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KultursalonRegisseurin Vlachová: Dokumentarfilme über kommunistisches Unrecht
In Tschechien findet immer im März das weltweit größte internationale
Dokumentarfilmfestival über Menschenrechte statt. „Jeden svět“, zu
Deutsch „Eine Welt“ heißt es, und besteht seit 14 Jahren. Im Vorfeld
des Festivals wollen wir uns schon heute mit Filmen über
Menschenrechtsverletzungen in der Zeit des Kommunismus beschäftigen.
Dieses Thema konnten tschechische Regisseure erst nach dem Wendejahr 1989
aufgreifen. Eine Zeitlang bevorzugten jedoch viele von ihnen auch in den
veränderten gesellschaftspolitischen Verhältnissen eher unpolitische
Themen. Kristína Vlachová ist indes einer der Ersten, die den Fokus auch
auf schmerzliche und lange tabuisierte Themen aus der Zeit des Kommunismus
gerichtet hat. Auch sie sollte die Erfahrung machen, dass der ersehnten
Schaffensfreiheit trotz gesellschaftlichen Umbruchs immer noch Schranken
gesetzt werden. In einer neuen Ausgabe des Kultursalons hören Sie nun ein
Portrait der renommierten Filmregisseurin und Drehbuchautorin. mehr...
TagesechoKarlsuniversität stellt neue Webseite über Jan Palach vor
Vor 43 Jahren, am 16. Januar 1969, brannte beim Prager Wenzelsplatz eine
menschliche Fackel. Der 20-jährige Philosophiestudent Jan Palach hatte
sich aus Protest gegen die sowjetische Okkupation der Tschechoslowakei
selbst verbrannt, um seine Nation aus der sich verbreitenden Lethargie zu
wecken. Seinen schweren Brandverletzungen erlag er drei Tage später im
Krankenhaus. An Jan Palach wird dieser Tage mit mehreren
Gedenkveranstaltungen erinnert. In diesem Rahmen wird am Montag im Prager
Karolinum auch ein neues Multimedienprojekt der Karlsuniversität
vorgestellt. mehr...
TagesechoHuldigung an Prag: Jiří Sozanský stellt seine Werke aus
Prag hat schon viele Künstler inspiriert. So auch den tschechischen Maler,
Graphiker und Bildhauer Jiří Sozanský, der sein ganzes bisheriges Leben
in der Stadt gelebt hat. Sein neuestes Projekt heißt „Metropolis“. Der
65-jährige nonkonforme Künstler reagiert damit unter anderem darauf, wie
Prag seit seiner Jugend der touristischen Kommerzialisierung unterlegen
ist. Der Zyklus „Metropolis“ sowie weitere Werke Sozanskýs sind
zurzeit in einer Ausstellung im Prager Stadtmuseum zu sehen. mehr...
TagesechoPolitische Initiative des jungen Ronald Pofalla in Weeze: Die Jan-Palach-Straße
Die Gedenkveranstaltungen zum Tode von Jan Palach vor 40 Jahren sind
vorbei. Von dem Studenten, der sich 1969 aus Protest gegen die
Niederschlagung des Prager Frühlings selbst verbrannte, wird man in
Deutschland wohl so schnell nichts wieder hören. Nur in drei deutschen
Orten ist das anders. Da kann man jeden Tag dem Namen Palach begegnen,
denn
dort gibt es Straßen, die nach dem tschechischen Studenten benannt sind.
Dabei hat jeder Ort seine eigene Geschichte zur Namensgebung zu erzählen.
Eine der Geschichten kommt von niemand Geringerem als dem
CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla. mehr...
TagesechoAuge in Auge mit der Volksmiliz: Erinnerungen an die Palach-Woche
Die „Palach-Woche“ gilt als Vorspiel der Samtenen Revolution. Wir
schreiben das Jahr 1989. Während einer Januarwoche wurde des 20. Todestags
von Jan Palach gedacht, der sich 1969 aus Protest gegen die Lethargie
selbst verbrannt hat, die sich nach der Okkupation der Tschechoslowakei
durch die Warschauer Pakt-Staaten in der Gesellschaft verbreitet hat.
Während der Palach-Woche haben sich jedoch Tausende von Menschen im
Stadtzentrum von Prag versammelt, um gegen das kommunistische Regime zu
demonstrieren. Christian Rühmkorf sprach mit Martina Schneibergová, die
an einigen der Demonstrationen teilgenommen hat.
mehr...
TagesechoStifter-Verein veranstaltet Lesungen zu Jan Palach in Deutschland
Anlässlich des 40. Todestages von Jan Palach fanden in Tschechien
zahlreiche Veranstaltungen statt. Doch auch in Deutschland interessiert man
sich für den Studenten Palach. Er hatte sich aus Protest gegen den
Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppen in die Tschechoslowakei und die sich
ausbreitende Lethargie im Volk auf dem Prager Wenzelsplatz selbst
verbrannt. Schon seit zehn Jahren veranstaltet der Adalbert-Stifter-Verein
regelmäßig eine Lesung. Sie gilt den Ereignissen von 1968/69 und immer
wieder auch Jan Palach.
mehr...
TagesechoPalach-Statue in Mělník eingeweiht – eine Rückkehr nach Böhmen
Seit Montag steht in der mittelböhmischen Stadt Mělník eine dreieinhalb
Meter hohe Bronzestatue, die den brennenden Jan Palach darstellt. Sie
erinnert daran, dass sich Palach vor 40 Jahren aus Protest gegen den
Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppen in die Tschechoslowakei selbst
verbrannt hat. Der damalige Student erlag seinen schweren Verbrennungen am
19. Januar 1969. mehr...
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