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Tagesecho„Achtung Staatsgrenze!“: Tschechisch-österreichische Erfahrungen am Eisernen Vorhang

11-07-2014 15:27 | Theresa Arlt

Foto: Offizielle Facebook-Seite der Ausstellung 2014 jährt sich der Fall des Eisernen Vorhangs zum 25. Mal. Entlang der innerdeutschen Grenze gab es zahlreiche Opfer. Weitaus mehr Menschen kamen an der Grenze zwischen der kommunistischen Tschechoslowakei und Österreich um. In der Ausstellung ‚Achtung Staatsgrenze – Pozor státní hranice!‘ wird die Grenzgeschichte aus der Sicht der Bewohner erzählt.  mehr...

NachrichtenBayern will mehr Polizeikontrollen in Grenznähe zu Tschechien

03-01-2014 19:59 | Markéta Kachlíková

Bayern will mehr Polizeikontrollen in Grenznähe zu Tschechien. Damit soll die grenzüberschreitende Kriminalität bekämpft werden. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat seinen Plan am Freitagvormittag bei einer Pressekonferenz in Schwandorf vorgestellt. Dabei setzt er auf eine noch engere Zusammenarbeit mit Bundespolizei und Zoll sowie mit der tschechischen Polizei. Die Kontrollen richteten sich nicht gegen Tschechien, betonte Herrmann. Er forderte von Prag ein vehementeres Vorgehen gegen Drogenhändler und –hersteller. Erneut beklagte der bayerische Innenminister, dass die Droge Crystal Meth (Pervitin) den Rauschgiftmarkt im Freistaat überschwemme. Meist gelange diese sehr gefährliche Droge aus Tschechien auf den deutschen Markt. Der Hauptmann des westböhmischen Kreises Plzeň / Pilsen, Milan Chovanec, sagte hingegen, die Zahl der Drogenschmuggler an der tschechisch-deutschen Grenze habe nicht zugenommen.  

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteÖsterreich – Tschechoslowakei: die tödlichste Grenze Europas im Kalten Krieg

16-11-2013 02:01 | Marco Zimmermann

Foto: Verlag Ecowin Am 17. November 1989 protestierten die Studenten in Prag. Es war der Anfang vom Ende des kommunistischen Regimes in der Tschechoslowakei. Mit dem Zusammenbruch des Regimes verschwand auch die scharf bewachte Grenze zu Österreich. An dieser Grenze kamen sogar weitaus mehr Menschen zu Tode, als an der innerdeutschen Trennlinie. Das haben Wissenschaftler im Rahmen eines Projekts zur Erforschung der Tätigkeit des tschechoslowakischen Nachrichtendienstes in Österreich festgestellt. Der Grazer Historiker Stefan Karner ist Autor der frisch erschienen Studie. Im Interview für Radio Prag spricht er über die Ergebnisse.  mehr...

NachrichtenNeuer Grenzstein wurde am nördlichsten Punkt Tschechiens enthüllt

28-10-2013 21:29 | Markéta Kachlíková

Am nördlichsten Punkt Tschechiens, bei der Gemeinde Severní in der Region Děčín / Tetschen, wurde ein neuer Grenzstein errichtet. Die vier Tonnen schwere Steinstele mit Inschriften auf Tschechisch und Deutsch wurde am Montag feierlich enthüllt. An der Feier nahmen etwa 120 Menschen von beiden Seiten der Grenze teil.  

TagesechoFingierte Westgrenze – Falle des kommunistischen Geheimdienstes

20-08-2013 15:09 | Markéta Kachlíková

Foto: Archiv Radio Prag Ein 65 Jahre alter Fall soll bald vor Gericht verhandelt werden: Nach der Machtübernahme der Kommunisten 1948 soll der Geheimdienst Menschen, die aus der Tschechoslowakei flüchten wollten, in eine Falle gelockt haben. Nun wurden zwei Organisatoren dieser Aktion mit dem Decknamen "Grenzstein" von der Polizei angeklagt.  mehr...

NachrichtenEinkaufsmöglichkeiten sind das wichtigste Motiv für den Grenzübertritt zwischen Tschechien und Deutschland

21-12-2012 19:56 | Markéta Kachlíková

Das wichtigste Motiv für den Grenzübertritt zwischen Tschechien und Deutschland sind die Einkaufsmöglichkeiten im anderen Land. Dies folgt aus einer Forschung der Westböhmischen Universität in Pilsen. Bei einer Umfrage hat jeder zweite Besucher Tschechiens aus Deutschland in diesem Sinne geantwortet. Auf tschechischer Seite gaben mehr als zwei Drittel die Antwort, zum Einkaufen nach Sachsen zu fahren. Die Forschung, an der sich neben der Westböhmischen Universität noch die Technische Universität in Chemnitz und die Industrie- und Handelskammer beteiligten, wurde in elf sächsischen und zehn böhmischen Städten durchgeführt. Die Deutschen kaufen in Tschechien hauptsächlich Lebensmittel, Kraftstoff und Tabakwaren ein. Die Nachfrage der Tschechen in Sachsen richtet sich auf Lebensmittel, Drogeriewaren und Kosmetik, Bekleidung und Schuhe. Der Preisvorteil ist das Hauptmotiv für die beiden Seiten. Weitere Gründe des Shopping-Tourismus seien für Tschechen die Qualität und ein größeres Angebot, für die Deutschen wiederum längere Öffnungszeiten der Geschäfte in Tschechien, so die Studie.  

NachrichtenBayern verstärkt Schleierfahndung an Grenze zu Tschechien

22-11-2012 21:29 | Martina Schneibergová

Bayern verstärkt wegen steigenden Schmuggels von Pervitin (Crystal) die so genannten verdachtsunabhängigen Kontrollen an der Grenze zu Tschechien. Dies gab der bayerische Innenminister Joachim Herrmann am Mittwoch in Nürnberg bekannt. Zugleich forderte Herrmann die tschechische Regierung auf, ihre Drogenpolitik zu überdenken. Laut dem CSU-Politiker sei sie liberal und stünde hinter dem Anwachsen des Pervitin-Schmuggels nach Bayern. Innenminister Herrmann sagte in Nürnberg, bis Oktober dieses Jahres seien 40 Prozent mehr Fälle von Handel, Schmuggel und illegaler Einfuhr der Amphetamine registriert worden als im Vergleichszeitraum 2011.

Bayern und Sachsen sind nach der Aufnahme Tschechiens in den Schengenraum vor fünf Jahren verstärkt zu verdachtsunabhängigen Kontrollen übergegangen. Gegen diese auch Schleierfahndung genannte Praxis protestieren tschechische Politiker schon seit Jahren ohne Erfolg. Beim Innenministerium in Prag treffen regelmäßig Beschwerden ein von tschechischen Bürgern über das Vorgehen der deutschen Sicherheitsbehörden.  

NachrichtenGemeinsame tschechisch-sächsische Polizeieinheit gegen grenzüberschreitende Kriminalität

02-11-2012 20:00 | Marco Zimmermann

Die Tschechische Republik und das deutsche Bundesland Sachsen werden 2013 eine gemeinsame Polizeieinheit zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität einrichten. Darüber informierte das sächsische Innenministerium am Freitag. Die Einheit soll sich vornehmlich auf Autodiebstahl und Drogenhandel konzentrieren, so der sächsische Innenminister Markus Ulbig in der Erklärung. Jeweils fünf Beamte aus beiden Ländern sollen die Einheit bilden, Vorbild ist die sächsisch-polnische Fahndungsgruppe Nisa. Beide Seiten wollen nun ein Konzept erarbeiten, auf dessen Basis die gemeinsame Einheit ihre Arbeit am 1. Januar 2013 aufnehmen soll. Die Einigung erzielten der sächsische Innenminister Ulbig und sein tschechischer Kollege Jan Kubice bei einem Treffen am Donnerstag in Prag.  

NachrichtenHunderte Leute nehmen an der tschechisch-slowakischen „Feier der Brüderlichkeit“ teil

29-07-2012 21:29 | Markéta Kachlíková

Hunderte Leute sind am Sonntag am Fuße des tschechisch-slowakischen Grenzberges Velká Javořina anlässlich der traditionellen „Feier der Brüderlichkeit“ zwischen Tschechen und Slowaken zusammengekommen. An der Feier nahmen Premierminister, Petr Nečas und Robert Fico, sowie weitere Spitzenpolitiker der beiden Staaten teil. Die Geschichte der Treffen auf Velká Javořina geht bis ins Jahr 1845 zurück, als dort die Herausgabe der ersten Nummer des Blattes Slovenské národní noviny gefeiert worden war. Die diesjährigen Feierlichkeiten gelten dem 20. Jahrestag der Trennung der Tschechoslowakei und Entstehung der selbständigen Slowakei und der Tschechischen Republik. Die Slowaken stünden den Tschechen unter anderen Völkern am nächsten, sie seien eine wirkliche Brudernation der Tschechen. Eine Nation, auf die sich die Tschechen verlassen und stützen könnten, sagte der tschechische Premier Petr Nečas während des Treffens.  

NachrichtenSenat in Prag stimmt Änderung des Grenzverlaufs an Grenze zu Österreich zu

14-06-2012 19:40 | Lothar Martin

Wegen des Hochwasserschutzes an der Thaya / Dyje wird es an der tschechisch-österreichischen Grenze zu einigen Veränderungen des Grenzverlaufes kommen. Bei den südmährischen Städten Břeclav und Landžhot wollen beide Länder aus diesem Grund zwei in etwa gleich große Grundstücke austauschen. Einem entsprechenden Grenzvertrag und der Abänderung im Grundgesetz hat der tschechische Senat am Donnerstag zugestimmt. Das Abgeordnetenhaus hat seine Zustimmung bereits im Mai erteilt. Die Grenzänderungen werden auf einer Fläche von knapp 25.000 Quadratmetern vorgenommen, erklärte Innenminister Jan Kubice vor dem Senat. Der Grenzvertrag, der alle Details enthält, wurde bereits am 3. November vorigen Jahres von beiden Ländern unterzeichnet. 

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