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SchauplatzDirektwahl des Präsidenten: Zustimmung bei Wählern, Skepsis bei Experten
Als im Jahr 2003 das tschechische Parlament einen neuen Präsidenten
wählen wollte und dies erst nach mehreren Anläufen und einer
beispiellosen Schlammschlacht gelang, schlugen einige Politiker vor die
Verfassung zu ändern und das Staatsoberhaupt künftig direkt vom Volk
wählen zu lassen. Es dauerte neun Jahre, bis diese Idee politische
Wirklichkeit wurde. Doch ungeachtet der klaren Zustimmung für die
Einführung der Direktwahl in beiden Kammern des Parlaments, bleiben einige
wichtige Fragen offen. Mehr dazu erfahren Sie nun von Robert Schuster in
der folgenden Ausgabe unserer Sendereihe Schauplatz. mehr...
TagesechoStaatspräsident Tschechiens wird künftig direkt von Bürgern gewählt
Tschechische Bürger können ihren Präsidenten in Zukunft selbst wählen.
Bereits über den Nachfolger von Václav Klaus werden sie Anfang kommenden
Jahres in einer Direktwahl entscheiden. Nach dem Abgeordnetenhaus stimmte
am Mittwoch auch der Senat für die Einführung der Direktwahl. Es ist die
bedeutendste Verfassungsänderung seit 1993, als die eigenständige
Tschechische Republik entstand. Mehr von Markéta Kachlíková. mehr...
Forum GesellschaftMehr als nur Wissenstransfer: Die Internationale Antikorruptionsakademie
Nicht nur in Tschechien ist der Kampf gegen Korruption ein regelmäßiges
Wahlkampfthema. Ebenso regelmäßig füllen zwischen den Wahlen diverse
Korruptionsfälle die Zeitungsspalten. Die Bekämpfung der Korruption
braucht jedoch einen langen Atem. Der Blick auf das nächste Wahlergebnis
oder die Schlagzeile von morgen reicht nicht aus, und nationale
Perspektiven müssen durch internationale Zusammenarbeit ergänzt werden.
Das entsprechende Know-how kann man neuerdings an der Internationalen
Antikorruptionsakademie im österreichischen Laxenburg erwerben. Tschechien
ist Gründungsmitglied. mehr...
Das Politgespräch„Ein erster großer Kopf rollt“ – Politologe Schuster über Korruption in Prag
Wer am Sonntag die Hauptnachrichtensendung des privaten tschechischen
Fernsehsenders TV Nova verfolgt hat, dürfte seinen Ohren nicht getraut
haben. Da hieß es nämlich, dass am Freitag eine bisher unbekannte Person
bei Gericht die Pfändung des gesamten Vermögens der Stadt Prag verhängen
ließ. In der Praxis bedeutet das, dass die Stadt nicht über ihr Eigentum
verfügen darf. Und im Extremfall würde das heißen, dass zum Beispiel
wichtige Sehenswürdigkeiten, wie die weltbekannte Karlsbrücke, das
Altstädter Rathaus, oder auch der Wenzelsplatz, verkauft werden könnten. mehr...
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