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SchauplatzDirektwahl des Präsidenten: Zustimmung bei Wählern, Skepsis bei Experten

13-02-2012 15:30 | Robert Schuster

Als im Jahr 2003 das tschechische Parlament einen neuen Präsidenten wählen wollte und dies erst nach mehreren Anläufen und einer beispiellosen Schlammschlacht gelang, schlugen einige Politiker vor die Verfassung zu ändern und das Staatsoberhaupt künftig direkt vom Volk wählen zu lassen. Es dauerte neun Jahre, bis diese Idee politische Wirklichkeit wurde. Doch ungeachtet der klaren Zustimmung für die Einführung der Direktwahl in beiden Kammern des Parlaments, bleiben einige wichtige Fragen offen. Mehr dazu erfahren Sie nun von Robert Schuster in der folgenden Ausgabe unserer Sendereihe Schauplatz. mehr...

TagesechoStaatspräsident Tschechiens wird künftig direkt von Bürgern gewählt

09-02-2012 16:31 | Markéta Kachlíková

Tschechische Bürger können ihren Präsidenten in Zukunft selbst wählen. Bereits über den Nachfolger von Václav Klaus werden sie Anfang kommenden Jahres in einer Direktwahl entscheiden. Nach dem Abgeordnetenhaus stimmte am Mittwoch auch der Senat für die Einführung der Direktwahl. Es ist die bedeutendste Verfassungsänderung seit 1993, als die eigenständige Tschechische Republik entstand. Mehr von Markéta Kachlíková. mehr...

Forum GesellschaftMehr als nur Wissenstransfer: Die Internationale Antikorruptionsakademie

09-02-2012 15:55 | Gerald Schubert

Internationale Antikorruptionsakademie (Foto: Gerald Schubert) Nicht nur in Tschechien ist der Kampf gegen Korruption ein regelmäßiges Wahlkampfthema. Ebenso regelmäßig füllen zwischen den Wahlen diverse Korruptionsfälle die Zeitungsspalten. Die Bekämpfung der Korruption braucht jedoch einen langen Atem. Der Blick auf das nächste Wahlergebnis oder die Schlagzeile von morgen reicht nicht aus, und nationale Perspektiven müssen durch internationale Zusammenarbeit ergänzt werden. Das entsprechende Know-how kann man neuerdings an der Internationalen Antikorruptionsakademie im österreichischen Laxenburg erwerben. Tschechien ist Gründungsmitglied. mehr...

Das Politgespräch„Ein erster großer Kopf rollt“ – Politologe Schuster über Korruption in Prag

23-01-2012 16:42 | Robert Schuster, Markéta Kachlíková

Wer am Sonntag die Hauptnachrichtensendung des privaten tschechischen Fernsehsenders TV Nova verfolgt hat, dürfte seinen Ohren nicht getraut haben. Da hieß es nämlich, dass am Freitag eine bisher unbekannte Person bei Gericht die Pfändung des gesamten Vermögens der Stadt Prag verhängen ließ. In der Praxis bedeutet das, dass die Stadt nicht über ihr Eigentum verfügen darf. Und im Extremfall würde das heißen, dass zum Beispiel wichtige Sehenswürdigkeiten, wie die weltbekannte Karlsbrücke, das Altstädter Rathaus, oder auch der Wenzelsplatz, verkauft werden könnten. mehr...

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