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TagesechoIm Dorf Nehvizdy wurde Landung der Heydrich-Attentäter vor 70 Jahren gedacht
In der Betrachtung auf die Geschehnisse während des Zweiten Weltkriegs
werden in Tschechien immer mehr Lücken geschlossen. Haben die Tschechen
dem Kampf ihrer Soldaten in den ausländischen Armeen von jeher viel Stolz
entgegengebracht, so ist der Widerstand vor Ort, im damaligen Protektorat
Böhmen und Mähren, dagegen noch immer nicht umfassend erforscht. Das hat
sich in den letzten Jahren stark geändert. Neuerlicher Beleg dafür ist
eine Gedenkveranstaltung, die am Mittwoch in der mittelböhmischen Gemeinde
Nehvizdy begangen wurde: Sie fand aus Anlass des 70. Jahrestages der
Landung jener zwei Fallschirmspringer statt, die fünf Monate später das
tödliche Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor Reinhard
Heydrich in Prag verübten. mehr...
Das PolitgesprächHorst Seehofer in Prag – Weniger Vergangenheit, mehr Zukunft
Zwei Tage lang weilte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer vergangene
Woche in Tschechien. Er machte somit sein Versprechen wahr, das er vor fast
genau einem Jahr bei seiner ersten Prager Visite gab: nämlich bald wieder
zu kommen. Die über viele Jahre dauernde Eiszeit zwischen den beiden
Nachbarländern wegen der Schirmherrschaft Bayerns über die
Sudetendeutschen scheint endgültig gebrochen. Die Politik holt nun in
großen Schritten nach, was die Unternehmen beider Länder mit ihren
intensiven Beziehungen und ihrer guten Vernetzung schon seit Jahren
praktizieren. mehr...
NachrichtenBayerns Ministerpräsident Seehofer tief bewegt bei Besuch von Gedenkstätten in Tschechien
TagesechoZweiter Besuch Seehofers in Prag – Normalisierung der tschechisch-bayerischen Beziehungen
Bereits zum zweiten Mal im Laufe eines Jahres besucht der bayerische
Ministerpräsident Prag. Während sein erster Besuch noch dazu gedacht war,
das Eis zu brechen – es handelte sich um den ersten offiziellen Besuch
eines bayerischen Ministerpräsidenten in Tschechien überhaupt – gilt
der jetzige Aufenthalt als ein Beweis für die Normalisierung der
Verhältnisse. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteWiderstand gegen die Nazis im Protektorat Böhmen und Mähren
Die Tschechen sind stolz auf die Teilnahme ihrer Soldaten in den
ausländischen Armeen während des Zweiten Weltkriegs. Zur Zeit des
Kommunismus wurde dieses Kapitel aus der tschechischen Geschichte
vernachlässigt, aber seit der Wende 1989 ist es dann allgemein bekannt
geworden. Der Widerstand vor Ort, im Protektorat Böhmen und Mähren,
während der Besatzung durch Hitler von 1939 bis 1945 steht dagegen immer
noch etwas im Schatten der Betrachtung. Dabei war er ebenso bedeutend wie
der Widerstand aus dem Ausland. mehr...
HörerforumErinnerungen an die Prager Straßenbahn
Die deutschsprachige Redaktion von Radio Prag erhält monatlich eine ganze
Reihe von Briefen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diesmal
sind aber auch Zuschriften aus Ungarn und Schweden bei uns angekommen. mehr...
TagesechoMammutserie über Attentat auf Reinhard Heydrich im Tschechischen Fernsehen
Am Sonntag lief im Tschechischen Fernsehen die erste Folge einer neuen
TV-Dokumentation. Thema der Serie, verteilt auf 44 Folgen, ist das Attentat
auf Reinhard Heydrich, Chef des Reichssicherheitshauptamtes der
Nazi-Diktatur in Deutschland und stellvertretender Reichsprotektor von
Böhmen und Mähren. Am 4. Juni 1942 wurde er bei einem Anschlag von
Fallschirmspringern der tschechoslowakischen Exilarmee in Prag getötet.
Als Vergeltung für das Attentat ließen die Machthaber während der so
genannten „Heydrichiade“ Hunderte von Menschen verhaften und
exekutieren und zerstörten die Dörfer Lidice und Ležáky. Die Ereignisse
bewegen viele Tschechen bis heute. mehr...
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