Ähnliche Artikel
TagesechoSudetendeutscher Tag – Die gleichen Forderungen und Reaktionen wie jedes Jahr
Jedes Jahr zu Pfingsten veranstaltet die Sudetendeutsche Landsmannschaft
den Sudetendeutschen Tag. So auch dieses Jahr und zwar in Augsburg. Die
Forderungen der Sudetendeutschen an die tschechische Regierung sind seit
jeher dieselben: die Abschaffung der Beneš-Dekrete und die Eröffnung
eines direkten Dialogs. Beide Forderungen werden jedes Jahr von
tschechischer Seite abgelehnt.
mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteFlucht vor Hitler: Emigration der sudetendeutschen Sozialdemokraten 1938/39
Obwohl viele Menschen in den Sudetengebieten über den Einmarsch Hitlers im
Oktober 1938 gejubelt haben – es gab auch die anderen: Zehntausende
Menschen flohen vor den Nazis. Neben Juden waren es Mitglieder
demokratischer Parteien, unter ihnen Sozialdemokraten. Für sie führte der
Weg meist zuerst in die tschechoslowakischen Kerngebiete und danach ins
Ausland. Erstaunlich ist, dass über die Emigrationsbewegung der
Sozialdemokraten zwischen Oktober 1938 und März 1939 wenig bekannt ist.
Dieser Beitrag soll ein wenig Licht in dieses Kapitel der tschechischen
Geschichte bringen.
mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteNordrhein-Westfalen verliert einzigen Lehrstuhl zu Kultur und Geschichte Deutscher in Osteuropa
In unserem heutigen Geschichtskapitel geht es um ein Thema, das in
Nordrhein-Westfalen Politiker, Historiker und Akademiker gleichermaßen
beschäftigt: Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf schafft den
Lehrstuhl für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa in
seiner bestehenden Form ab. Der Forschungsbereich wird in das
Osteuropa-Institut eingegliedert. Gerechtfertigt oder nicht? Dazu lassen
wir im ersten Teil Personen zu Wort kommen, die sich von Amts wegen mit dem
Thema befassen. Der zweite Teil des Geschichtskapitels ist ein Interview
mit Professor Detlef Brandes, der den Lehrstuhl 1991 ins Leben rief und bis
Sommer 2008 leitete.
mehr...
Anno dazumalDeutsch-Tschechisches Zusammenleben im Jahr 1936
Wie war eigentlich das Zusammenleben zwischen Tschechen und Deutschen in
der Ersten Tschechoslowakischen Republik? Wir haben dazu in unserem
Tonarchiv interessantes Material gefunden. Wenzel Jaksch, der damalige
Abgeordnete zum tschechoslowakischen Parlament und spätere Vorsitzende der
Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpratei (DSAP) in Tschechien
diskutierte am 29. Mai 1936 mit seinen tschechischen Abgeordneten-Kollegen
Jan Kapras und Jan Blahoslav Kozák über das Zusammenleben im gemeinsamen
Staat.
mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDer letzte Graf von Gratzen
Verbrecher oder Opfer? Diese Frage stellt sich häufig bei den
Nachforschungen zu menschlichen Schicksalen in Zeiten von Krieg und
Unfreiheit. Sie ist auch im Fall von Karl Graf von Buquoy aktuell - dem
letzten Herrscher über die ausgedehnten Besitzungen rund um Nové Hrady /
Gratzen in Südböhmen. Graf von Buqoy starb als Verräter des
tschechischen Volkes im kommunistischen Gefängnis, aber viele tschechische
Zeitgenossen bezeichnen ihn als guten und redlichen Mann.
mehr...
KultursalonZu Unrecht vergessen: Lesung deutschsprachiger Autoren in Prag
Franz Kafka, Max Brod oder Lenka Reinerová – diese deutschsprachigen
Prager Schriftsteller sind den meisten Deutschen und Tschechen ein
Begriff.
Doch sie sind längst nicht die einzigen Vertreter der deutschsprachigen
Literatur in Prag. Im Rahmen des Symposiums „Praha-Prag: Eine geteilte
Geschichte 1930-1948“ veranstaltete das Prager Literaturhaus
deutschsprachiger Autoren vergangenen Sonntag eine Lesung aus Texten von
deutsch-tschechischen Autoren. Hier standen nicht nur die bekannten,
sondern vor allem die vergessenen Schriftsteller, Dichter und Journalisten
im Vordergrund. mehr...


+1
+10




