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TagesechoIm Dorf Nehvizdy wurde Landung der Heydrich-Attentäter vor 70 Jahren gedacht

28-12-2011 14:38 | Lothar Martin

In der Betrachtung auf die Geschehnisse während des Zweiten Weltkriegs werden in Tschechien immer mehr Lücken geschlossen. Haben die Tschechen dem Kampf ihrer Soldaten in den ausländischen Armeen von jeher viel Stolz entgegengebracht, so ist der Widerstand vor Ort, im damaligen Protektorat Böhmen und Mähren, dagegen noch immer nicht umfassend erforscht. Das hat sich in den letzten Jahren stark geändert. Neuerlicher Beleg dafür ist eine Gedenkveranstaltung, die am Mittwoch in der mittelböhmischen Gemeinde Nehvizdy begangen wurde: Sie fand aus Anlass des 70. Jahrestages der Landung jener zwei Fallschirmspringer statt, die fünf Monate später das tödliche Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor Reinhard Heydrich in Prag verübten. mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteWiderstand gegen die Nazis im Protektorat Böhmen und Mähren

22-10-2011 02:01 | Jakub Siska

Die Tschechen sind stolz auf die Teilnahme ihrer Soldaten in den ausländischen Armeen während des Zweiten Weltkriegs. Zur Zeit des Kommunismus wurde dieses Kapitel aus der tschechischen Geschichte vernachlässigt, aber seit der Wende 1989 ist es dann allgemein bekannt geworden. Der Widerstand vor Ort, im Protektorat Böhmen und Mähren, während der Besatzung durch Hitler von 1939 bis 1945 steht dagegen immer noch etwas im Schatten der Betrachtung. Dabei war er ebenso bedeutend wie der Widerstand aus dem Ausland. mehr...

HörerforumErinnerungen an die Prager Straßenbahn

18-10-2011 17:41 | Markéta Kachlíková

Foto: Ralf Urbanczyk Die deutschsprachige Redaktion von Radio Prag erhält monatlich eine ganze Reihe von Briefen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diesmal sind aber auch Zuschriften aus Ungarn und Schweden bei uns angekommen. mehr...

TagesechoWie drei Männer aus Lidice überlebten – Ausstellung in Mittelböhmen

17-06-2011 16:02 | Martina Schneibergová

Seit der Tragödie von Lidice sind 69 Jahre vergangenen. Das mittelböhmische Dorf wurde am 10. Juni 1942 von den NS-Besatzern dem Boden gleichgemacht. Die Männer aus Lidice wurden vor Ort erschossen, Frauen und Kinder ins KZ verschleppt. Einige Männer aus Lidice kämpften aber in der Zeit, als ihr Dorf von den Besatzern überfallen wurde, weit von der Heimat entfernt gegen Nazi-Deutschland. Mit diesen kaum bekannten Fakten aus der Geschichte des Ortes befasst sich eine Ausstellung, die im Bergbaumuseum Mayrau im mittelböhmischen Vinařice zu sehen ist. mehr...

TagesechoIn Prag erinnern „Stolpersteine“ an die Opfer der Nazis

13-06-2011 15:34 | Markéta Kachlíková

Ein Stolperstein (Foto: ČTK) „Stolpersteine“, diesen Namen trägt ein Projekt, mit dem europaweit an die Opfer des Nationalsozialismus gedacht wird. Jeder Stein ist ein Würfel von 10 Zentimeter Seitenlänge und hat eine Messingplatte auf der Oberfläche. Auf dieser stehen der Name und die Lebensdaten des Opfers. Jeder Stein wird in den Bürgersteig vor dem Haus verlegt, in dem das von den Nazis ermordete Opfer zuletzt gewohnt hat. In Tschechien werden die Stolpersteine seit drei Jahren installiert. Allein in Prag sollen in diesem Jahr 81 neue hinzukommen, der erste wurde am Montag verlegt. mehr...

Kapitel aus der Tschechischen GeschichteLidice, ein Dorf, das in einer Nacht aufhörte zu existieren

11-06-2011 | Pavel Polák

Lidice Am 10. Juni 1942 verschwand ein Dorf, das zwischen Prag und Kladno liegt. Sein Name wurde zum Symbol der Leiden, die die Tschechen während der deutschen Okkupation zu ertragen hatten. Lidice heißt das Dorf. Seine Zerstörung war die Vergeltung der Deutschen für das Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor Reinhard Heydrich. Nach Lidice ist unser Mitarbeiter Pavel Polák gefahren, um eine Augenzeugin zu besuchen. mehr...

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