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SchauplatzTschechien und die euro-atlantischen Beziehungen
Während auf der politischen Bühne Tschechiens seit Wochen die wohl
schwerste Regierungskrise dieser Legislaturperiode ausgefochten wird, wird
hinter den Kulissen in vielen Bereichen Business as usual gemacht -
wenigstens so gut es halt geht. Das gilt vor allem für das Parkett der
Außenpolitik, und erst recht dann, wenn Europa und die Vereinigten Staaten
von Amerika den Versuch unternehmen, ihrer zuletzt etwas holprig gewordenen
Beziehung neuen Schwung zu geben. In der Debatte um eine Neugestaltung der
transatlantischen Partnerschaft, die durch den Europa-Besuch von
US-Präsident George W. Bush vorige Woche neue Nahrung bekommen hat, kann
das EU-Mitglied Tschechien schließlich kein Zaungast bleiben. Welche
Stellung aber nimmt Prag in dieser transatlantischen Achse zurzeit ein?
Spielen die Begriffe "Altes" und "Neues Europa" dabei
noch eine Rolle? Und wie werden diese Fragen innerhalb Tschechiens
diskutiert? Hören Sie dazu den nun folgenden "Schauplatz" von
Gerald Schubert:
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TagesechoEU-Verfassung: Anti-Dekalog von Václav Klaus stößt auf Widerstand
Die ablehnende Haltung des tschechischen Präsidenten Václav Klaus gegenüber
der Europäischen Verfassung sorgt wieder einmal für Aufsehen. Diesmal nicht
nur in der heimischen Politik, sondern auch auf europäischer Ebene. Gerald
Schubert berichtet:
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TagesechoGross will ohne Christdemokraten regieren, Christdemokraten fordern Rücktritt des Premiers
Die Koalitionskrise in Tschechien geht weiter. Die Affäre um
undurchsichtige Immobiliengeschäfte des sozialdemokratischen
Ministerpräsidenten Stanislav Gross hat sich nach einer turbulenten
Krisensitzung am Mittwochabend weiter zugespitzt. Die mitregierenden
Christdemokraten forderten Gross erneut zum Rücktritt auf. Gross wiederum
sagte, er warte darauf, dass die drei christdemokratischen Minister das
Kabinett verlassen. In diesem Fall will sich jedoch der dritte
Koalitionspartner, die liberale Freiheitsunion, ebenfalls aus der
Regierung zurückziehen. Markéta Kachlíková fast die Entwicklung zusammen.
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TagesechoDoppelgipfel in Brüssel: Ein starkes Europa ist ein starker Partner
Höchste politische Repräsentanten aus insgesamt 32 Staaten kamen am
Dienstag in Brüssel bei den Gipfeltreffen von EU und NATO zusammen.
Besonders intensiv wurde dabei das Erstarken der transatlantischen Achse
heraufbeschworen, die zuletzt vor allem durch den Irak-Krieg geschwächt
worden war. Als sichtbarster Ausdruck dafür gilt der Besuch von
US-Präsident George W. Bush auf dem Treffen der EU-Staats- und
Regierungschefs. Mit Einzelheiten meldet sich direkt aus Brüssel Gerald
Schubert:
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