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TagesechoVor fünfzehn Jahren waren die Tage des Eisernen Vorhangs gezählt

16-11-2004 | Jitka Mládková

Noch vor 15 Jahren türmte sich an der tschechisch-deutschen bzw. tschechisch-österreichischen Grenze eine höchst undurchdringliche Stacheldrahtwand, um direkt an der Trennlinie zwischen zwei Welten das Bollwerk des Sozialismus - so die offizielle Sprache von damals - zu schützen. Vor genau 15 Jahren waren allerdings die Tage dieses Bollwerks und damit auch die Tage von dessen Schutzwand gezählt. Nachdem die ungarisch-österreichische Grenze schon ein paar Wochen früher durchlässig gemacht worden war, wurde der Stacheldraht an der tschechisch-österreichischen Grenze am 11.Dezember 1989 durchgeschnitten. Von der österreichischen Seite nahm der damalige Landeshauptmann Oberösterreichs, Josef Ratzenböck, als Hauptakteur an dem symbolischen Akt teil. Am Freitag vergangener Woche besuchte er Prag. In einem kurzen Gespräch mit Jitka Mladkova erinnert sich Herr Ratzenböck an den historischen Tag vor fünfzehn Jahren:  mehr...

TagesechoDie leichte schwere Revolution

16-11-2004 | Thomas Kirschner

Auch fünfzehn Jahre nach den Ereignissen tun sich die Tschechen schwer, ihre eigene Revolution und den plötzlichen Zusammenbruch des Sozialismus in den Novembertagen des Jahres 1989 zu verstehen. Zu leicht, zu widerstandlos war alles in diesem Winter, und zu viele der Hoffnungen aus den Umsturzwochen blieben später auf der Strecke. Der junge Historiker Jiri Suk hat versucht, die Geschichte dieser bewegten Zeit nachzuzeichnen und zu analysieren - in seinem Buch "Labyrintem revoluce", zu Deutsch etwa "Durch das Labyrinth der Revolution", und im Gespräch mit Radio Prag. Mehr von Thomas Kirschner.  mehr...

SchauplatzDie Samtene Revolution 1989: Ein Rückblick durch zwei Kameraobjektive

14-11-2004 | Gerald Schubert

17. November 1989 Ein Programmschwerpunkt von Radio Prag ist dieser Tage die so genannte Samtene Revolution, die vor fünfzehn Jahren, im November 1989, das kommunistische Regime in der damaligen Tschechoslowakei hinweggefegt hat. Auch die nun folgende neue Ausgabe unseres Magazins "Schauplatz" ist diesem Thema gewidmet. Gerald Schubert hat sich mit zwei Menschen unterhalten, die damals, in verschiedenen Funktionen, zu Chronisten der Ereignisse wurden.  mehr...

Tagesecho15 Jahre nach der Wende: Jeder fünfte Tscheche wünscht sich den Sozialismus zurück

11-11-2004 | Thomas Kirschner

Eine heute veröffentlichte Umfrage zeigt, dass sich eineinhalb Jahrzehnte nach der Revolution gut 20 Prozent der Tschechen wieder in die Zeit des Sozialismus zurücksehnen. Thomas Kirschner fasst die Ergebnisse zusammen.  mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDer 17. November 1989 und seine Vorgeschichte

06-11-2004 | Katrin Bock

Narodni Straße, 17. November 1989 Bestimmt erinnern Sie sich noch an die Bilder des Novembers 1989: tausende von Menschen auf dem Prager Wenzelplatz demonstrierten für ein unblutiges und schnelles Ende des Sozialismus in der CSSR. Im nun folgenden Kapitel aus der tschechischen Geschichte wirft Katrin Bock einen Blick auf die Geschehnisse, die vor 15 Jahren zum Sturz der kommunistischen Regierung in Prag führten.  mehr...

TagesechoNahezu 300 Fotografien erinnern an das Jahr 1989

26-08-2004 | Karin Rolle

Im November diesen Jahres werden 15 Jahre vergangen sein, seit sich Millionen von Tschechen auf die Strassen begaben, um für Freiheit und Demokratie zu demonstrieren. Nicht ungefährlich war es, die Begebenheiten zu dokumentieren; sie zu fotografieren. Die Ausstellung "Rok 1989 ocima fotografu/ Das Jahr 1989 mit den Augen von Fotografen" erinnert mit nahezu 300 Aufnahmen an die revolutionären Ereignisse des Jahres 1989 und kommentiert dabei zugleich ein gegenwärtiges Unbehagen. Näheres erfahren sie von unserer freien Mitarbeiterin Karin Rolle.  mehr...

WochenschauWochenschau

22-11-2003 | Jitka Mládková

Foto: CTK Diese Woche begann mit einem Staatsfeiertag, zu dem der 17.November erst vor zwei Jahren als solcher erklärt wurde. Aus diesem Anlass gedachten tschechische Bürger und Politiker der Studentenproteste gegen die nationalsozialistische Okkupation der Tschechoslowakei vor 64 Jahren wie auch der Stundentendemonstrationen vor 14 Jahren, die zum Sturz des kommunistischen Regimes führten. Präsident Vaclav Klaus kommentierte in diesem Zusammenhang die zunehmende Wählergunst bezüglich der kommunistischen Partei, die laut jüngsten Meinungsumfragen zur zweitstärksten Partei im Lande geworden ist. Anfang der 90er Jahre hätte er nicht gedacht, dass die Kommunisten jemals wieder auf solchen Zuspruch in der Bevölkerung stoßen könnten. Den Grund dafür sieht Klaus im Versagen der Sozialdemokratie.  mehr...

TagesechoIn Tschechien wurde Feiertag zu Ereignissen des 17. November begangen

18-11-2003 | Lothar Martin

Vor der Gedenktafel in der Prager Nationalstraße (Foto: CTK) In der Tschechischen Republik wurde am Montag zum nunmehr zweiten Male der Staatsfeiertag begangen, der zwei historischen Ereignisse gewidmet ist: Den Prager Studentenprotesten gegen den deutschen Nationalsozialismus vor 64 Jahren sowie dem 14. Jahrestag des Beginns der so genannten Samtenen Revolution, mit der im Herbst 1989 das kommunistische Regime in der damaligen Tschechoslowakei zu Fall gebracht wurde. Wie dieser Tag in Tschechien begangen wurde, das hat Lothar Martin zusammengefasst.  mehr...

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