Ähnliche Artikel

NachrichtenKomödie Osmy gewinnt goldene Stier-Trophäe beim Prix Europa 2014

26-10-2014 17:03 | Markéta Kachlíková

Die tschechische Komödie Osmy (Eights) des Regisseurs Jiří Strach wurde bei dem Medienfestival Prix Europa 2014 in Berlin ausgezeichnet. Die schwarze Komödie, die sich in der Zeit der Normalisierung in der Tschechoslowakei abspielt, erhielt die goldene Stier-Trophäe in der Kategorie Fernsehdrama. Der Streifen wurde im Brünner Studio des öffentlich-rechtlichen Tschechischen Fernsehens gedreht. Die Preise wurden am Freitagabend im Haus des Rundfunks vergeben. Mit den 13 Preisen in den Bereichen Fernsehen, Radio und Internet ist der Prix Europa das wichtigste trimediale Medienfestival Europas. Dieses Jahr bewarben sich 35 Länder mit 650 Produktionen, davon schafften es 210 in den Wettbewerb. 

Nachrichten„Disportrait“ erhält Grand Prix des Fernsehfestivals „Golden Prague“

09-10-2014 11:04 | Markéta Kachlíková

Das 51. internationale Fernsehfestival „Golden Prague“ ist am Mittwoch mit der feierlichen Preisverleihung zu Ende gegangen. Den Grand Prix des Festivals erhielt der dänische Regisseur Ulrik Wiwel für seine Dokumentation „Disportrait“ über den spanischen Tänzer und Choreographen Nacho Duato. Das Werk erhielt zudem den Preis des Tschechischen Fernsehens, das der Hauptveranstalter des Festivals ist. Das Festival ist spezialisiert auf Fernsehsendungen über Musik und Tanz. Im Rahmen des Wettbewerbs wurden in diesem Jahr 81 Beiträge aus 17 Ländern der Welt gezeigt. 

NachrichtenEx-Präsident Klaus: Westliche Propaganda gegen Russland ist lächerlich

28-09-2014 19:04 | Lothar Martin

Der ehemalige tschechische Präsident Václav Klaus hat in einem Interview für die britische Wochenzeitung The Spectator zum Ausdruck gebracht, dass ihm die „Feindlichkeit“ der politischen Eliten in Europa und den Vereinigten Staaten gegenüber Russland missfalle. Zudem vergaß er nicht, die Europäische Union ein weiteres Mal zu kritisieren.

Den Beziehungen des Westens zu Russland liege Klaus zufolge ein falsches und veraltetes Bild über die Russische Föderation zugrunde. „Die Propaganda der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union gegenüber Russland ist wirklich lächerlich und ich kann das nicht akzeptieren“, sagte Klaus im Gespräch mit den Redakteuren von The Spectator.

Nach Meinung von Ex-Präsident Klaus würden einige Politiker ihren Hass auf das ehemalige kommunistische Regime heute einfach auf Russland übertragen. Er habe den Großteil seines Lebens in der kommunistischen Tschechoslowakei unter sowjetischer Vormacht gelebt. Doch er unterscheide ganz klar zwischen der Sowjetunion und dem heutigen Russland. Diejenigen, die diesen Unterschied nicht sehen, würden einfach nicht mit offenen Augen schauen, wird Klaus in der Wochenzeitung zitiert.

Im Interview mit The Spectator äußerte sich Klaus ein weiteres Mal auch zur Europäischen Union. Seiner Meinung nach lasse sich die EU nicht reformieren und es sei daher erforderlich, dass sie ersetzt werde durch eine „Organisation europäischer Staaten“, die lediglich eine Vereinigung des freien Marktes sei und nicht die politische Integration zum Ziel habe. 

NachrichtenZwei Freitag-Flüge von Prag nach Paris wegen Pilotenstreiks gestrichen

19-09-2014 11:00 | Lothar Martin

Wegen des Pilotenstreiks bei der Fluggesellschaft Air France sind zwei der drei Flüge von Prag nach Paris am Freitag gestrichen worden. Das teilte die Sprecherin des Prager Václav-Havel-Flughafens gegenüber der Nachrichtenagentur ČTK mit. Die Piloten von Air France protestieren seit Beginn der Woche gegen die geplante Verlagerung ihrer Arbeitsplätze auf Billig-Fluglinien. Nach Information der französischen Pilotengewerkschaft könne ihr Streik noch bis zum kommenden Montag andauern. 

NachrichtenStaatspräsident Zeman zu Besuch bei OECD in Paris

10-09-2014 16:57 aktualisiert | Martina Schneibergová

Der tschechische Staatspräsident Miloš Zeman hofft, dass sich Tschechien entscheidet, in den nächsten fünf Jahren den Euro einzuführen. Das sagte Zeman während seines Besuchs im Hauptsitz der OECD in Paris am Mittwoch. Der Präsident traf mit dem Generalsekretär der OECD José Ángel Gurría zusammen, der ihn über die neuesten OECD-Berichte über die Tschechische Republik informierte. In Paris begegnete Zeman zudem am Mittwoch dem Präsidenten der französischen Nationalversammlung, Claude Bartolone. Thema des Gesprächs war die Ukraine sowie die eventuelle neue Ausschreibung für den Ausbau des südböhmischen Atomkraftwerks Temelín, für den sich der französische Industrie-Konzern Areva interessierte. Zeman sprach in Paris zudem mit der Generalsekretärin der Unesco, Irina Bokowa. Am Mittwoch beendet der tschechische Staatspräsident seinen offiziellen Besuch in Frankreich. 

NachrichtenStaatsbesuch in Frankreich: Zeman spricht eine Stunde lang mit Hollande

09-09-2014 17:38 | Till Janzer

Präsident Miloš Zeman ist am Dienstag mit seinem französischen Amtskollegen François Hollande zusammengetroffen. Beide Staatsoberhäupter vereinbarten dabei, ein gemeinsames Wirtschaftsforum beider Länder auszurichten. Damit könnten die tschechisch-französischen Wirtschaftsbeziehungen neuen Auftrieb erhalten, hieß es. Thema des etwa einstündigen Gesprächs war zudem die Zusammenarbeit beider Staaten auf dem Gebiet der Atomkraft. Breits am Vormittag hatte Zeman bei einem Wirtschaftsforum die französische Firma Areva dazu aufgefordert, sich im Falle einer neuen Ausschreibung für den Ausbau des Atomkraftwerks Temelín zu bewerben. Areva war vom ersten Auswahlverfahren ausgeschlossen worden, die Ausschreibung ist aber mittlerweile zurückgezogen worden.

Zeman ist der erste tschechische Staatspräsident seit elf Jahren, der offiziell Frankreich besucht. Mit Sicherheit wolle man keine weitere so lange Pause zulassen, sagte Hollande. Zemans dreitägiger Besuch in Frankreich dauert bis Mittwoch, vorgesehen ist weiterhin ein Treffen mit dem französischen Premier Manuel Valls. 

NachrichtenPräsident Zeman zu Staatsbesuch in Frankreich eingetroffen

08-09-2014 17:26 aktualisiert | Martina Schneibergová

Der tschechische Staatspräsident Miloš Zeman im am Montag zu einem offiziellen dreitägigen Besuch in Frankreich eingetroffen. Auf dem Programm stehen unter anderem Gespräche mit Staatspräsident François Hollande und Premier Manuel Valls. Dabei soll es um die Ukraine-Krise sowie um wirtschaftliche Kooperationen zwischen Tschechien und Frankreich gehen. Finanzminister Andrej Babiš begleitet den Staatspräsidenten.

Am Montag hat Zeman bereits an mehreren Gedenkveranstaltungen teilgenommen. Auf dem Friedhof Père Lachaise wurde der gefallenen tschechoslowakischen Legionäre gedacht. Die tschechoslowakischen Freiwilligentruppen hatten sich vor 100 Jahren in Frankreich gegründet. Zeman legte außerdem Blumen am Grab von Natalja Gorbanjewskaja nieder, die gemeinsam mit Freunden im August 1968 in Moskau gegen die Okkupation der Tschechoslowakei protestiert hatte. Am Montagabend trifft Zeman mit Vertretern von Organisationen der in Frankreich lebenden Tschechen zusammen. 

NachrichtenTschechisches Fernsehen und China Central Television starten Kooperation

27-08-2014 15:33 | Till Janzer

Das öffentlich-rechtliche Tschechische Fernsehen plant eine Kooperation mit dem staatlichen chinesischen Sender China Central Television. Beide Medienanstalten einigten sich am Mittwoch in Prag auf den Austausch von Sendungen. Das Tschechische Fernsehen biete für das chinesische Publikum eine Serie von Reisedokumenten über Tschechien an, sagte eine Sprecherin des Senders. Welche Sendungen von China Central Television hierzulande gezeigt werden sollen, ist angeblich aber noch nicht geklärt.

Derzeit läuft in China bereits eine tschechische Werbekampagne, die auf potenzielle Touristen aus dem Land zielt. Die staatliche Agentur Czech Tourism hat dafür mehrere Fernsehspots produziert, die seit Juni im chinesischen Fernsehprogramm ausgestrahlt werden. 

SchauplatzGegengewicht im Internet? Neues Nachrichtenportal bringt Bewegung in Medienlandschaft

25-08-2014 16:44 | Annette Kraus

Andrej Babiš (Foto: Filip Jandourek, Archiv des Tschechischen Rundfunks) Dieser Eigentümerwechsel sorgte vergangenes Jahr für Schlagzeilen über Tschechien hinaus. Im Juni 2013 übernahm der Politiker und Unternehmer Andrej Babiš mit seinem Agrofert-Konzern das Verlagshaus Mafra – und damit die beiden auflagenstärksten seriösen Zeitungen des Landes, die Lidové Noviny und Mladá Fronta Dnes. Im Januar 2014 genehmigte das Kartellamt auch den Kauf der Londa-AG, die den hierzulande beliebtesten Radiosender Impuls betreibt. Kurz darauf stieg Babiš zum Finanzminister und Vizepremier auf. In Folge der Übernahme verließen bekannte tschechische Journalisten die Mafra-Zeitungen und gründeten ein neues Internetportal. Nach einem knappen halben Jahr können die Macher von Echo24.cz eine erste Bilanz ziehen.  mehr...

NachrichtenAußenminister Zaorálek hält Luftangriffe des US-Militärs gegen Islamisten im Irak für notwendig

09-08-2014 14:49 | Martina Schneibergová

Der tschechische Außenminister Lubomír Zaorálek (Sozialdemokraten) hält die Luftangriffe des US-Militärs gegen die Extremistengruppe „Islamischer Staat“ im Irak für notwendig. Die Situation im Nordirak bezeichnete der Außenminister für eine humanitäre Katastrophe. Er erklärte am Freitagabend gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Tschechischen Fernsehen, dass die Luftangriffe des US-Militärs das Mandat des UN-Sicherheitsrats haben sollen. Zaorálek zufolge überlegt die Tschechische Republik, ob sie den kurdischen Truppen Waffen liefern wird. Tschechien hat seinen Worten zufolge zudem vor, weitere humanitäre Hilfe in den Irak zu entsenden. 

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