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TagesechoSchatz unter der Treppenstufe – Persönliche Gegenstände von Heydrich-Attentäter gefunden
Jan Kubiš war einer jener zwei Soldaten, die am 27. Mai 1942 ein Attentat
auf Reinhard Heydrich verübten. Der stellvertretende Reichsprotektor und
Führer des Reichssicherheitshauptamtes wurde dabei schwer verletzt und
erlag einige Tage später seinen Verletzungen. Kubiš und weitere
Mitglieder der Gruppe „Anthropoid“ wurden später in einer Prager
Kirche gestellt und begangen Selbstmord. Nun wurden bei
Renovierungsarbeiten im Geburtshaus von Kubiš bisher unbekannte Dokumente
gefunden. mehr...
TagesechoRequiem für 294 NS-Widerstandskämpfer und Opfer
Vor 70 Jahren wurden im KZ Mauthausen 264 tschechische Frauen und Männer
hingerichtet. Sie waren Verwandte oder Helfer der Fallschirmspringer, die
im Mai 1942 das Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor Reinhard
Heydrich durchführten. Am Dienstag wurde im Prager Veitsdom ein Requiem
für die hingerichteten tschechischen Widerstandskämpfer zelebriert. mehr...
TagesechoWidme meinen Besuch den Opfern des Nationalsozialismus – Bundespräsident Joachim Gauck in Tschechien
Am Mittwochmorgen traf der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck zu
seinem Antrittsbesuch in Tschechien ein. Gauck kam auf Einladung seines
tschechischen Amtskollegen Václav Klaus nach Prag. Am Vormittag führten
die beiden zunächst ein zweistündiges Gespräch auf der Prager Burg.
Danach traten beide Staatsoberhäupter vor die versammelte Presse. Für
Radio Prag war Lothar Martin vor Ort.
mehr...
Das Politgespräch„Ein Vierteljahrhundert stand der Konsum im Vordergrund“ – Politologe Schuster über neue Lust an Geschichte in Tschechien
Die Heiligen Kyrill und Method am Donnerstag und einen Tag später Jan Hus
am Freitag sind in Tschechien Feiertage. In den letzten Jahren lässt sich
beobachten, dass die Politiker nicht nur diese beiden Feiertage, sondern
generell alle historisch wichtigen Jubiläen für sich neu entdecken und
darin einen Anlass sehen, sich in Grundsatzreden an die breite
Öffentlichkeit zu wenden. Das Interesse der Menschen ist ihnen dann
nämlich sicher. Die Bereitschaft der Politiker, bei solchen Anlässen vor
die Mikrophone und Kameras zu treten, hat aber in einigen Fällen auch für
Kritik gesorgt. Es wird ihnen vorgeworfen, den betreffenden Jahrestag für
ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Mehr über diese Problematik im
Interview mit unserem Mitarbeiter, dem Politikwissenschaftler Robert
Schuster. mehr...
TagesechoGedenken in Prag: Vor 70 Jahren starben die Heydrich-Attentäter
Es war die bedeutendste Tat des tschechischen Widerstandskampfes während
des Zweiten Weltkriegs: das Attentat auf den stellvertretenden
Reichsprotektor Reinhard Heydrich. Die tschechischen Fallschirmspringer,
die sich an dem Attentat beteiligten, sind vor 70 Jahren ums Leben
gekommen. Sie starben nach einem stundenlangen Kampf mit einigen Hundert
SS-Angehörigen. An die Widerstandskämpfer wurde am Montag an dem Ort
erinnert, wo sie den Tod fanden: in der orthodoxen Prager
Kyrill-und-Method-Kirche. mehr...
Spaziergang durch PragGedenkstätte für Heydrich-Attentäter in der Kyrill-und-Method-Kirche
Am 27. Mai 1942 verübten tschechoslowakische Fallschirmspringer ein
Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor von Böhmen und Mähren,
Reinhard Heydrich. Nach einigen Tagen erlag Heydrich seinen Verletzungen.
Auf die Tat der Widerstandskämpfer reagierte das NS-Regime mit einer Welle
von Vergeltungsmaßnahmen. Die Attentäter versteckten sich nach dem
Anschlag in einer orthodoxen Kirche im Prager Stadtzentrum. In diesem
Versteck sind die sieben Fallschirmspringer 20 Tage später umgekommen. An
dem Ort, wo die Attentäter einst versteckt waren, befindet sich heute eine
Gedenkstätte für die Widerstandskämpfer. mehr...
Das Politgespräch„Kleine Gesten können große Wirkung entfalten“ – Politologe Schuster über Gaucks Brief zu Lidice
Das vergangene Wochenende stand in Tschechien ganz im Zeichen des Gedenkens
an den 70. Jahrestag des Massakers im mittelböhmischen Lidice und später
im ostböhmischen Ležáky. Die Nazis ließen damals als Rache für das
erfolgreiche Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor Reinhard
Heydrich alle männlichen Einwohner dieser beiden Dörfer erschießen, die
Frauen und Kinder wurden verschleppt und beide Orte niedergebrannt. Aus
Anlass des Gedenkens schickte der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck
seinem tschechischen Amtskollegen Vaclav Klaus einen offiziellen Brief, in
dem er im Namen Deutschlands seine tiefe Betroffenheit und Scham angesichts
dieser Gräueltaten ausgedrückt hat. Ausdrücklich hob der
Bundespräsident den Mut der Heydrich-Attentäter und deren
Vorbildcharakter hervor. mehr...
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