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TagesechoIm Dorf Nehvizdy wurde Landung der Heydrich-Attentäter vor 70 Jahren gedacht
In der Betrachtung auf die Geschehnisse während des Zweiten Weltkriegs
werden in Tschechien immer mehr Lücken geschlossen. Haben die Tschechen
dem Kampf ihrer Soldaten in den ausländischen Armeen von jeher viel Stolz
entgegengebracht, so ist der Widerstand vor Ort, im damaligen Protektorat
Böhmen und Mähren, dagegen noch immer nicht umfassend erforscht. Das hat
sich in den letzten Jahren stark geändert. Neuerlicher Beleg dafür ist
eine Gedenkveranstaltung, die am Mittwoch in der mittelböhmischen Gemeinde
Nehvizdy begangen wurde: Sie fand aus Anlass des 70. Jahrestages der
Landung jener zwei Fallschirmspringer statt, die fünf Monate später das
tödliche Attentat auf den stellvertretenden Reichsprotektor Reinhard
Heydrich in Prag verübten. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteTschechische Weihnachten 1918 – 1989: seit der Gründung der Republik bis zur Samtenen Revolution
Der Christbaum mit strahlenden Kerzen, die Weihnachtskrippen, die
Bescherung zu Heiligabend, der Karpfen, hausgemachtes Gebäck - dies und
vieles mehr sind heutzutage Symbole, die in unseren Breiten für
Weihnachten stehen. Im Prinzip ein Fest in Hülle und Fülle in einer
friedlichen Atmosphäre. Und vor allem im engen Kreis der Familie. Für
viele Tschechen kommen noch die vergangenen 22 Jahre hinzu, das heißt das
Leben in Freiheit als bedeutender Faktor. Dass aber die Zeichen der
Weihnachtszeit in der Vergangenheit oft anders standen, davon erzählt ein
vor Jahresfrist erschienenes Buch mit dem Titel „Tschechische Weihnachten
1918 – 1989: seit der Gründung der Republik bis zur Samtenen
Revolution“. Kurz vor Weihnachten haben die Tschechischen Zentren in
München, Düsseldorf und Berlin Präsentationen dieses Buches in
Deutschland veranstaltet. Geschrieben wurde das Werk vom Historikerehepaar
Petr Koura und Pavlína Kourová. Jitka Mládková hat mit der männlichen
Hälfte des Autorenduos gesprochen. Sie hören eine Sonderausgabe unseres
Kapitels aus der tschechischen Geschichte. mehr...
TagesechoAbschied von Havel: Staatstrauer, Sondergesetz und großes Begräbnis
Tschechien nimmt weiter Abschied von seinem verstorbenen ehemaligen
Staatspräsidenten Václav Havel. Am Dienstag gedachte das Abgeordnetenhaus
mit einer Sondersitzung des Dramatikers, der vom Dissidenten zum Politiker
wurde. Die Regierung in Prag hat Staatstrauer angeordnet und zum Begräbnis
Havels werden hochgestellte Gäste aus der ganzen Welt erwartet. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteTriumphale Rückkehr - der Weg zum tschechischen Kult um Edvard Beneš
Edvard Beneš, der ehemalige tschechoslowakische Staatspräsident, ist Held
und Reizfigur zugleich. Es kommt nur darauf an, wen man fragt. Vor einigen
Wochen haben wir hier in unseren Sendungen bereits über die
sudetendeutsche Wahrnehmung von Beneš gesprochen. Nun beleuchten wir das
Bild, das sich die tschechoslowakischen Bürger von ihrem Präsidenten
gemacht haben- und zwar in der Zeit ab dem Münchner Abkommen von 1938, als
Beneš abdankte, und vor allem während seiner triumphalen Rückkehr in die
Nachkriegs-Tschechoslowakei. mehr...
Tagesecho„Kennen wir uns?“ – Studie untersucht Verhältnis zwischen Visegrad-Staaten
Wie gut kennen sich die Länder der Visegrad-Gruppe untereinander? Dieser
Frage ging eine Studie nach, die vergangene Woche im Rahmen einer Konferenz
in Prag vorgestellt wurde. Die Visegrad-Staaten, also Polen, Ungarn,
Tschechien und die Slowakei bemühen sich seit 1991 um mehr Zusammenarbeit.
Doch hat diese Kooperation auch zu einer gesellschaftlichen Annäherung
geführt? mehr...
Reiseland TschechienVerehrt, verspottet, vergessen: Ausstellung über First Ladies in Roztoky bei Prag
Schicksal oder Mission? Diese Frage wird im Untertitel einer Ausstellung
gestellt, die vor kurzem im Mittelböhmischen Museum in Roztoky bei Prag
eröffnet wurde. Thema der Ausstellung ist das Leben und die Rolle der
Ehefrauen der tschechoslowakischen und tschechischen Präsidenten. Einige
von ihnen wurden von der Öffentlichkeit geliebt, andere wurden eher
verspottet. Von einigen der First Ladies wusste man nur noch, dass es sie
gab. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteVor und nach dem Zweiten Weltkrieg: Beneš durch deutschböhmische Brille
Edvard Beneš war am 13. und 14. Oktober das Thema einer Konferenz im
Goetheinstitut in Prag. Geladen hatten das Masaryk-Institut und das Archiv
der Wissenschaften gemeinsam mit dem Collegium Carolinum aus München. Ziel
war es, die kontroversen Wahrnehmungen des ehemaligen Außenministers und
Staatspräsidenten der Ersten Tschechoslowakischen Republik
wissenschaftlich zu erfassen und den Forschungsstand zu dokumentieren.
Marco Zimmermann war auf der Konferenz und berichtet, wie sich das Bild
Benešs bei den Deutschen aus der Tschechoslowakei gewandelt hat. Sie
hören eine neue Ausgabe unserer Sendereihe „Kapitel aus der
tschechischen Geschichte“. mehr...
Tagesecho„Ein normaler Gegenstand historischer Forschung“ - Internationale Tagung zu Edvard Beneš in Prag
Viel Historikerprominenz versammelte sich im Prager Goethe-Institut. Am
Donnerstag und Freitag hat dort eine internationale Konferenz zu Edvard
Beneš stattgefunden. Der bekannte und umstrittene Politiker der
Tschechoslowakei – mit vielen guten und schlechten Attributen durch
Tschechen und Deutsche bedacht – ist eine Person, an der sich
Generationen abgearbeitet haben. Die Konferenz möchte eine
Bestandsaufnahme der bisherigen Forschung leisten und den Umgang mit der
Person auf die wissenschaftliche Ebene stellen. mehr...
TagesechoParoubeks Neue: Ehemaliger Premier gründet linksgerichtete Partei
In das tschechische Parteienspektrum ist erneut Bewegung gekommen. Während
zuletzt vor allem neue liberale und konservative Parteien von sich reden
machten, entsteht nun eine neue politische Kraft der Linken, und zwar durch
Ex-Premier Jiří Paroubek. Er hat die Sozialdemokraten verlassen und will
nun eine Partei gründen, die sich zumindest dem Namen nach an die
Nationalen Sozialisten des früheren tschechoslowakischen Präsidenten
Edvard Beneš anlehnt. mehr...
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