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KultursalonRegisseurin Vlachová: Dokumentarfilme über kommunistisches Unrecht

11-02-2012 02:01 | Jitka Mládková

Kristína Vlachová In Tschechien findet immer im März das weltweit größte internationale Dokumentarfilmfestival über Menschenrechte statt. „Jeden svět“, zu Deutsch „Eine Welt“ heißt es, und besteht seit 14 Jahren. Im Vorfeld des Festivals wollen wir uns schon heute mit Filmen über Menschenrechtsverletzungen in der Zeit des Kommunismus beschäftigen. Dieses Thema konnten tschechische Regisseure erst nach dem Wendejahr 1989 aufgreifen. Eine Zeitlang bevorzugten jedoch viele von ihnen auch in den veränderten gesellschaftspolitischen Verhältnissen eher unpolitische Themen. Kristína Vlachová ist indes einer der Ersten, die den Fokus auch auf schmerzliche und lange tabuisierte Themen aus der Zeit des Kommunismus gerichtet hat. Auch sie sollte die Erfahrung machen, dass der ersehnten Schaffensfreiheit trotz gesellschaftlichen Umbruchs immer noch Schranken gesetzt werden. In einer neuen Ausgabe des Kultursalons hören Sie nun ein Portrait der renommierten Filmregisseurin und Drehbuchautorin. mehr...

TagesechoKarlsuniversität stellt neue Webseite über Jan Palach vor

16-01-2012 15:48 | Markéta Kachlíková

Jan Palach Vor 43 Jahren, am 16. Januar 1969, brannte beim Prager Wenzelsplatz eine menschliche Fackel. Der 20-jährige Philosophiestudent Jan Palach hatte sich aus Protest gegen die sowjetische Okkupation der Tschechoslowakei selbst verbrannt, um seine Nation aus der sich verbreitenden Lethargie zu wecken. Seinen schweren Brandverletzungen erlag er drei Tage später im Krankenhaus. An Jan Palach wird dieser Tage mit mehreren Gedenkveranstaltungen erinnert. In diesem Rahmen wird am Montag im Prager Karolinum auch ein neues Multimedienprojekt der Karlsuniversität vorgestellt. mehr...

TagesechoHuldigung an Prag: Jiří Sozanský stellt seine Werke aus

28-07-2011 14:41 | Martina Schneibergová

Prag hat schon viele Künstler inspiriert. So auch den tschechischen Maler, Graphiker und Bildhauer Jiří Sozanský, der sein ganzes bisheriges Leben in der Stadt gelebt hat. Sein neuestes Projekt heißt „Metropolis“. Der 65-jährige nonkonforme Künstler reagiert damit unter anderem darauf, wie Prag seit seiner Jugend der touristischen Kommerzialisierung unterlegen ist. Der Zyklus „Metropolis“ sowie weitere Werke Sozanskýs sind zurzeit in einer Ausstellung im Prager Stadtmuseum zu sehen. mehr...

TagesechoPolitische Initiative des jungen Ronald Pofalla in Weeze: Die Jan-Palach-Straße

27-01-2009 17:01 | Katja Holubek

Die Gedenkveranstaltungen zum Tode von Jan Palach vor 40 Jahren sind vorbei. Von dem Studenten, der sich 1969 aus Protest gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings selbst verbrannte, wird man in Deutschland wohl so schnell nichts wieder hören. Nur in drei deutschen Orten ist das anders. Da kann man jeden Tag dem Namen Palach begegnen, denn dort gibt es Straßen, die nach dem tschechischen Studenten benannt sind. Dabei hat jeder Ort seine eigene Geschichte zur Namensgebung zu erzählen. Eine der Geschichten kommt von niemand Geringerem als dem CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla. mehr...

TagesechoAuge in Auge mit der Volksmiliz: Erinnerungen an die Palach-Woche

22-01-2009 16:40 | Martina Schneibergová, Christian Rühmkorf

Palach-Woche Die „Palach-Woche“ gilt als Vorspiel der Samtenen Revolution. Wir schreiben das Jahr 1989. Während einer Januarwoche wurde des 20. Todestags von Jan Palach gedacht, der sich 1969 aus Protest gegen die Lethargie selbst verbrannt hat, die sich nach der Okkupation der Tschechoslowakei durch die Warschauer Pakt-Staaten in der Gesellschaft verbreitet hat. Während der Palach-Woche haben sich jedoch Tausende von Menschen im Stadtzentrum von Prag versammelt, um gegen das kommunistische Regime zu demonstrieren. Christian Rühmkorf sprach mit Martina Schneibergová, die an einigen der Demonstrationen teilgenommen hat.  mehr...

TagesechoStifter-Verein veranstaltet Lesungen zu Jan Palach in Deutschland

22-01-2009 16:40 | Katja Holubek

Jan Palach Anlässlich des 40. Todestages von Jan Palach fanden in Tschechien zahlreiche Veranstaltungen statt. Doch auch in Deutschland interessiert man sich für den Studenten Palach. Er hatte sich aus Protest gegen den Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppen in die Tschechoslowakei und die sich ausbreitende Lethargie im Volk auf dem Prager Wenzelsplatz selbst verbrannt. Schon seit zehn Jahren veranstaltet der Adalbert-Stifter-Verein regelmäßig eine Lesung. Sie gilt den Ereignissen von 1968/69 und immer wieder auch Jan Palach.  mehr...

TagesechoPalach-Statue in Mělník eingeweiht – eine Rückkehr nach Böhmen

20-01-2009 15:31 | Till Janzer

Seit Montag steht in der mittelböhmischen Stadt Mělník eine dreieinhalb Meter hohe Bronzestatue, die den brennenden Jan Palach darstellt. Sie erinnert daran, dass sich Palach vor 40 Jahren aus Protest gegen den Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppen in die Tschechoslowakei selbst verbrannt hat. Der damalige Student erlag seinen schweren Verbrennungen am 19. Januar 1969. mehr...

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