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Das Politgespräch„Noch mehr Öl ins Feuer gegossen“ – Politologe Schuster zur Verschiebung des Streiks
Der Gewerkschaftsprotest gegen die Reformen der Regierung ist auf
Donnerstag verschoben. Doch unabhängig vom Termin ist es bereits die
dritte Kundgebung der Gewerkschaften im Laufe von zwölf Monaten. Im
Vergleich zu früheren Jahren, als in Tschechien kaum gestreikt wurde und
wenn, dann nur in einem sehr überschaubaren Rahmen, könnte der Kontrast
kaum größer sein. Dazu ein Gespräch mit dem Radio-Prag-Mitarbeiter und
Politologen Robert Schuster.
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Blick in die PresseČEZ muss Energie sichern – Staatliche Fördervereine brauchen Reform
In den Kommentarspalten der tschechischen Tagespresse spielen natürlich
die Ergebnisse der Kommunalwahlen und der „Zwischenstand“ bei den
Drittelwahlen zum Senat weiter eine große Rolle. Da uns die Wahlen aber
auch in den nächsten Tagen weiter beschäftigen werden, werfen wir heute
unseren Blick einmal besonders auf die Themen, die auch ohne Stimmzettel
eine Meinung provozieren.
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TagesechoParteiporträt Nr. 2: Bürgerdemokraten (ODS)
Die Bürgerdemokratische Partei, kurz ODS, ist die einzige Partei, die kurz
nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes entstanden ist und bis
heute überlebt hat. Die ersten freien Wahlen nach dem Fall des Kommunismus
brachten vor 20 Jahren dem Bürgerforum (OF) einen glänzenden Sieg. Mit
den freien Wahlen wurde jedoch eines der wichtigsten Ziele des
Bürgerforums erfüllt. Die Gruppierung, die während der Revolutionstage
im November 1989 entstanden ist, spaltete sich Anfang 1991 in zwei
Strömungen: die Bürgerbewegung (OH), die alsbald von der politischen
Szene verschwand, und die künftige Bürgerpartei (ODS).
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SchauplatzPremierminister Paroubek in Wien - ein Rückblick auf einen viel beachteten Besuch
In Tschechien ist sie - wenigstens bis jetzt - eines der beherrschenden
Themen des diesjährigen Sommers: Die Geste, die der tschechische
Regierungschef Jirí Paroubek gegenüber sudetendeutschen Antifaschisten
setzen will, um deren einstigen Kampf für den Erhalt einer demokratischen
Slowakei zu würdigen. Im In- und Ausland sorgte der Vorschlag für lebhafte
Diskussionen, und er bildete auch beim Wienbesuch Paroubeks am Donnerstag
vergangener Woche einen thematischen Schwerpunkt. Doch auch andere Fragen
gab es in der österreichischen Hauptstadt zu besprechen. Gerald Schubert
hat Jirí Paroubek nach Wien begleitet und folgenden Rückblick gestaltet:
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Forum GesellschaftFinanzierungskrise im tschechischen Gesundheitswesen
Die tschechische Medizin genießt international einen guten Ruf, ist aber
auch extrem kostpielig: Das hiesige Gesundheitssystem steckt bis über
beide Ohren in Schulden, in den vergangenen zwölf Jahren haben sich die
Ausgaben mehr als verdreifacht. In keinem anderen Ressort hat es in den
vergangenen zwei Jahren so häufig Ministerwechsel gegeben wie hier, allein
im vergangenen Jahr versuchten drei verschiedene Minister und
Ministerinnen, die zunehmende Verschuldung zu stoppen - ohne Erfolg. Um
eine Lösung der Situation herbeizuführen, hat Ministerpräsident Jiri
Paroubek in den vergangenen Wochen zahlreiche Krisensitzungen einberufen.
Über die verschiedenen Positionen und Lösungsmodelle, die dabei
vorgestellt wurden und über die Hintergründe der gegenwärtigen Finanzkrise
im Gesundheitswesen erfahren Sie mehr von Silja Schultheis.
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TagesechoAblösung des ersten tschechischen EU-Kommissars so gut wie fix
Nur ein halbes Jahr lang wird die Amtszeit von Pavel Telicka, dem ersten
tschechischen EU-Kommissar, insgesamt dauern. Denn die Entscheidung, dass
ihn bereits im November der bisherige Premierminister Vladimir Spidla
ablösen wird, die ist so gut fix. Und die Tatsache, dass Telicka für seine
Tätigkeit viel Lob geerntet hat, macht die Situation für niemanden
leichter. Mehr von Gerald Schubert: mehr...
TagesechoAuf künftige Regierung warten schwere Aufgaben
Wie Radio Prag bereits mehrfach berichtet hat: Tschechien ist auf dem Weg
zu einer neuen Regierung. Und bisher sieht es ganz danach aus, als würde
es eine Neuauflage der bisherigen Dreiparteienkoalition aus
Sozialdemokraten, Christdemokraten und Liberalen geben. Doch auch, wenn
vieles beim Alten bleibt: Einige Aufgaben wie etwa der Budgetbeschluss für
das Jahr 2005 oder die Lösung des Dauerproblems Mietengesetz können vor
der alten Regierung nun nicht mehr bewältigt werden und warten daher schon
jetzt auf die neue. Mehr von Gerald Schubert.
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