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TagesechoGedenkakt für die Heydrichattentäter
Am 18. Juni nahmen Präsident Klaus, Vertreter der Regierung und des
Parlaments an einem feierlichen Gottesdienst in der orthodoxen Kyrill und
Methodiuskirche teil, die sich in der in der Nähe des Karlsplatzes in Prag
befindet. Vor 65 Jahren hatten sich hier die Heydrich-Attentäter versteckt
und nach ausweglosem Kampf mit der SS das Leben genommen. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDas Heydrich Attentat (2) - Die Vernichtung von Lidice
Nach dem Attentat auf Reinhard Heydrich und dessen Tod am 4. Juni 1942 war
die tschechische Bevölkerung brutalen Vergeltungsmaßnahmen ausgesetzt. Die
deutsche Besatzungsmacht verhängte das Standrecht, täglich wurden Menschen
verhaftet und hingerichtet. Diese Zeit wurde später von den Tschechen als
Heydrichiade bezeichnet. Ihr fielen Tausende Menschen zum Opfer. Am 10.
Juni 1942 wurde das Dorf Lidice nordwestlich von Prag dem Erdboden
gleichgemacht, Zwei Wochen später erlitt der kleine Ort Leáky bei
Pardubice / Pardubitz das gleiche Schicksal. Das Schicksal von Lidice
wurde innerhalb kurzer Zeit in der ganzen Welt bekannt. Lidice wurde zu
einem Symbol für den NS-Terror. In unserem heutigen Kapitel aus der
tschechischen Geschichte beschäftigt sich Andreas Wiedemann mit den Folgen
des Attentats auf Reinhard Heydrich. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDas Attentat auf Reinhard Heydrich und seine Folgen
Vor fast genau 65 Jahren, am 27. Mai 1942, verübten die beiden
Fallschirmspringer Josef Gabcik und Jan Kubis ihr Attentat auf Reinhard
Heydrich, Chef des Reichssicherheitshauptamtes und stellvertretender
Reichsprotektor im Protektorat Böhmen und Mähren. Heydrich, der häufig als
Henker von Prag bezeichnet wurde, starb einige Tage später. Das Attentat
auf Heydrich war das einzige erfolgreiche Attentat auf einen hohen
NS-Funktionär in Europa. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteMai 1946: Die Hinrichtung von Karl Hermann Frank und das Schicksal von Kamil Rössler
Die Tschechoslowakei erlebte vor 60 Jahren eine große Genugtuung für das
Kriegsleiden: Der Naziverbrecher Karl Hermann Frank wurde in Prag zum Tode
verurteilt und öffentlich hingerichtet. Der Gerichtsprozess hatte aber auch
noch ein anderes Opfer. Mehr dazu im heutigen Geschichtskapitel von Jakub
Siska.
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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDer Rundfunk im Protektorat III
Auch in diesem Kapitel aus der tschechischen Geschichte setzen wir unsere
Sendereihe über den Rundfunk im Protektorat fort. Diesmal erfahren Sie von
Katrin Bock einiges über organisatorische Veränderungen des
Protektoratrundfunks.
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Kapitel aus der Tschechischen GeschichteDie Zerstörung von Lezaky
Das Schicksal des böhmischen Dorfes Lidice ist in aller Welt bekannt. Als
Vergeltungsakt für das Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor
Reinhard Heydrich war das kleine Dorf am 10. Juni 1942 vernichtet worden,
die Männer an Ort und Stelle erschossen, die Frauen und Kinder in
Konzentrationslager verschleppt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Lidice
zum internationalen Symbol des Freiheitskampfes gegen die
Nationalsozialisten. Lidice verschwand nicht von der Landkarte und im
Vergessen, wie es die deutschen Okkupanten verkündet hatten. Gleich nach
Kriegsende begann man mit dem Wiederaufbau. 145 Frauen und 17 Kinder kehrten
zurück und bezogen die neugebauten Häuser. Ein ganz anderes Schicksal hatte
dagegen das kleine ostböhmische Dorf Lezaky.
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TagesechoErinnerung an tschechoslowakische Fallschirmspringer von 1942
Vor 60 Jahren, am 18. Juni 1942, sind die tschechoslowakischen
Fallschirmspringer Jan Kubis und Jozef Gabcik gestorben, die sich am
Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor Reinhard Heydrich
beteiligt hatten. Aus diesem Anlass wurde in Prag am Dienstag ein Pietätakt
veranstaltet. Markéta Maurová berichtet.
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