leben
und Werk Přemysl Pitters, der während der Nazi-Okkupation und nach
Kriegsende in seinen Kinderheimen hunderten Kindern geholfen hat -
unabhängig von ihrer Nationalität und ihres Glaubens. Das Zentrum lädt
aber auch nach Karlsruhe ein: Tschechien ist Gastland bei der 29.
Karlsruher Bücherschau, und vier tschechische Autoren lesen dort aus ihren
aktuellen Werken. Dazu mehr in einem Interview mit Zuzana Jürgens, der
Leiterin des Tschechischen Zentrums in München. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteVor und nach dem Zweiten Weltkrieg: Beneš durch deutschböhmische Brille
Edvard Beneš war am 13. und 14. Oktober das Thema einer Konferenz im
Goetheinstitut in Prag. Geladen hatten das Masaryk-Institut und das Archiv
der Wissenschaften gemeinsam mit dem Collegium Carolinum aus München. Ziel
war es, die kontroversen Wahrnehmungen des ehemaligen Außenministers und
Staatspräsidenten der Ersten Tschechoslowakischen Republik
wissenschaftlich zu erfassen und den Forschungsstand zu dokumentieren.
Marco Zimmermann war auf der Konferenz und berichtet, wie sich das Bild
Benešs bei den Deutschen aus der Tschechoslowakei gewandelt hat. Sie
hören eine neue Ausgabe unserer Sendereihe „Kapitel aus der
tschechischen Geschichte“. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteWiderstand gegen die Nazis im Protektorat Böhmen und Mähren
Die Tschechen sind stolz auf die Teilnahme ihrer Soldaten in den
ausländischen Armeen während des Zweiten Weltkriegs. Zur Zeit des
Kommunismus wurde dieses Kapitel aus der tschechischen Geschichte
vernachlässigt, aber seit der Wende 1989 ist es dann allgemein bekannt
geworden. Der Widerstand vor Ort, im Protektorat Böhmen und Mähren,
während der Besatzung durch Hitler von 1939 bis 1945 steht dagegen immer
noch etwas im Schatten der Betrachtung. Dabei war er ebenso bedeutend wie
der Widerstand aus dem Ausland. mehr...
TagesechoTrauriges Jubiläum: Erster Transport tschechischer Juden vor 70 Jahren
Am Sonntag jährte sich ein trauriges Jubiläum. Vor 70 Jahren wurden die
ersten Juden aus dem Protektorat Böhmen und Mähren deportiert. Dieser
erste organisierte Transport ging aber nicht nach Theresienstadt, sondern
nach Polen, in das Ghetto Lodz. mehr...
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