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TagesechoIm Dorf Nehvizdy wurde Landung der Heydrich-Attentäter vor 70 Jahren gedacht
In der Betrachtung auf die Geschehnisse während des Zweiten Weltkriegs
werden in Tschechien immer mehr Lücken geschlossen. Haben die Tschechen
dem Kampf ihrer Soldaten in den ausländischen Armeen von jeher viel Stolz
entgegengebracht, so ist der Widerstand vor Ort, im damaligen Protektorat
Böhmen und Mähren, dagegen noch immer nicht umfassend erforscht. Das hat
sich in den letzten Jahren stark geändert. Neuerlicher Beleg dafür ist
eine Gedenkveranstaltung, die am Mittwoch in der mittelböhmischen Gemeinde
Nehvizdy begangen wurde: Sie fand aus Anlass des 70. Jahrestages der
Landung jener zwei Fallschirmspringer statt, die fünf Monate später das
tödliche Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor Reinhard
Heydrich in Prag verübten. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteWiderstand gegen die Nazis im Protektorat Böhmen und Mähren
Die Tschechen sind stolz auf die Teilnahme ihrer Soldaten in den
ausländischen Armeen während des Zweiten Weltkriegs. Zur Zeit des
Kommunismus wurde dieses Kapitel aus der tschechischen Geschichte
vernachlässigt, aber seit der Wende 1989 ist es dann allgemein bekannt
geworden. Der Widerstand vor Ort, im Protektorat Böhmen und Mähren,
während der Besatzung durch Hitler von 1939 bis 1945 steht dagegen immer
noch etwas im Schatten der Betrachtung. Dabei war er ebenso bedeutend wie
der Widerstand aus dem Ausland. mehr...
HörerforumErinnerungen an die Prager Straßenbahn
Die deutschsprachige Redaktion von Radio Prag erhält monatlich eine ganze
Reihe von Briefen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diesmal
sind aber auch Zuschriften aus Ungarn und Schweden bei uns angekommen. mehr...
TagesechoWie drei Männer aus Lidice überlebten – Ausstellung in Mittelböhmen
Seit der Tragödie von Lidice sind 69 Jahre vergangenen. Das
mittelböhmische Dorf wurde am 10. Juni 1942 von den NS-Besatzern dem Boden
gleichgemacht. Die Männer aus Lidice wurden vor Ort erschossen, Frauen und
Kinder ins KZ verschleppt. Einige Männer aus Lidice kämpften aber in der
Zeit, als ihr Dorf von den Besatzern überfallen wurde, weit von der Heimat
entfernt gegen Nazi-Deutschland. Mit diesen kaum bekannten Fakten aus der
Geschichte des Ortes befasst sich eine Ausstellung, die im Bergbaumuseum
Mayrau im mittelböhmischen Vinařice zu sehen ist. mehr...
TagesechoIn Prag erinnern „Stolpersteine“ an die Opfer der Nazis
„Stolpersteine“, diesen Namen trägt ein Projekt, mit dem europaweit an
die Opfer des Nationalsozialismus gedacht wird. Jeder Stein ist ein
Würfel
von 10 Zentimeter Seitenlänge und hat eine Messingplatte auf der
Oberfläche. Auf dieser stehen der Name und die Lebensdaten des Opfers.
Jeder Stein wird in den Bürgersteig vor dem Haus verlegt, in dem das von
den Nazis ermordete Opfer zuletzt gewohnt hat. In Tschechien werden die
Stolpersteine seit drei Jahren installiert. Allein in Prag sollen in
diesem
Jahr 81 neue hinzukommen, der erste wurde am Montag verlegt. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteLidice, ein Dorf, das in einer Nacht aufhörte zu existieren
Am 10. Juni 1942 verschwand ein Dorf, das zwischen Prag und Kladno liegt.
Sein Name wurde zum Symbol der Leiden, die die Tschechen während der
deutschen Okkupation zu ertragen hatten. Lidice heißt das Dorf. Seine
Zerstörung war die Vergeltung der Deutschen für das Attentat auf den
stellvertretenden Reichsprotektor Reinhard Heydrich. Nach Lidice ist unser
Mitarbeiter Pavel Polák gefahren, um eine Augenzeugin zu besuchen. mehr...
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