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TagesechoStromnetze: Tschechien überlegt von Deutschland Transitgebühren zu verlangen
Seit vielen Jahren schon kritisieren tschechische Politiker, dass das
Energienetz ihres Landes immer wieder Strom aus deutschen Windkraftwerken
aufnehmen muss und dabei an seine Belastungsgrenzen gerät. Nach
tschechischen Berechnungen sollen diese Fälle noch zugenommen haben, seit
im Nachbarland der Atomausstieg eingeleitet wurde. Hintergrund ist, dass
Deutschland selbst beim Ausbau seines Stromnetzes nicht hinterherkommt. Im
Herbst hatten die Politiker in Prag deswegen den Einbau so genannter
Phasenschieber erwogen. Doch nun gibt es eine neue Idee. mehr...
Tagesecho„Weiter ein Stabilisierungsfaktor“ – 15 Jahre Deutsch-Tschechische Erklärung
Im Januar 1997 war es soweit: Bundeskanzler Helmut Kohl und der
tschechische Premier Václav Klaus unterzeichneten die Deutsch-Tschechische
Erklärung. Das Dokument wurde zum Grundstein für die Aussöhnung der
Menschen aus beiden Ländern. Denn Tschechien und Deutschland vereinbarten,
dass die Vergangenheit nicht die Beziehungen der Gegenwart belasten soll.
Auf dieser Grundlage sind seitdem Hunderte von Initiativen entstanden und
es haben viele Begegnungen stattgefunden. Bei der Verwirklichung solcher
Projekte hilft der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds, der aus der
Erklärung heraus gegründet wurde. Tomáš Jelínek ist tschechischer
Co-Vorsitzender des Zukunftsfonds, gegenüber Radio Prag bilanzierte er 15
Jahre Deutsch-Tschechische Erklärung. mehr...
Heute am MikrophonLeitmeritz ist mir vertraut: Michael Gösel über die Arbeit des Freundeskreises Fulda – Litoměřice
Was hat die hessische Stadt Fulda mit dem nordböhmischen Litoměřice /
Leitmeritz gemeinsam? Darüber mehr erfahren Sie im folgenden Interview mit
Michael Gösel, dem Vorsitzenden des Freundeskreises Fulda –
Litoměřice, der in diesem Jahr sein 10. Jubiläum begeht. mehr...
Kapitel aus der Tschechischen GeschichteTschechische Weihnachten 1918 – 1989: seit der Gründung der Republik bis zur Samtenen Revolution
Der Christbaum mit strahlenden Kerzen, die Weihnachtskrippen, die
Bescherung zu Heiligabend, der Karpfen, hausgemachtes Gebäck - dies und
vieles mehr sind heutzutage Symbole, die in unseren Breiten für
Weihnachten stehen. Im Prinzip ein Fest in Hülle und Fülle in einer
friedlichen Atmosphäre. Und vor allem im engen Kreis der Familie. Für
viele Tschechen kommen noch die vergangenen 22 Jahre hinzu, das heißt das
Leben in Freiheit als bedeutender Faktor. Dass aber die Zeichen der
Weihnachtszeit in der Vergangenheit oft anders standen, davon erzählt ein
vor Jahresfrist erschienenes Buch mit dem Titel „Tschechische Weihnachten
1918 – 1989: seit der Gründung der Republik bis zur Samtenen
Revolution“. Kurz vor Weihnachten haben die Tschechischen Zentren in
München, Düsseldorf und Berlin Präsentationen dieses Buches in
Deutschland veranstaltet. Geschrieben wurde das Werk vom Historikerehepaar
Petr Koura und Pavlína Kourová. Jitka Mládková hat mit der männlichen
Hälfte des Autorenduos gesprochen. Sie hören eine Sonderausgabe unseres
Kapitels aus der tschechischen Geschichte. mehr...
SpezialRichard von Weizsäcker: Havel hatte die richtige Richtung seines Weges in seinem Wesen
Einer der Gäste, die gerne zum Begräbnis von Václav Havel gekommen
wären, aber wegen gesundheitlicher Probleme absagen mussten, ist der
ehemalige deutsche Bundespräsident Richard von Weizsäcker. Vor einigen
Tagen hat er bereits gegenüber dem Tschechischen Rundfunk über sein
Verhältnis zu Havel gesprochen. Václav Havel bezeichnete ihn häufig als
den „Lehrer seiner Präsidentschaft“. Über diese Beschreibung muss
Weizsäcker selbst aber schmunzeln: mehr...
Aviso: CZ-Kultur grenzenlosK. J. Erben, Europa und Nationalsozialismus sowie Kunst der Roma: Schwerpunkte des Jahres 2012 in München
Der tschechische Dichter des 19. Jahrhunderts Karel Jaromír Erben, eine
historische Reihe „Europa und Nationalsozialismus“ sowie
zeitgenössische Kunst der Roma in Europa: Das sind drei Schwerpunkte im
Programm des Tschechischen Zentrums in München im kommenden Jahr. Mehr
erfahren Sie aus dem Gespräch mit der Leiterin des Zentrums, Zuzana
Jürgens. mehr...
Heute am Mikrophon„Havel blieb immer Havel“ – Martin Krafl über den Ex-Präsidenten
Martin Krafl war von 1996 bis 2003 ein enger Mitarbeiter von Václav Havel.
Er leitete die Presseabteilung der Präsidentenkanzlei. Danach ist er über
mehrere weitere Posten als Pressesprecher zum Tschechischen Zentrum in
Berlin gekommen, das er in den letzten Jahren geleitet hat. Von dort wird
er demnächst an die Spitze des Tschechischen Zentrums in Wien wechseln.
Doch Havels Tod am vergangenen Sonntag hat bei ihm viele Erinnerungen
wieder wachgerufen. Die schildert Martin Krafl in einem Interview über den
ehemaligen tschechischen Staatspräsidenten. mehr...
TagesechoZweiter Besuch Seehofers in Prag – Normalisierung der tschechisch-bayerischen Beziehungen
Bereits zum zweiten Mal im Laufe eines Jahres besucht der bayerische
Ministerpräsident Prag. Während sein erster Besuch noch dazu gedacht war,
das Eis zu brechen – es handelte sich um den ersten offiziellen Besuch
eines bayerischen Ministerpräsidenten in Tschechien überhaupt – gilt
der jetzige Aufenthalt als ein Beweis für die Normalisierung der
Verhältnisse. mehr...
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